Briefkastenentleerung - Zeiten, Wochenende und Feiertage

Spätestens dann, wenn Sie einen Brief absenden müssen, steht das Thema Briefkastenentleerungen im Raum.

  • Wo finden Sie Briefkästen in Zeiten, in denen sie ähnlich wie Notrufsäulen und Telefonzellen immer seltener werden?
  • Was gilt es bei geschäftlichen Schreiben zu beachten?
  • Und wie lange dauert die Zustellung?
Diese und weitere Fragen sollen im Folgenden geklärt werden.

briefkasten-post

Wann werden die Briefkästen der Deutschen Post entleert?

In Deutschland sind ungefähr 110.000 Briefkästen verteilt. Sie sind auffallend gelb und geben Ihnen Auskunft über die Entleerungszeiten (Früh-, Tages- und Spätleerung). Sie werden in der Regel Montag bis Samstag geleert. Es existieren darüber hinaus Briefkästen, welche auch an Sonn- und Feiertagen geleert werden. Diese erkennen Sie an einem roten Punkt. Die Deutsche Post hat insgesamt etwa 11.000 von den insgesamt 110.000 Briefkästen für eine Leerung an Sonn- und Feiertagen freigegeben. Bei sogenannten Doppelfeiertagen werden die Briefkasten am jeweils letzten Feiertag geleert. Es erfolgt meist zweimal täglich eine Entleerung der Briefkästen, wobei besonders in kleinen Dörfern die Entleerung nur einmal täglich stattfinden kann. Um Ihnen als Kunde die Suche nach dem Briefkasten zu erleichtern, bietet die Deutsche Post einen Online-Service an. Unter dem Link https://standorte.deutschepost.de/briefkaesten können Sie unter Angabe Ihrer Adresse oder Postleitzahl eine Aufzählung der Briefkästen in Ihrer Nähe generieren. Außerdem können Sie alle Leerungszeiten einsehen. Trotz der festen Leerungszeiten kann es vorkommen, dass die Briefkästen zu einer anderen als der angegebenen Uhrzeit entleert werden. Wenn zum Beispiel die Postzusteller früher als geplant mit einer Tour fertig sind, werden sie in den seltensten Fällen die Zeit bis zur fristgerechten Entleerung abwarten. Daher empfiehlt es sich, die Briefe nicht erst in der letzten Minute vor angegebener Leerungszeit einzuwerfen. Die Zeiten dienen vielmehr als Richtwerte.

Wie lange dauert die Zustellung?

Grundsätzlich erreichen alle Briefe in den meisten Fällen den Empfänger am nächsten Tag. Ausnahmen gibt es bei der Spät- und Nachtleerung, hier kann die Zustellung sich um einen Tag verzögern. Wichtige Post ist immer besser in einer Postfiliale aufgehoben, weil die Briefe dort noch am selben Tag befördert werden. Außerdem erhalten sie hier auch sofort ihre Poststempel.

Tipps für das Versenden wichtiger (geschäftlicher) Briefe

Einige Dokumente, welche auf postalischem Weg verschickt werden sollen, unterliegen bestimmten zeitlichen Fristen. Dabei ist nicht ausschlaggebend, wann Sie Ihrer Post in den Briefkasten eingeworfen haben. Obwohl oftmals die Bedeutung des Poststempels als ausschlaggebend für einen fristgerechten Versand genannt wird, ist auch diese Behauptung schlichtweg falsch. Es zählt, wann der Brief tatsächlich beim Empfänger angekommen ist. Wie mehrere gerichtliche Beispielverfahren zeigen, kann sich trotzdem am Poststempel orientiert werden: Es sei davon auszugehen, dass die Post spätestens drei Tage nach dem auf dem Poststempel angegebenen Datum beim Empfänger ankommt. Für den Versand sehr wichtiger Post empfiehlt sich außerdem der Versand als Einschreiben. Der zusätzliche Kostenaufwand ist in Abwägung zum Nutzen vertretbar, da die Zustellung beim Empfänger von der Deutschen Post protokolliert wird. So können Missverständnisse sowie gerichtliche Verfahren vermieden werden.

