Saunasteine - Welche Steine für die Sauna / den Saunaofen sind die besten?

Damit Sie in der Sauna Aufgüsse genießen können, benötigen Sie spezielle Saunasteine. Diese Steine müssen extrem hohen Temperaturen standhalten und somit ist es nicht verwunderlich, dass sich nicht alle Steine eignen. Saunasteine werden um die Heizstäbe des Saunaofens geschichtet. Wenn Sie einen Aufguss durchführen möchten, übergießen Sie die hitzeresistenten Steine mit Wasser und einem Aufgussmittel, um Aufgussdampf zu erzeugen. Die Steine heizen sich auf, speichern die Wärme und sorgen für ein zügiges Verdampfen.

Welche Materialien eignen sich für Saunasteine?

Tests zeigen, dass sich Saunasteine in puncto Material und Eigenschaften unterscheiden. Diese Spezialsteine sollten eine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Hitze und großen Temperaturunterschieden aufweisen. Die Temperaturunterschiede treten auf, wenn die erhitzten Steine durch den Aufguss schlagartig abgekühlt werden. Die abrupten Schwankungen der Temperatur erzeugen innerhalb der Steine hohe Spannungen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Steinen platzen Saunasteine nicht bzw. nur selten auf und das Risiko, dass sich Risse bilden, ist gering. Wichtig ist, dass Saunasteine keine bzw. wenige Risse aufweisen und frei von porösen Oberflächen sind. Für den Einsatz in Saunen haben sich speziell harte Gesteinsarten durchgesetzt. Besonders gut eigen sich Granitsteine, wie Oxide und Silikate. Empfehlenswert sind auch Olivin, Peridotit, Pyroxen, Diorit, Feldspat und Gebbro, deren Oberfläche homogen ist. Diese Steine zeichnen sich durch eine lange Haltbarkeit und eine enorme Widerstandsfähigkeit aus.

Olivin-Diabas:

Zu den besten Steinen zählen die aus Finnland stammenden Saunasteine Olivin-Diabas. Hierbei handelt es sich um einen Granitstein, der neben einem hohen Härtegrad und einer extremen Belastbarkeit auch ausgezeichnete Wärmeeigenschaften aufweist. Aufgrund der hohen Widerstandsfähigkeit gegen extreme Temperaturschwankungen sind diese Steine nur geringfügig anfällig für Bruch. Olivin-Diabas ist für seine Langlebigkeit bekannt. Olivin-Diabas Steine sind frei von gesundheitsschädlichen Chemikalien.

Lavasteine:

Da Lavasteine bei enormer Hitze entstanden sind, stellen diese als Saunasteine eine gute Wahl dar. Sie weisen extrem feine Poren auf und überzeugen mit einem hervorragenden Effekt auf den Aufguss. Lava-Gestein weist einen geringeren Härtegrad als Granit auf. Demzufolge sind Lavasteine nicht in der Lage, Hitze so lange zu speichern wie Granit. In Bezug auf den Preis sind Lavasteine billiger als Granitsteine.

Peridotit:

Diese Steine sind ideal für gewerbliche Saunen und zeichnen sich durch ihre hohe thermische Belastbarkeit aus. Peridotit weist eine ausgezeichnete Wärmespeicherkapazität auf. Vorteilhaft ist, dass dieses Gestein selbst bei enormen Temperaturschwankungen nicht splittert.

Granit:

Granit besticht durch die sehr gute Speicher- und Leitfähigkeit von Wärme. Diese Saunasteine erwärmen sich schnell und schon bei einer geringen Saunatemperatur kann eine angenehm feuchte und weiche Dampfhitze erzeugt werden. Granit ist für öffentliche und private Saunaanlagen jeglicher Art nutzbar.

