Vinylboden – unser großer Ratgeber – das müssen Sie über Vinylböden wissen

Sie suchen einen neuen Fußboden, weil der alte Fußboden nicht mehr ansehnlich genug ist. Oder in den Gewerberäumen muss der Fußboden ausgebessert werden. Egal warum Sie Ihren Fußboden verändern möchten, die Hauptsache ist, dass Sie einen Fußbodenbelag finden, der sehr strapazierfähig ist und außerdem noch sehr gut aussieht. Einen solchen Fußbodenbelag haben Sie in den Vinylböden gefunden. Diese Böden sind sehr robust und bestehen aus pflegeleichten Material. Außerdem sind diese Böden sehr elastisch und selbst bei einer Fußbodenheizung sind sie die geeigneten Beläge. Sie sind leicht zu verlegen, leicht zu pflegen und sie besitzen authentische Dekore.

vinylboden

Auf was sollten Sie beim Kauf Ihres Vinylboden achten?

Aufgrund seiner Härte ist PVC alleine nicht für die Belagherstellung geeignet, erst die Zusätze, die in der Herstellung des Vinylbodens dazu kommen, bestimmen dessen spätere physikalischen Eigenschaften. Die Zusätze bestimmen aber auch die Farbgebung der Beläge. Allerdings müssen die Produzenten die Vinylböden nach den strengen Verordnungen der EU herstellen. Dadurch sind alle Vinylböden elastisch, lichtbeständig und gut zu verarbeiten.

Warum sind Vinylböden so beliebt?

Vinylböden sind auf Grund ihrer einfachen Handhabung sehr gefragt. Dazu kommen noch viele positive Eigenschaften, sodass sie in privaten Bereichen und gleichwohl in gewerblich genutzten Räumen eingesetzt werden können. Durch ihre vielen Dekor-Arten bleibt kein gestalterischer Wunsch offen und man hat die Qual der Wahl.Vinyl kann eine interessante Alternative zum herkömmlichen Parkett oder dem beliebten Laminat sein. Dazu kommt die außergewöhnliche Designvielfalt. Egal ob Buche, Eiche oder Ahorn und Design wie Schiffsboden-, Fischgrät-Muster- oder Dielenoptik, Sie finden auf jeden Fall das Design, welches zu Ihnen passt. Die Eigenschaften der Vinylböden weiß man heutzutage zu schätzen, denn diese Böden sind:

  • leicht zu verlegen
  • fußwarm
  • elastisch
  • pflegeleicht
  • trittschalldämmend
  • robust
  • keine gesundheitsschädlichen Weichmacher enthalten
  • unempfindlich gegen Wasser
  • auch für Warmwasser-Fußbodenheizungen geeignet

Außerdem können die Vinylböden nicht splittern oder brechen wie Fliesen, falls ein harter Gegenstand herunterfällt. Und wenn doch ein Malheur passiert, können Sie es leicht aufkehren oder aufwischen und alles ist wie neu.

Wie findet man den richtigen Vinylboden?

Zuerst sollte man sich die Frage stellen, wofür soll der Belag genutzt werden. Soll er für längere Zeit in der Wohnung genutzt werden und in welchem Bereich? Das ist wichtig, denn es gibt verschiedene Arten von Vinylböden, die für die unterschiedlichsten Anforderungen zugeschnitten sind. So unterscheidet man die Vinylböden an Hand ihrer Verlegeart, nämlich einmal gibt es die schwimmende und einmal die klebende Verlegung. Was ist aber der Unterschied zwischen den beiden Arten?

1. Vinylboden schwimmend verlegen:

Bei der schwimmenden Verlegung wird der Vinylboden lose über den Fußboden verlegt, sodass die einzelnen Vinylplatten oder Fliesen ohne Montagematerial zusammengesteckt werden können. Dazu kann man Klick-Vinyl aus Vollmaterial verwenden, Vinyl-Laminat oder auch selbstklebenden Vinylboden.
> Klick-Vinyl
Bei den Vinylen aus Vollmaterial ist die Klick-Verbindung im Baukörper bereits integriert. Vinyldielen in dieser Güte sind besonders elastisch, sie weisen auch eine geringe Aufbauhöhe auf und können per Klickmechanismus schwimmend verlegt werden. Mit diesem Klick-System kann man diese Böden sehr schnell selbst verlegen, da hier auch kein Kleber gebraucht wird und beschädigtes Vinyl kann ebenso schnell und problemlos ausgetauscht werden.
> Vinyl-Laminat
Dieser Vinylboden besteht aus mehreren Schichten, dem Trägermaterial und dem Vinyldekor. Für die Trittschalldämmung wurde schon bei der Herstellung Sorge getragen, sodass man beim Kauf von Vinyl-Laminat auf der sicheren Seite ist. Diese robuste Variante ist ebenfalls mit dem Klick-Prinzip ausgestattet, sodass man auch hier problemlos den Bodenbelag verlegen kann.

