KfW Förderung Dämmung – Energie sparen durch die Dämmung von Fassaden

Das Wichtigste in Kürze
  • Einige Wärmedämmungs-Maßnahmen sind gesetzlich vorgeschrieben.
  • Durch die richtige Dämmung können bis zu 35 Prozent Energie eingespart werden.
  • Da durch die Fassadendämmung das Klima geschützt werden kann, können hierfür Fördergelder beantragt werden.

Wärmedämmung ist wichtig, damit das Klima geschützt und Energie gespart wird. Die KfW stellt für diejenigen, die den Anforderungen entsprechen bis zu 4000 Euro für die Sanierung zur Verfügung.

Wärmedämmung – Das ist wissenswert

Einige, festgelegte Maßnahmen, die zur Wärmedämmung dienen, sind gesetzlich vorgesehen. Die Energiesparverordnung trifft beispielsweise in Kraft, wenn:

  • ein Ein- bis Zweifamilienhaus nach dem 1. Februar 2002 gekauft wurde
  • mindestens 10 Prozent der Fassade saniert werden muss
Kleine Reparaturen, wie beispielsweise ein Riss, erfordern keine komplette Sanierung.

Idealerweise werden Renovierung und Wärmedämmung miteinander kombiniert. Benötigt das Haus einen neuen Anstrich oder es sind Reparaturen fällig, lohnt es sich, dies mit der Sanierung zur Wärmedämmung abzudecken. So muss beispielsweise nur einmal ein Gerüst gemietet werden, wodurch man einige Kosten einsparen kann. Die Wärmedämmung kann in diesem Fall vor den Malerarbeiten angebracht werden.

kfw Foerderung Daemmung

Diese Möglichkeiten zur Wärmedämmung gibt es

Kern- oder Einblasdämmung:

Diese Dämmung wird in Gebäuden mit zweischaligem Mauerwerk angewandt. Hierbei werden Löcher in die Außenwand gebohrt und der Hohlraum wird mit Perlite-Granulat oder Mineralschaum aufgefüllt. Da hier nur ein schmaler Zwischenraum besteht, ist die Wärmedämmung nur begrenzt möglich

Wärmedämmverbundsystem:

Dämmstoffplatten werden hier in verschiedenen Materialien an der Fassade angebracht und später verputzt. Damit die KfW Fördergelder bewilligt, muss eine Platte mindestens 14 bis 16 Zentimeter dick sein.

Hinterlüftete Vorhangfassade:

Das Dämmmaterial wird zwischen einer Unterkonstruktion eingebaut, welche dann im Anschluss mit Holz oder Fassadenplatten verkleidet wird. Besonders praktisch ist, dass die Feuchtigkeit hierbei über die Hinterlüftung entweichen kann und das Haus auf Wunsch einen ganz neuen Look bekommt.

Je nach Bauart des Hauses und dem verfügbaren Platz wird sich hier für eine Art der Dämmung entschieden. Wer KfW Fördergelder haben möchte, muss natürlich die erforderlichen Voraussetzungen erfüllen.

KfW Zuschuss beantragen – Dies sind die Voraussetzungen

Die Sanierung steht an und die Kosten scheinen sehr hoch. Da es sich bei der Anbringung von Wärmedämmung jedoch um ein Projekt handelt, durch welches das Klima geschützt wird, ist die KfW bereit, mit einem Zuschuss oder günstigen Kredit auszuhelfen. Damit dies bewilligt wird, sind einige Dinge zu beachten. So müssen die Fördergelder beispielsweise vor Baubeginn beantragt werden. Eine Anleitung, wie dies funktioniert ist auf der Website der KfW zu finden.

Ein ebenfalls wichtiger Aspekt ist, dass die Sanierung ausschließlich von Energieeffizienz Fachleuten ausgeführt wird. Diese wissen genau, worauf es ankommt, und können die Arbeiten sorgfältig durchführen.

Die Beantragung der Fördergelder kann grundsätzlich von allen, die das Eigenheim energieeffizient sanieren möchten vorgenommen werden . Ein Zuschuss von maximal 4000 Euro ist möglich. Die KfW zahlt bis zu 50 Prozent der anfallenden Kosten.