Saunasteine:

Wenn Sie einen Elektro- oder Holzofen Ihr Eigen nennen, dürfen Sie diesen nur mit massiven Bruchsteinen betreiben. Diese Steine sind für an der Wand montierte Saunaöfen empfehlenswert. Harvia-Steine sollten einen Durchmesser zwischen fünf und zehn Zentimeter aufweisen. Sauna-Bruchsteine sind in der Lage, enorme Mengen an Hitze zu speichern und das aufgegossene Wasser kann an der großen Oberfläche dieser Bruchsteine besonders effizient verdampfen. Bruchsteine bieten den Vorteil, dass sie leicht stapelbar sind. Zudem zeichnen sie sich durch eine ausgezeichnete Luftzirkulation aus, sodass bei einem Elektro-Ofen kein Heizelement mehr erforderlich ist. Sauna-Bruchsteine von Harvia sind in unterschiedlichen Größen erhältlich.

Suleno-Saunasteine:

Diese hochqualitativen Saunasteine überzeugen mit ihrer ausgezeichneten Kapazität, Wärme zu speichern. Suleno-Steine punkten in Bezug auf ihre Witterungsbeständigkeit, Wärmeleitfähigkeit und sie halten selbst leicht kohlensäurehaltigem Wasser beim Aufguss stand. Dieses Qualitätsprodukt ist für den Einsatz in privaten und öffentlichen Saunen geeignet und kann sowohl in Holzsaunaöfen als auch in einer Elektro-Sauna verwendet werden. Die hochbelastbaren Suleno-Saunasteine enthalten keinerlei Chemikalien, die Wärmeausdehnung ist gering und die Lebenserwartung ist lang.

Diabas-Saunasteine:

Die hochwertigen Steine eignen sich für den privaten und gewerblichen Einsatz. Das oberfränkische Gestein eignet sich für alle Saunaöfen und kann auch für mit Holz beheizte Saunen verwendet werden. Das schadstofffreie Gestein punktet in Bezug auf die Wärmespeicherfähigkeit und Widerstandsfähigkeit gegenüber extremen Temperaturschwankungen und Hitze.

Wann müssen Saunasteine ausgewechselt werden?

Je nach Häufigkeit des Saunierens, sollten Sie die Steine in regelmäßigen Abständen wechseln. Wer häufig sauniert und aufgießt, sollte die Saunasteine alle vier Monate auf Abnutzungserscheinungen und Rissen untersuchen. Sollten die Steine viele Risse und Abnutzungserscheinungen aufweisen bzw. abbröckeln, ist ein Austausch fällig. Wenn Sie nur selten saunieren, ist eine halbjährige Kontrolle ausreichend. In Privatsaunen, die selten genutzt werden, ist ein Austausch der Saunasteine nach zwei bis drei Jahren empfehlenswert, sofern die Steine nicht schon früher Risse aufweisen und abbröckeln. Generell sollten Sie Saunasteine nach 100 bis 150 Saunabesuchen auswechseln.

Wie viele Kilogramm an Saunasteinen werden benötigt?

Die Menge ist von der Größe des Saunaofens abhängig. Für eine ideale Oberfläche sind zwischen 15 und 20 Kilogramm an Saunasteinen notwendig. Informationen diesbezüglich liefert der Hersteller des Saunaofens. Dieser gibt meist eine Empfehlung über die benötigte Menge ab. Ein weiteres Kriterium stellt die Leistung des Saunaofens dar. Leistungsschwache Saunaöfen benötigen weniger Saunasteine als leistungsstarke Modelle.

Was ist vor dem Erstgebrauch zu beachten?

Wenn Sie sich die Reinigung von neuen Saunasteinen ersparen möchten, können Sie sich für bereits vorgewaschenen Saunasteinen entscheiden. Sind die Steine nicht vorgewaschen, sollten Sie diese vor dem ersten Einsatz gründlich abwaschen. Nicht selten finden sich Produktionsrückstände, welche es zu entfernen gilt.

Welche Kaufkriterien sind bei Saunasteinen beachtenswert?

Damit Sie sich für die besten Saunasteine am Markt entscheiden und ein bestmögliches Aufgusserlebnis genießen können, sollten Sie vor dem Kauf folgende Aspekte beachten:

Wärmespeicherkapazität und Wärmeleitfähigkeit:

Informieren Sie sich in aktuellen Tests über die Wärmespeicherkapazität und Wärmeleitfähigkeit. Steine aus Granit können Wärme besser speichern als Lavasteine. Wenn Saunasteine Wärme lange speichern und diese gleichmäßig abgeben, können Sie Stromkosten sparen. Auch wenn Sie sich für hochwertige und somit teure Saunasteine entscheiden, sparen Sie auf Dauer Bares, da zum Heizen der Sauna weniger Strom erforderlich ist.

