Gartensauna selber bauen – mit dem Gartensauna-Bausatz zur selbst gebauten Gartensauna (Do-it-yourself)

Entspannung in einer Sauna zu finden, lässt sich für viele im eigenen Garten realisieren. Eine Gartensauna oder Außensauna kann mit einer Bauanleitung durchaus selbst gebaut werden. Allerdings gilt es, einigen Aspekten Beachtung zu schenken, um die Sauna im Garten genießen zu können. Darüber informiert dieser Ratgeber.

Gartensauna selber bauen: Das ist nötig!

Eine Außensauna kann deutliche Vorzüge gegenüber einer Sauna im Haus mit sich bringen. Wer einen Swimmingpool oder eine kleine Gartendusche besitzt, kann sich schnell die nötige Abkühlung nach dem Saunagang verschaffen. Dabei besteht immer die Wahl zwischen 3 Optionen, um eine Sauna draußen zu erhalten.

Das Saunahaus lässt sich professionell aufbauen oder per Bausatz. Die gänzliche Do-it-yourself-Möglichkeit bietet sich vor allem für diejenigen an, die das nötige Geschick und Vorwissen mitbringen. Mit einem Bausatz lässt sich eine Gartensauna etwas einfacher selber bauen.

Damit der Eigenbau der Außensauna reibungslos klappt, kommt es auf weitere entscheidende Faktoren an:

  • den eigenen Geldbeutel, d. h. die verfügbaren finanziellen Mittel
  • die Größe des Gartens
  • die Größe und Ausstattung des gewünschten Saunahäuschens

Der letzte Punkt ist besonders beachtenswert. Denn daran bemisst sich bspw., ob eine Genehmigung für den Bau nötig ist.

Baugenehmigung – rechtlich abgesichert in der Außensauna

Alle umfassenderen Baumaßnahmen auf einem Grundstück unterliegen gesetzlichen Vorschriften. Dabei spielen bspw. die Abstände zu Nachbargrundstücken eine Rolle. Das örtliche Bauamt ist für Fragen rund ums Anbauen und Neubauen der optimale und notwendige Ansprechpartner. Denn der Bau einer Gartensauna erfordert unter Umständen eine Baugenehmigung.

Eine bauliche Genehmigung vom Bauamt ist für eine Außensauna meistens notwendig, sobald eine gewisse Größe überschritten wird. Bei einem kleinen Gartenhaus kann oftmals von einer Erlaubnis für den Selbstbau abgesehen werden – das hängt jedoch stark vom örtlichen Baurecht ab. Deswegen ist es auch bei einem vormontierten Bausatz unerlässlich, den Kontakt zum Bauamt zu suchen, ehe der Bau startet. Auf diese Weise lassen sich alle Bauvorschriften im Fall der Fälle berücksichtigen.

Ein zusätzlicher Faktor betrifft die Nähe zum Nachbarn. Grundstücke, die aneinandergrenzen, erfordern die Einhaltung rechtlicher Vorgaben. Soll eine Außensauna nahe dem Nachbargrundstück errichtet werden, müssen die vorgeschriebenen Distanzen zur Grenze beachtet werden.

Bei der Entfernung zur Grundstücksgrenze sind üblicherweise 3 m erforderlich. Das örtliche Bauamt hält die nötigen Informationen zu dem Thema bereit. Sobald die Genehmigungsfragen eindeutig geklärt sind, kann der Bau der Gartensauna rechtlich abgesichert beginnen.

Material für die Außensauna – diese Dinge brauchen Heimwerker!

Das nötige Material für die Sauna im Garten hängt maßgeblich davon ab, welchen Typ Sauna jemand draußen errichten will. Zusätzlich spielt es eine Rolle, ob die Gartensauna komplett in Eigenregie errichtet wird oder ob ein Bausatz zum Einsatz kommt. Was ist demnach unerlässlich?

  • Holz für Sauna
  • Latten für die Bänke
  • Dämmung
  • Fenster und Türen
  • Technik und Ofen
  • passende Schrauben und Werkzeuge zum Zusammenbau

Es kann zudem in einigen Fällen ein Fundament erforderlich sein. Das sollten Heimwerker bedenken, wenn die Wahl auf eine Sauna-Art fällt. Im Zweifelsfall können Experten bei dem Bau der Gartensauna weiterhelfen.

Holz für die Gartensauna auswählen – diese Sorten eignen sich!

Wer selber bauen will, benötigt Können und Fachwissen gleichermaßen. Beim Holz beginnt die Entscheidung für oder gegen eine Außensauna bereits. Denn es eignet sich nicht grundsätzlich jede Art von Holz. Ein bisschen spezieller darf es schon sein. Deswegen kommen besonders häufig die nachstehenden Hölzer für die Gartensauna infrage:

  • Fichte
  • Hemlock
  • Espe

Diese drei Holzsorten eignen sich grundsätzlich für den Bau einer Sauna. Da die Sauna mit viel Luftfeuchtigkeit und Wärme einhergeht, sind die Eigenschaften des Holzes wichtig. Es sollte daher unbedingt eine geringe Wärmeleitung bieten. Das stellt sicher, dass die Nutzung zu einer komfortablen Angelegenheit wird. Eine hohe Wärmeleitung würde dazu führen, dass z. B. die Sitzfläche beim Saunieren unangenehm warm werden würde.