2. Vinylboden klebend verlegen

Wird der Vinylboden klebend verlegt, dann ist ein fester und sauberer Untergrund notwendig. Hier wird auf den Untergrund das Klebemittel mit einem Spachtel großflächig auf den Fußboden aufgetragen. Dann setzt man die Vinylsheets auf den Boden und drückt diese ganz fest und gleichmäßig auf den Boden. Bei diesem Verlegeprinzip ist dann der Vinylboden mit dem Untergrund fest verbunden und der Boden weist eine geringe Aufbauhöhe auf. Auch hier erhält man durch die extrem geringe Aufbauhöhe eine optimierte Akustik.
– Vinyl selbstklebend
Dieser Bodenbelag mit selbstklebender Verbindung besitzt eine besonders dünne Aufbauhöhe und die Klebeschicht befindet sich schon auf den einzelnen Elementen. Damit ist gewährleistet, dass der Bodenbelag schnell und ohne Umstände auf den Boden aufgebracht werden. Durch die feste Verbindung mit dem Untergrund entsteht keine Laufakustik. Kein Kleber, kein Zusatzmaterial – alles in Allem eine preisgünstige Lösung für den Heimwerker.

3. Vinyl auf HDF – eine praktische Lösung

Wenn Sie HDF hören, so bedeutet das nichts anderes als HochDichte Faserplatten. Vinyl wird auf diese Trägerplatten aufgebracht und ähnelt somit dem Laminat. Durch diese Trägerplatten können kleine Unebenheiten im Unterboden ausgeglichen werden. Das hat auch den Vorteil, dass die Vinyl auf HDF leicht zu verlegen sind und auf bestehende feste Böden, wie Fliesen oder Holzdielen problemlos verlegt werden können. Eine Einschränkung gibt es allerdings, dieser Vinylboden eignet sich nicht für Feuchträume. Durch Wasser, das durch die Fugen eindringt, können die Platten aufquellen.

4. Vinyl und Kork

Wenn Sie das Besondere mögen, dann werden Sie von der Kombination von Vinyl mit Kork begeistert sein. Hohe Trittschalldämmung und beste Wärmeisolierung werden dadurch erzielt, wenn Vinyl auf HDF-Trägerplatten aufgebracht wird. Besser können Sie Ihre Wohnräumen nicht ausstatten, denn durch diese Mischung entsteht ein Bodenbelag, der das naturnahe Material Kork mit der Robustheit eines PVC-Bodens verbindet.

5. Vollvinyl-Böden perfekt für Feuchträume

Die Böden aus Vollvinyl werden gerne schwimmend und im Klickmechanismus verlegt. Allerdings müssen Sie eine Vorarbeit leisten, indem Sie den Untergrund plan machen. Jede Unebenheit würde sich sofort im Vinyl abzeichnen. Für Vollvinylböden sind Feuchträume, wie Bäder, keine Herausforderung. Sie sind zu 100% aus wasserabweisenden Kunststoffen hergestellt. Die Hersteller empfehlen eine vollflächige Verklebung der Vollvinylböden.

6. Vinylböden von der Rolle

Diese Vinylböden sind nicht nur in Teilen zu haben, sondern sie können auch von der Rolle gekauft werden. Das Vinyl wird traditionell in Bahnen auf einen sauberen und ebenen Untergrund ausgelegt und verklebt. Sauberes Arbeiten ist auch hier notwendig, weil beschädigte Stellen nicht mehr ausgetauscht werden können. Wer Vinyl von der Rolle im Bad verlegen möchte, der kann beispielsweise die Stöße der einzelnen Bahnen im Kaltschweißverfahren komplett abdichten. So kommen die wasserabweisenden Eigenschaften des Vinyls voll zum Tragen. Auf diese Weise kann keine Feuchtigkeit in den Untergrund kommen.