Widerstandsfähigkeit gegenüber Temperaturschwankungen:

Nicht alle Saunasteine weisen eine hervorragende Resistenz gegenüber abrupten Temperaturunterschieden auf.

Material:

Informieren Sie sich darüber, ob die Steine zum Bröckeln oder Stauben neigen.

Größe und Gewicht:

Ob Aufgusssteine oder finnische Saunasteine, die Größe ist von großer Bedeutung. Die Steine sollten groß genug sein, um nicht durch das Gitter zu rutschen. Die meisten Saunasteine weisen eine Größe zwischen 5 und 12 cm auf. Wichtig ist, die Steine dem Ofenmodell entsprechend auszuwählen. Es gilt zu bedenken, dass kleine Steine dichter beieinander liegen, als wenn große Steine geschichtet werden. Liegen die Steine dicht an dicht, kann die Luft schlechter zirkulieren. Eine geringe Luftzirkulation wirkt sich negativ auf die Dampf-Qualität aus. Steine ab einer Größe von 8 cm sorgen für ein angenehmes Dampf- und Aufgusserlebnis. Damit Sie die Saunasteine sehr gut schichten können, sollten diese unterschiedliche Größen aufweisen. Wenn Sie einen kleinen Saunaofen besitzen, empfiehlt sich der Kauf von mehreren kleinen Steinen. Für große Saunaöfen sollten neben kleinen auch große Steine zum Einsatz kommen. Leichte Saunasteine können Hitze weniger lange speichern als schwere Saunasteine.

Form der Steine:

Runde Saunasteine sind speziell für das Dampfbad geeignet. Grund hierfür ist, dass der Dampf besonders weiche Eigenschaften aufweist. Für ein Stein- bzw. Römerbad sollten Sie spezielle Saunasteine verwenden.

Vorwaschung:

Damit Sie sich das mühsame Waschen der Saunasteine vor dem Erstgebrauch ersparen, sollten die Steine bereits vorgewaschen sein. Das Waschen beugt dem Verbrennen von Schwebstoffen und Schwebstoffen vor.

Ausdehnungskoeffizienten:

Die Steine heizen sich in der Sauna auf und werden mit Wasser, welches Raumtemperatur aufweist, übergossen. Dieser Temperaturunterschied ist für die Steine eine enorme Belastung. Selbst hartes Gestein dehnt sich in der Hitze geringfügig aus. Sobald der Stein übergossen wird oder abkühlt, zieht sich der Stein ein bisschen zusammen. Bei diesen Temperaturschwankungen ist die Gefahr gegeben, dass die Oberfläche abbröckelt und sich Risse bilden. Daher ist ein Blick auf den Ausdehnungskoeffizienten ratsam. Der Stein sollte ein wenig Elastizität aufweisen.

Kanten:

Da Steine bei extremen Temperaturunterschieden Risse bilden und zerspringen können, sollten Sie keinesfalls Saunasteine mit scharfen Kanten erwerben.

Witterungsbeständigkeit:

Saunasteine werden mit Aufgusswasser übergossen. Dieses enthält stets ein wenig Kohlensäure. Weisen Saunasteine eine hohe Witterungsbeständigkeit auf, so ist die Oberfläche resistent gegen Kohlensäure.

Namhafte Hersteller:

Wenn Sie zu den besten Saunasteinen am Markt greifen möchten, sollten Sie Steine von namhaften Herstellern erwerben. Zu den Marktführern zählen Klafs, Harvia, Karibu, Jadeit, Toom und Weka.

Eignen sich alle Steine für Aromaaufgüsse?

Sie können alle Saunasteine für einen Aufguss mit Zugabe eines Aromas verwenden.

Reinigung von Saunasteinen:

Reinigen Sie Ihre Saunasteine regelmäßig, um Rückstände diverser Saunadüfte zu entfernen. Weichen Sie die Steine keinesfalls in Wasser ein, sondern reiben Sie Stein für Stein mit einem feuchten Tuch vorsichtig ab.

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