Tapezierarbeiten – mit diesen Kosten muss man rechnen

Das Wichtigste in Kürze
  • Die Kosten für Tapezierarbeiten sind abhängig von der Qualifikation des Malers und Lackierers und der Region.
  • Online-Plattformen ermöglichen heute einen kostenlosen und unverbindlichen Preisvergleich.
  • Als Geheimtipp für die Ausführung kostengünstiger Tapezierarbeiten gelten Raumausstatter bei gleicher Qualität.

Irgendwann ist es in jedem Haushalt so weit, es muss tapeziert werden. Ob in einem Neubau oder bei einer Sanierung ist dabei egal. Doch mit welchen Kosten muss man rechnen und was ist dabei zu beachten?

Mit diesen Kosten für Tapezierarbeiten muss man rechnen

Kalkulieren muss man für das Tapezieren einen durchschnittlichen Preis zwischen 10 und 25 Euro je Quadratmeter. In diesem Preis sind dann aber schon alle Kosten mit enthalten.

Wer zum Beispiel nur eine Raufasertapete auf eine Wand kleben lässt, die bereits fertig gereinigt und grundiert ist, zahlt lediglich etwa zehn Euro pro Quadratmeter. Man kann also durch Eigenleistung einen Teil der Kosten einsparen. Wer allerdings das Komplettprogramm möchte, also die alte Tapete entfernen, die Wand reinigen und grundieren sowie die neue Tapete kleben, muss mit einem Preis zwischen 20 und 25 Euro je Quadratmeter rechnen.

Neben Malern und Lackierern führen das Streichen und Tapezieren auch Raumausstatter aus. Meist werden die Kosten nach Quadratmeter berechnet und nicht nach Stunden. Doch es gibt Ausnahmen. Deshalb sollten die eingeholten Angebote auch immer genau miteinander verglichen werden.

Reine Tapezierarbeiten kosten durchschnittlich fünf bis zehn Euro pro Quadratmeter. Das ist günstig. Die Kosten für Farben, Lacke und Tapete sind meist schon im Preis mit inbegriffen, genau wie die übrigen Arbeitsmaterialien auch. Doch wer sparen möchte, kann zum Beispiel die Raufasertapete auch selbst kaufen. Diese ist ab einem Preis von einem Euro je Quadratmeter im Handel erhältlich. Sind Vorbereitungen für das Tapezieren nötig, wie das Reinigen und Grundieren der Wände oder das Abreißen der alten Tapete, fallen zusätzliche Kosten an. Kalkuliert werden müssen diese mit zehn Euro je Quadratmeter.

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Einen Tapezierer finden

Die beste Art, einen Tapezierer zu finden, ist natürlich immer die Empfehlung. Kann niemand empfohlen werden, kann das Internet helfen, einen kostengünstigen Tapezierer in der Region zu finden. Plattformen wie MyHammer oder Blauarbeit nehmen viel Arbeit bei der Angebotssuche ab. So spart man Zeit und muss nicht mühsam recherchieren. Diese Angebotsvergleiche sind nicht nur kostenlos, sondern auch unverbindlich und mit nur einigen wenigen Klicks erledigt. Die Vorteile liegen klar auf der Hand:

  • man erhält einen schnellen Überblick über die Kosten
  • man kann sich schnell für einen Kostenvoranschlag entscheiden
  • man muss kein Angebot annehmen, sondern kann es bei einem Preisüberblick belassen
  • man bekommt einen Überblick über das Preis-/Leistungsverhältnis in der Region
  • die Angebote werden von professionellen Handwerkern aus der Region gestellt.

Kosten-Tapezierarbeiten

Was hat Einfluss auf die Kosten der Tapezierarbeiten?

Ganz kurz gesagt, die Qualifikation des Tapezierers und die Region, in der sich das Objekt befindet. Je höher die Qualifikation des Tapezierers ist, umso teurer werden die Maler- und Tapezierarbeiten. Natürlich ist ein Malermeister aufgrund seiner Ausbildung teurer als ein Lackierer oder Maler, der noch kein Meistertitel besitzt. Auch ein Raumausstatter ist günstiger für diese Arbeiten zu haben.

Häufig werden ausgebildete Raumausstatter als der ultimative Geheimtipp gehandelt, wenn es um ein günstiges Arbeiten geht. Sie sind jedoch nicht nur deutlich günstiger, sondern auch qualitativ genauso gut wie ein ausgebildeter Malermeister. Es lohnt sich also, sich einmal umzuhören.

Von Region zu Region können die Kosten für das Tapezieren natürlich auch variieren. In großen Städten wie Berlin, Hamburg oder München sind die Preise deutlich höher als in den ländlichen Regionen Deutschlands. Muss der Maler oder Lackierer jedoch weite Strecken zum Objekt zurücklegen, kommen zu den Kosten noch Fahrtkosten in Form der Kilometerpauschale für den Anfahrtsweg hinzu.

Die Decke nicht vergessen

Will man die Kosten für das Tapezieren berechnen, muss man in die Berechnung der Gesamtfläche auch die Decke mit einbeziehen. Natürlich nur, wenn diese auch tapeziert werden soll.

Beispiel: Ist das Zimmer etwa 20 Quadratmeter groß und soll Wand und Decke tapeziert werden, muss man mit 65 Quadratmeter Gesamtfläche rechnen. Jetzt können die vorhandenen Türen und Fenster noch von der Gesamtfläche abgezogen werden. Es wird dann so in etwa bei 50 bis 60 Quadratmeter zu tapezierender Fläche bleiben.

Die Kosten für Tapezierarbeiten steuerlich absetzen

Unter bestimmten Voraussetzungen lassen sich die Kosten für die Tapezierarbeiten steuerlich absetzen. Das ist sogar in den meisten der Fälle so. Der Paragraf 35a Abs. 3 EStG regelt eine steuerliche Abzugsfähigkeit in Höhe von 20 Prozent. Diese Absetzbarkeit gilt jedoch nur für die Arbeitskosten, also Lohn- und Fahrtkosten. Die reinen Materialkosten sind nicht von der Steuer absetzbar.

Bei einem Höchstbetrag von 6.000 Euro ist es mit der steuerlichen Absetzbarkeit zu Ende. Die Ersparnis an Einkommensteuer kann also maximal 1.200 Euro betragen, je nach der Höhe der absetzbaren Ausgaben. Also jeweils 20 Prozent von der Gesamtsumme an Lohn- und Fahrtkosten. Dieser Höchstbetrag gilt übrigens auch für Ehepaare.

Die Voraussetzungen, um die Kosten für die Tapezierarbeiten absetzen zu können, sind wie folgt geregelt:

  1. