Klimaanlage im Einfamilienhaus – diese Arten gibt es

Das Wichtigste in Kürze
  • Für Sparfüchse: Klimaanlage im Winter kaufen
  • Zum Nachrüsten: Monoblock und Splitanlage
  • Die teuerste Variante: Die fix installierte Klimaanlage
  • Perfekt im Urban Jungle: Die Klimaanlage ohne Abluftschlauch
  • Teuer aber enorm energieeffizient: Die Lüftungsanlage

Eine Klimaanlage plant man im besten Fall gemeinsam mit dem Neubau. Ist dies nicht geschehen, gibt es auch zahlreiche Modelle zum Nachrüsten. Welche Klimageräte wann zum Einsatz kommen, erläutern wir hier.

Die Klimaanlage besser im Winter kaufen

Bei Hitze einen kühlen Kopf bewahren – das wünschen sich viele Hausbesitzer. Der Verkauf von Klimageräten boomt daher jedes Jahr vor allem in der Sommerzeit. Dass dies nicht unbedingt sinnvoll ist, wird zumeist ignoriert. Schließlich ist es heiß – die Abkühlung muss jetzt und auf der Stelle her. Jene, die auf ihre Finanzen schauen, machen es anders: Sie beginnen schon im Herbst zu planen, kaufen die Klimaanlage im Winter und montieren sie im darauffolgenden Frühling.

Das Monoblockgerät: Günstig und einfach in Betrieb zu nehmen

Wenn die glühende Hitze drängt, greifen Verbraucher zur Monoblock-Anlage. Der Kauf eines solchen mobilen Kleinklimagerätes hat den Vorteil, dass es im Vergleich zu einer Einbau-Klimaanlage um ein Vielfaches günstiger ist und nicht montiert werden muss: Monoblock kaufen – im Raum aufstellen – Abluftschläuche über das Fenster ins Freie führen – Startknopf drücken – Abkühlung genießen.

Gute Monoblockgeräte sind bereits ab rund 1.000 Euro zu erhalten, billige Geräte findet man aber auch schon um 200 Euro. Allerdings sind auch die effizientesten Monoblock-Klimageräte niemals so effizient wie eine Splitanlage oder ein fix installiertes Klimagerät. Der enorme Stromverbrauch entsteht durch den Betrieb bei geöffnetem Fenster oder geöffneter Tür: Durch die Öffnung strömt kontinuierlich warme Luft in den Raum, die das Klimagerät aufs Neue kühlen muss. Der Energieverbrauch liegt daher um das Doppelte höher als bei anderen Klimaanlagen. Dafür ist es aber die schnellste Art, um im Bestandsbau und in der Mietwohnung nachzurüsten.

Die Splitanlage: Günstig und trotzdem selten

Splitanlagen sind eigentlich nichts anderes als Monoblockgeräte mit fix montiertem Außenteil. Anstatt des Abluftschlauchs besitzt diese mobile Klimaanlage einen Kompressor zum Abtransport der warmen Luft, der im Außenbereich montiert wird. Für Mieter ist die mobile Klimaanlage in zwei Teilen genau aus diesem Grund zumeist keine Option.

Besitzer eines Bestandshauses rüsten ihr Haus hingegen des Öfteren mit der Splitanlage nach. Andererseits greifen jene, die bereit sind, den Preis für eine Splitanlage zu bezahlen (rund 1.500 – 2.000 Euro), auch öfter zur fest installierten Anlage. Eine günstige fix verbaute Klimaanlage ist nicht mehr viel teurer als ein Splitgerät.

Im Vergleich zum Monoblock bietet die Splitanlage einige Vorteile: Sie verbraucht nur rund die Hälfte der Energie und ist zudem nicht ganz so teuer wie ein fix montiertes Klimagerät. Noch dazu ist die Split-Klimaanlage im Betrieb sehr leise – der Lärm verursachende Teil liegt nämlich im Außenbereich. Da die Fenster dank der geteilten Klimaanlage geschlossen bleiben, bleibt der Lärm einfach draußen.