Zusätzlich spielen die Härte und das Splittern von Holz wichtige Rollen. Denn in einer Sauna sollte sich idealerweise niemand verletzen und Splitter zuziehen. Deswegen kommt es auf splitterfreie Holzsorten an, die weich sind. Für eine Sitzbank in der Gartensauna gilt Espenholz deswegen als optimale Wahl.

Fenster, Türen und Dächer bei der Gartensauna – Dämmung ist essenziell!

Die Dämmung ist unerlässlich beim Bau einer Sauna im Außenbereich. Die Sauna sollte zu jeder Jahreszeit und Wetterlage nutzbar sein. Deshalb kommt es auf die gründliche und ordnungsgemäße Abdichtung an. Auf diese Weise bleibt die Wärme dort, wo sie gebraucht wird: innerhalb der Gartensauna.

Der Wandaufbau ist in diesem Bereich wesentlich für eine gut funktionierende Sauna. Wer die Wände zu dünn wählt, hat schnell ein Problem. Es haben sich deswegen gewisse Wandstärken bewährt, um eine Sauna draußen bauen zu können. 40 mm gelten als optimale Wandstärke. Ein Mindestmaß von 28 mm sollte es hingegen grundsätzlich sein.

Ein gut gedämmtes Dach ist zusätzlich entscheidend, da sich warme Luft grundsätzlich nach oben bewegt. Damit an dieser Stelle kein Verlust entsteht, muss auf eine solide Wärmedämmung geachtet werden. Schlussendlich eignen sich außerdem gut isolierte Türen und Fenster für die Gartensauna.

Ein Profi ist hierbei häufig empfehlenswert, da sich der Eigenbau der Gartensauna oft als schwieriger entpuppt als erwartet. Bauanleitungen finden sich zwar auch im Internet (z. B. auf YouTube), auch kann man beispielsweise einen kompletten Bausatz für eine Sauna bei megasauna.de kaufen. Allerdings hängt der Erfolg des Zusammenbaus vorrangig vom handwerklichen Geschick ab. Wer dabei keinerlei Erfahrungen hat, lässt lieber Experten in den Garten.

Technik und Saunaofen – das Herzstück der Gartensauna

Dämmung und Abdichtung sind zweifellos wichtige Elemente einer Gartensauna. Daneben zählt jedoch auch der passende Ofen. Welcher Saunaofen ist ideal, damit die Außensauna funktioniert? Die Wahl des Saunaofens hängt zunächst maßgeblich von der Fläche ab, die letztlich zu erwärmen ist. Dabei kommen meistens Öfen zum Einsatz, die einen Starkstromanschluss benötigen.

Damit das Saunieren im Außenbereich klappt, lohnt sich tendenziell die professionelle Unterstützung beim Einbau und der Wartung. Denn bei einem Starkstromanschluss können einem Laien gefährliche Fehler bei der Installation des Saunaofens passieren. Ein Profi sorgt hierbei für die nötige Sicherheit.

Wem der professionelle Ofen für die Gartensauna nicht umsetzbar erscheint, kann ebenfalls auf die Elektrik vertrauen: Elektro-Öfen für die Sauna lassen sich auch ohne Starkstromanschluss nutzen. Grundsätzlich ist der Einsatz von einer Schutzvorrichtung aber in jedem Fall empfehlenswert. Solche kleinen Extras senken das Risiko für Verbrennungen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt gilt dem generellen Brandschutz. Schornsteinfeger begutachten bspw. Brandstätten (wie Öfen) und sorgen dafür, dass deren Gebrauch gefahrlos möglich ist. Es schadet demnach nicht, bei einer Do-it-yourself-Variante einen Schornsteinfeger zuratezuziehen.

Der Saunaofen ist bei einer selbst gebauten Gartensauna zwar unerlässlich. Aber die Technik umfasst noch mehr Elemente. Die Beleuchtung durch z. B. Infrarotstrahler und energieeffiziente LEDs sollte ebenso bedacht werden wie die Steuerung selbiger. Moderne Außensaunen lassen sich außerdem mit einem Soundsystem ausrüsten. Dadurch können beim Saunagang komfortabel Songs oder Hörbücher in das Erlebnis integriert werden.

Außensauna-Typen – diese Möglichkeiten eignen sich zum selber bauen!

Die Wahl der eigenen DIY-Gartensauna hängt vor allem von dem jeweiligen Modelltyp ab. Es existieren mehrere Ausführungen, die ihrerseits eigene Vor- und Nachteile aufweisen. Um eine Außensauna selber zu bauen, lohnt sich also der Blick auf die verschiedenen Varianten und Möglichkeiten.