Kommen Fördergelder nicht infrage, bietet die KfW günstige Kredite zu einem Zinssatz von 0,75 Prozent an. Dieser Kredit gilt im Übrigen nicht nur für die Sanierung, sondern auch für den Kauf eines sanierten Wohnraums.

Vorteile der Wärmedämmung

Egal, ob im Winter oder Sommer, die Wärmedämmung hat fast nur Vorteile. Natürlich kommt es bei der Sanierung zu hohen Kosten, welche sich jedoch im Laufe der Jahre wieder ausgleichen, da durch die Dämmung bis zu 35 Prozent Energie eingespart werden kann.

Im Winter bleibt die Wärme im Haus und kann nicht, wie vor der Sanierung nach außen ziehen. Im Sommer dient die Dämmung als Sonnenschutz und hält das Haus somit angenehm kühl. Die Wärmedämmung ist nicht nur an der Fassade, sondern auch am Dach möglich. Ist das Dachgeschoss ausgebaut, sollte die Wärmedämmung in keinem Fall fehlen.

Vor allem über große Fenster kann Wärme sowohl entweichen als auch eintreten. Daher sind Fenster bei der Dämmung zudem nicht außer Acht zu lassen. Sind diese aus den richtigen Materialien, ist die Wärmedämmung perfekt.

Das Klima kann durch die Dämmung der Häuser geschützt werden. Vor allem im Winter lässt sich sehr viel Energie einsparen, wenn die warme Luft im Haus bleibt, und die Heizung nicht ständig laufen muss.

Wer bekommt Fördergelder von der KfW

  • Fördergelder bekommen Menschen, die als erste Person in sanierten Wohnraum ziehen. Hierbei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein Haus oder eine Wohnung handelt.
  • Des Weiteren können Fördergelder bei Sanierung des Eigenheims beantragt werden. Dach oder Fassade werden beispielsweise mit einer Wärmedämmung ausgestattet.
  • Auch ein Contracting Geber kann diese Gelder beantragen. Hierbei handelt es sich um jemanden, der Aufträge eines Dritten ausführt. Vor allem in der Energiebranche ist dies ein häufiges Geschäftsmodell.

Um Fördergelder oder einen Kredit der KfW zu erhalten, ist es wichtig einen Antrag wahrheitsgemäß auszufüllen. Dies sollte unbedingt vor Arbeitsbeginn sein. Wichtig ist auch, dass die arbeiten von Energieeffizienz Experten durchgeführt werden. So ist garantiert, dass die Wärmedämmung bestmöglich funktioniert. Zudem kann ein Experte sowohl den Zeit-, als auch den Kostenaufwand abschätzen.

Natürlich ist auch die Sanierung in Eigenleistung notwendig. Hierbei sind alle Rechnungen aufzubewahren, die benötigte Materialien enthalten. Im Anschluss an die fristgerechte Einreichung ist eine Rückerstattung des Rechnungsbetrags möglich.

Klimaschutz ist wichtig und kann von jedem Menschen unterstützt werden. Die Wärmedämmung trägt einen erheblichen Teil dazu bei und wird daher von der KfW gefördert. Steht eine Haussanierung an, sollte unbedingt abgeklärt werden, ob eine Dämmung bereits vorhanden ist oder dies infrage kommt. So können die Sanierungsarbeiten mit dem Einbau einer Wärmedämmung kombiniert werden. Die KfW übernimmt bis zu 50 Prozent der hier aufkommenden Kosten. Um bis zu 4000 Euro kann es sich hierbei handeln. Wurde die Förderung abgelehnt, ist jederzeit ein Kredit für die energieeffiziente Sanierung denkbar.

Die Sanierung lohnt sich in jeder Hinsicht. Heizkosten lassen sich deutlich reduzieren, die Räume bleiben im Winter warm, im Sommer kalt und auch im Dachgeschoss ist die Temperatur angenehm. Klimaschutz betrifft jeden und kann mithilfe der Kfw Wärmedämmung Fördergelder vorangetrieben werden.

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