Was Sie sonst noch wissen sollten

Mit einfachen Werkzeugen ist es auch dem Heimwerker ohne weiteres möglich, seinen Vinyl-Bodenbelag selbst zu verlegen. Diese Bodenbeläge sind die perfekten Problemlöser und die Raumgestaltungsideen werden schnell zur Realität. Diese Vorzüge sind von anderen Fußbodenbelägen nicht zu toppen. Sie sind pflegeleicht und strapazierfähig und dank dem super Klicksystem sind die Böden im Handumdrehen verlegt. Nicht nur das Klicksystem, sondern auch die Eigenschaften der Vinylböden sorgen dafür, dass sie immer mehr in Objektbereichen eingesetzt werden.

vinyl-verlegen

Mit Hilfe der Klickverbindungen können in sehr kurzer Zeit große Flächen verlegt werden. Das ist bei manchen Projekten von Vorteil, wenn wenig Zeit zur Verfügung steht und die Neuverlegung des Bodens innerhalb weniger Stunden realisiert werden soll. So können durch kurze Planungs- und Umsetzungsdauer geringere Kosten entstehen, als bei der Verwendung anderer Bodenmaterialien. Durch seine Elastizität eignen sich diese Beläge vor allen in Bereichen mit viel Bewegungen, also wo viel gelaufen wird. Dazu zählen zum Beispiel Restaurants, Schulen oder öffentliche Gebäude sowie Messen und Lagerhallen. Im privaten Bereich sind Kinderzimmer, Bäder oder Küchen perfekt mit Vinyl-Fußbodenbelägen ausgestattet und außerdem entstehen beim Begehen von Vinylböden kaum Geräusche.

Noch ein paar Hinweise vor dem Verlegen

Was sollten Sie machen,wenn Sie Vinyl-Bodenbelag auf Altböden aufbringen möchten. Was gilt es zu beachten und wann geht es gar nicht?

  1. Fliesen als Untergrund
    Da Fliesen einen harten Untergrund bilden eignen sie sich sehr gut für die Verlegung von Vinylböden. Sie müssen allerdings plan sein und bestenfalls den Ebenheitstoleranzen der Norm DIN 18202 entsprechen.
  2. Parkett, Kork und Massivholzdielen Parkett und Massivholzdielen
    Auf Parkett, Massivholzdielen und Laminat sollten Sie kein Vinyl-Bodenbelag aufbringen, da Holz arbeitet. Im Laufe der Zeit wird das Holz den Vinyl-Bodenbelag beschädigen. Dasselbe gilt für den Kork, denn dieser ist verhältnismäßig weich. Dadurch können sich die Klickverbindungen im Vinyl lösen.
  3. Teppichböden
    Alte Teppichböden müssen vor dem Verlegen des neuen Vinyl-Bodenbelags vollständig entfernt werden. Es besteht die Gefahr, dass die Klickverbindungen durch den nachgebenden Teppich beschädigt werden können. Außerdem kann durch sich bildenden Schimmel der Vinylboden beschädigt werden.
  4. HDF-Träger
    Wenn Ihr Boden plan ist, dann können Sie ohne Bedenken einen Vinylboden mit HDF-Träger verwenden. Sie können den Boden schwimmend verlegen und müssen die Fugen nicht spachteln. Bei einem dünneren Vinyl-Bodenbelag müssen Sie die Fugen noch mit Ausgleichsmasse füllen.
  5. PVC-Altbelag
    Wenn der Untergrund aus einem verklebten PVC-Altbelag besteht können Sie ihn liegen lassen. Um eine Reaktion mit einem Kleber zu vermeiden, sollten Sie Ihren neuen Vinyl-Bodenbelag nur schwimmend verlegen. Achten Sie darauf, dass der alte Belag noch intakt ist.

Wie verlegt man Klick-Vinyl richtig?