  • Massivholzsauna
  • Blockhaussauna (Russische Banja)
  • Saunahaus mit Vorraum (Gartenhaus mit Sauna)
  • Fasssauna
  • Erdsauna

Massivholzsauna

Eine Sauna aus Massivholz gilt als Klassiker schlechthin in der Saunakultur. Dabei handelt es sich im Regelfall stets um z. B. ein Gartenhaus mit Sauna. Der Clou ist hierbei das Massivholz. Die einzelnen Bestandteile der Außensauna werden aus Massivholz zusammengesetzt. Dadurch ergibt sich sowohl eine ansprechende Optik als auch eine funktionale Lösung.

Blocksauna/Blockhaussauna (Russische Banja)

Banja, wie das russische Badehaus üblicherweise genannt wird, bietet eine ausgeprägte Luftfeuchte von bis zu 100 Prozent. Diese hohe Raumfeuchte verursacht in Kombination mit der Wärme von 50 bis 70° C deutlichen Dampf. Die Aufgüsse sind bei diesem Saunatyp für den Garten wesentlich, um ein angenehmes Aroma zu verbreiten.

Diese Form der Blockbohlensauna benötigt für gewöhnlich einen Ofen, der mit Starkstrom funktioniert. Ein Anschluss für Starkstrom ist deswegen unerlässlich, was jedoch nicht ganz ungefährlich für Laien ist. Der größte Vorteil dieser DIY-Lösung ist die gemütliche Wärme durch den Saunaofen, die auch über längere Zeit in der Sauna erhalten bleibt.

Saunahäuser (mit Vorraum) bzw. Gartenhaus mit Sauna

Eine Gartensauna kann wahlweise ohne oder mit Vorraum gewählt werden. Dabei sind die Modelle ebenfalls unter dem Begriff Saunahaus geläufig. Der Vorraum ist hierbei mit einer Art Schleuse vergleichbar. Der Vorraum ermöglicht einen sanften Übergang zur Wärme der Sauna.

Zusätzlich lassen sich in diesem Vorraum bspw. komfortable Liegen zum milden Saunieren platzieren. Nicht zuletzt ermöglicht dieser vorangebaute Raum die Möglichkeit, die Kleidung abzulegen, ehe der eigentliche Saunaraum betreten wird. Solch ein Gartenhaus mit Sauna ermöglicht schlussendlich einen hohen Komfort im Vergleich zu anderen Saunatypen für draußen.

Fasssauna

Sauna im Fass – das geht! Dabei existieren sowohl vormontierte Modelle auf dem Markt als auch Bausätze, die ein wenig handwerkliches Geschick erfordern. Komfortabel ist natürlich die vormontierte Fasssauna. Dies erfordert bloß noch ein paar Handgriffe und fertig ist die Sauna für den Außenbereich.

Das Besondere an der Fasssauna ist ihre Bauform: Sie ist rund wie das namensgebende Fass. Dadurch ist dieser Saunatyp ideal für kleinere Gartenflächen. Die fassförmige Außensauna ist ideal als Do-it-yourself-Projekt und überzeugt durch vielfältige Vorteile verglichen mit den eckigen Alternativen.

Der runde Bautyp ist demnach optimal, um Energie besonders effizient zu nutzen. Durch die Form wird die Wärme rotierend in der Sauna verteilt. Sie sammelt sich in keinen Ecken, wie es bei den klassischen Außensaunen der Fall ist. Das begünstigt außerdem die zügige Erwärmung, was sich letztlich in den laufenden Kosten günstig niederschlägt. Nicht zuletzt finden bis zu 6 Personen Platz in dem Fass – so können Familien und Freunde die Gartensauna komfortabel gemeinschaftlich nutzen. Alternativ kann ein sog. Schäferwagen zum Saunawagen umgebaut werden.

Erdsauna

Die sog. Erdsauna ist für ambitionierte Saunanutzer perfekt. Das rustikale Ambiente ist zwar weniger häufig in Gärten anzutreffen wie andere Außensaunen. Jedoch bietet die Erdsauna z. B. mit Holzofen ein einzigartiges Sauna-Erlebnis. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um eine Art des Saunierens, bei dem der Aufguss eher mild ausfällt. Zugleich ist die Luft ausgesprochen trocken, aber sehr heiß. Temperaturen bis 130° C sind für diese Außensauna typisch. Im Gegensatz dazu liegt die Raumfeuchte bei lediglich ca. 10 Prozent.

Fazit – Gartensauna: Do-it-yourself vs. Bausatz

Eine Außensauna verspricht einen angenehmen Komfort im eigenen Garten. Schließlich gilt Saunieren als gesunde Methode der Erholung. Zugleich verbessert es die Immunabwehr durch die Wärme. Welche Art Sauna ist outdoor ideal? Diese Frage ist vorrangig vom Geldbeutel und der Gartengröße abhängig.

Wer sich für ein Modell entschieden hat, findet z. B. bei YouTube einige Anleitungen für die gewünschte Gartensauna. Dafür braucht es vor allem handwerkliches Verständnis und Geschick, sonst kann der Selbstbau einer Außensauna schnell kompliziert werden. Ein Sauna-Bausatz oder der direkte Weg zu einem Profi können diese Schwierigkeiten deutlich reduzieren.

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