Briefkästen, welche nicht zur Deutschen Post gehören

Sicherlich ist Ihnen bereits die Vielfalt der Briefkästen in Deutschland aufgefallen. Da in Deutschland eine Marktwirtschaft vorherrschend ist, ist auch die damals staatlich geführte Deutsche Post einer Konkurrenz ausgesetzt. Diese Konkurrenz ist in den letzten Jahren stark gestiegen, sodass nicht nur gelbe, sondern auch beispielsweise blaue Briefkästen zu sehen sind. Während im Jahr 2008 noch etwa 3.500 Briefkästen der Konkurrenz aufgestellt waren, waren es 2015 bereits doppelt so viel. 2010 urteilte der Bundesgerichtshof, dass der ehemalige Monopolist die Wettbewerber dulden muss. Daher stieg die Anzahl der Briefkästen der Konkurrenz seitdem stetig an. Namenhafte Konkurrenten sind beispielsweise die Biberpost oder Brief24. Wann die Briefkästen entleert werden, müssen Sie ähnlich wie bei der Deutschen Post der jeweiligen Internetpräsenz oder den Briefkästen selbst entnehmen.

Fazit

Am einfachsten ist es, sich auf der Internetseite der Deutschen Post oder, je nach Ihrer persönlichen Präferenz, einem anderen Dienstleister über die Bedingungen der Briefkastenentleerungen zu informieren. Bei wichtiger Post empfiehlt sich das Versenden per Einschreiben, die Zustellzeit beträgt maximal drei Tage. Noch ein abschließender Hinweis: Vergessen Sie bei der Diskussion über Briefkastenentleerungen nicht, Ihren eigenen Briefkasten zu entleeren!

An zahlreichen Briefkästen der Deutschen Post befindet sich ein roter Punkt. Ist dieser vorhanden, weist das Unternehmen darauf hin, dass dieser Kasten auch an Sonn- und Feiertagen geleert wird. Handelt es sich hingegen um zwei Feiertage, die direkt aufeinanderfolgen, kommt es in der Regel am letzten Tag zur Leerung.

Fallen Heiligabend und Silvester auf einen Werktag (Montag bis Samstag), erfolgt eine Leerung von Briefkästen. Dieses gilt für alle Briefkästen bundesweit, also auch bei Kästen, wo sich kein roter Punkt an der Vorderseite befindet.

Die Leerungszeiten an Heiligabend sowie Silvester entsprechen einer Leerung von einem ganz normalen Samstag. Die jeweilige Uhrzeit, an der eine Entleerung stattfindet, befindet sich entweder am Kasten direkt oder interessierte Kunden fragen unter standorte. deutschepost.de nach.

Wer sich nur via Emails oder Whats App anderen mitteilt, aber dennoch einen Brief versenden muss, weiß eventuell nicht, wo sich der nächste nahegelegene Briefkasten befindet. Damit die Suche nicht zu langwierig wird, bietet die Post spezielle Services an.

Entweder das Auffinden des nächsten Kastens gelingt direkt auf der Webseite der Deutschen Post oder der Suchende kann sich bequem über sein Smartphone durch die entsprechende Post&DHL App und auch über Google Maps zum jeweiligen Standort navigieren lassen.

Soll ein Brief seinen Empfänger erreichen, muss die Sendung ausreichend frankiert sein. Wer zu wenig Porto zahlt, kann davon ausgehen, dass der Brief nicht pünktlich beim Empfänger eintrifft oder dieser eine Nachzahlung zu erwarten hat. Am günstigsten fällt eine Postkarte, die eine 70 Cent Briefmarke benötigt, aus.

Das Briefporto allerdings hängt immer von der Art des Briefes ab, dabei wird unter mehreren möglichen Varianten unterschieden. Der sogenannte Standardbrief (bis 20 g) kostet mittlerweile 85 Cent an Porto, ein Kompaktbrief (bis 50 g) schlägt mit einem Euro zu Buche und Großbriefe (bis 500 g) versendet die Post für 1,60 Euro.

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