Wenn Sie Klick Vinylböden mit dem Connect-Verriegelungssystem verwenden dann haben Sie ein System, welches auf unkomplizierte Weise funktioniert. Sie führen die lange Seite des Paneels ein und schieben dann das Paneel an das angrenzende Paneel. Dann müssen Sie es nur noch runter drücken und dann lassen Sie mit ein wenig Druck die Kopfverriegelung einrasten und schon sind Sie fertig. Dieses System hat noch einen Vorzug, denn den Boden können Sie sofort wieder belasten. Sie können Ihre Möbel direkt wieder einräumen und an ihre gewohnten Plätze stellen. Dieses System erfordert keine Wartezeiten, wie zum Beispiel Beläge, deren Kleber erst einmal trocknen muss.

Wie sollten Sie aber generell beim Verlegen des Vinylbelages vorgehen?

  1. Akklimatisierung des Belages
    Sie haben den Vinyl-Bodenbelag gekauft, der Ihnen gefällt. Aber so schnell Sie auch Ihren Belag auslegen wollen, sollten Sie sich doch in Geduld üben. Der Belag muss sich erst einmal an die Umgebungstemperatur des Raumes annähern. Wenn Sie Vinylplatten gekauft haben, dann lagern Sie diese liegend. Die Raumtemperatur sollte zwischen 18°C und 25°C liegen, um eine optimale Verarbeitung zu gewährleisten. Manchmal dauert es länger, bis der Boden zum Auslegen temperiert ist, lassen Sie sich deshalb lieber etwas mehr Zeit, vor allem im Winter, wenn die Beläge im Handel in untemperierten Hallen lagerten. Dann kann es mitunter bis zu 2 Tagen dauern, bis die Beläge verarbeitet werden können.
  2. Vor dem Verlegen den Boden vorbereiten
    Diese Arbeit ist besonders wichtig, wenn der verlegte Boden zum Schluss als glänzendes Highlight präsentiert werden soll. Der Boden sollte unbedingt trocken und staubfrei sein, damit sich später kein Krümel durch den Boden drücken kann. Wenn der Boden nicht plan ist, dann sollten Sie vorsichtshalber den Boden mit Ausgleichsmasse geebnet werden. Außerdem gibt es für Vollvinylböden spezielle Unterböden, die für einen ebenen und stabilen Bodenaufbau sorgen und mit einer Schalldämmung den Gehkomfort erhöhen.
  3. Berechnung der Plattenbreite
    Beim Verlegen von Klick-Vinyl müssen Sie sich auf einige Rechenaufgaben einstellen. Die erste Aufgabe ist, dass Sie die Breite der ersten Plattenreihe noch vor dem Verlegen berechnen, denn die Abschlussreihe darf ja nicht zu schmal geschnitten werden. Beim Verlegen müssen Sie sowohl die erste Reihe, als auch die letzte Reihe zuschneiden.Und das in der Länge und der Breite. Sie brauchen dazu nicht viel Werkzeug, ein Cuttermesser und ein Holzwinkel sind völlig ausreichend. Sie legen den Holzwinkel an und schneiden durch die Oberfläche des Klick-vinyl und knicken das Material einfach ab. So erhalten Sie die notwendige Größe und der Anfang ist gemacht.
  4. Die erste Reihe wird verlegt
    Wenn Sie mehrere Pakete des Belages gekauft haben, dann vermischen Sie als erstes die Platten miteinander. So verhindern Sie, dass sich die Dekore unpassend wiederholen. Danach können Sie mit dem eigentlichen Verlegen beginnen. Je nach dem Klick-System beginnen Sie mit den Verlegen auf der rechten oder der linken Seite einer Zimmerecke. Legen sie die Platten längs zum Lichteinfall in Richtung des Fensters. Wenn diese Platte gut angepasst ist, dann drücken Sie die zweite Platte in die Verriegelung der vorigen Platte. Mit einem Gummihammer werden die Platten leicht an den Längsseiten angeschlagen, sodass sie fest zusammenhalten. So arbeiten Sie sich Platte für Platte vor. Vergessen dabei aber nicht, dass Sie zu den Wänden einen gewissen Abstand halten sollten. Das können Sie problemlos mit Hilfe von Abstandshaltern machen. Der Abstand sollte in etwa 3 bis 10 mm betragen. Genaue Hinweise können Sie den Gebrauchsanweisungen der jeweiligen Produkte entnehmen.
  5. Verlegung der folgenden Reihen im Versatz
    Die folgenden Reihen verlegt man im Versatz. Dazu schneiden Sie die erste Platte mit dem Cuttermesser zu, allerdings sollte diese Platte nicht kürzer als 30 cm sein. Alle weiteren Platten verlegen Sie so wie beim Legen der ersten Reihe. Sie schieben an der Längsseite und ebenso an der Stirnseite die Verriegelungen ineinander. Ein paar leichte Schläge mit dem Gummihammer geben den Platten den notwendigen Halt und die Abstände werden dadurch minimiert. Alle nachfolgenden Reihen werden nach dem gleichen Schema verlegt.
  6. Hindernisse wie Türen und Co.
    Bein Verlegen der Vinyl-Bodenbeläge sollten Heizungsrohre, Schwellen oder Türen keine Hindernisse für den Heimwerker darstellen. Sie müssen hier für die Rohre Löcher in die Vinylplatten schneiden.Bei kleineren Durchmesser kann Ihnen ein Cuttermesser die Arbeit abnehmen, sind größere Aussparungen notwendig kann Ihnen eine kleine Stichsäge weiter helfen. Der Gummihammer verhilft auch hier den Platten zu einem festen Sitz. Anschließend können Sie mit einer Rosette das Loch verkleiden. Wenn sie zu den Türen kommen, dann sollten Sie versuchen, den Vinyl-Bodenbelag idealerweise unter die Türzargen zu schieben. Sollte das Ihnen nicht möglich sein, dann halten Sie den gleichen Abstand wie an den Wänden, also ca. 3 mm. Anschließend verfugen Sie diesen Abstand mit Silikon. Eine Ausnahme bilden die Schwellen, hier wird nur ein Übergangsprofil angebracht. Dieses Profil wird einfach eingeschoben, verschrauben muss man es nicht.
  7. Die Sockelleisten werden angebracht
    Da Sie bei dem Klick-Vinyl nicht darauf warten müssen, bis der Kleber ausgehärtet ist, können sie nach der vollständigen Verlegung der Platten mit dem Anbringen der Sockelleisten beginnen. Entfernen Sie die Abstandshalter und dann können Sie die Sockelleisten mit Hilfe einer Feinsäge auf die entsprechende Längen zuschneiden. Aber Achtung, die Sockelleisten sollten keinesfalls am Boden festgemacht werden. Je nach den gewählten Leisten bringt an sie entweder mit Dübeln, Schrauben oder einfach nur Klebestreifen an der Wand an. Wenn Sie die Leisten mit Klebestreifen anbringen, so soll das die einfachste und sauberste Lösung sein. Sind die Sockelleisten angebracht, dann ist ihr Projekt “Vinylboden verlegen” abgeschlossen.