Die fest installierte Klimaanlage: Für große Räume

Effektiv, aber teuer in der Anschaffung ist die fest zu installierende Klimaanlage. Zu den Anschaffungskosten kommen hier noch die Kosten für die Installation dazu. Die Klimaanlage gibt es als Wand- und Deckengerät, und besteht jeweils aus zwei Teilen: Einen Teil, den man im Innenbereich installiert, und einen Teil für den Außenbereich. Beide Teile montiert man fix an die Hauswand.

Eine fest installierte Klimaanlage eignet sich vor allem für die Kühlung von großen Räumen und ist in vielen Fällen auch schon mit dem Internet vernetzbar. Solche Geräte sind geeignete Teamplayer für das Smart Home.

Die Alternativen: Glücklich ohne Klimaanlage

Wer sich weder mit einer lauten Monoblock-Anlage noch mit den teuren fix verbauten Klimageräten anfreunden möchte, der hat womöglich mit einer Alternative mehr Freude.

Der Wald ist die natürlichste Klimaanlage
Zum Stichwort Freude: Im Sommer – so scheint es – sind all jene Hausbesitzer am glücklichsten, die in einer stark bewaldeten Gegend wohnen. Ein Haus in der Nähe eines Wald- und Forstgebietes ist immer viel kühler als eines in der Stadt. Eine natürlichere Klimaanlage als diese ist auch kaum zu finden. Der Vorteil wird jedoch spätestens in den kalten Wintermonaten wieder zum Nachteil. Nämlich dann, wenn das kühle Haus beheizt werden muss.

Die günstige Alternative: Der Ventilator
Auch er kühlt die Räume ab – und das ganz ohne Installation. Noch dazu sind Ventilatoren um einen günstigeren Preis zu bekommen. Sehr beliebt sind dabei Stand- und Tischventilatoren. Wer hier nicht bei der Qualität spart, der findet auch ein ordentliches Gerät. Bei Bedarf greift man zu Marken wie Makita, Sichler oder Master Klimatechnik. Alle drei Marken liefern nicht unbedingt die Modelle für den nächsten Design Award – dafür aber erhält der Verbraucher in allen drei Fällen ein Hochleistungs-Gerät, das wirklich Abkühlung bringt. Was nützt schon das schönste Klimagerät, wenn es nicht kühlt?

Pflanzenliebhaber greifen zur Klimaanlage ohne Abluftschlauch
Warum? Es handelt sich dabei um wassergekühlte Ventilatoren. Der Vorteil für die Zimmerpflanze: Diese Geräte kühlen den Raum nicht nur, sondern befeuchten ihn zusätzlich.

Klimaanlagen ohne Abluftschlauch besitzen einen Wassertank, der eine im Inneren des Gerätes verbaute Verdunstungsmatte besprüht, und den Raum auf diese Weise kühlt. Ist der Wassertank leer, läuft die Klimaanlage als einfacher Ventilator weiter.

Zum Nachrüsten ungeeignet: Die Wärmepumpe
Intelligent und effizient, aber nicht zum Nachrüsten geeignet ist die Wärmepumpe. Sie beheizt das gesamte Haus im Winter, und kühlt es im Sommer. Dazu ist sie auch als Lüftungsanlage nutzbar. Diese Vorteile kosten jedoch auch so einiges. Die Wärmepumpe schlägt mit rund 20.000 Euro zu Buche.

Im Trend: Die Lüftungsanlage
Das ist DIE Alternative schlechthin: Die Lüftungsanlage. Man installiert sie entweder zentral oder dezentral und belüftet entweder einzelne Räume oder gleich das gesamte Haus.

Für Besitzer von Passivhäusern eignet sich die zentrale Lüftungsanlage. Sie sorgt nicht nur für kühle Räume, sondern auch für gesunde Luft. Die Lüftungsanlage ist enorm energieeffizient, kostet aber auch dementsprechend. Der Einbau einer dezentralen Lüftungsanlage geht dafür relativ einfach vonstatten: Man benötigt lediglich einen kleinen Lüftungsschacht in der Hauswand.

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Nicht nur die Klimaanlage kühlt den Raum. Es gibt auch zahlreiche Alternativen, die sich für all jene besonders eignen, die auf Energieeffizienz setzen. Die günstigste Variante ist dabei der Ventilator. Die teuerste der Einbau einer Lüftungsanlage.

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