Wie schon öfters erwähnt, ist der Vinylboden besonders pflegeleicht, unempfindlich und feuchtigkeitsbeständig. Kehren oder Saugen und feuchtes Wischen reicht für die Pflege der Vinylböden völlig aus. Außerdem sollte der Boden nicht zu heiß gewischt werden und für die Reinigung sollten Sie einen Neutralreiniger benutzen oder einen anderen geeigneten Vinylreiniger. Benutzen Sie auf keinen Fall Scheuermilch oder andere scharfe Reinigungsmittel. Auf chlorhaltige Reiniger sollten Sie gänzlich verzichten, da diese die Farben ausbleichen können und die Struktur des Vinylbodens schädigen können. Dann wäre es bald um den schönen Bodenbelag geschehen. Wenn Sie die Zimmer wieder einräumen, dann achten Sie auch darauf, dass die Füße schwerer Möbel keine Druckstellen auf dem Boden hinterlassen. Sie können an Hand der verschiedenen Nutzungsklassen ersehen, welche Böden für welche Einsatzbereiche geeignet sind. Sie erfahren auch, was die einzelnen Böden aushalten können.

Fazit

Wenn Sie Ihren neuen Vinyl-Bodenbelag gekauft haben, dann werden Ihnen vielleicht diese Tipps und Hinweise das Verlegen und die Verlegetechnik etwas näher gebracht zu haben. Wenn man die eine oder andere Frage hatte, dann sollten Sie hier vielleicht eine aussagefähige Antwort gefunden haben. Sollte doch noch die eine oder andere Unklarheit bestehen, dann sollten Sie das Gespräch mit dem Verkäufer suchen.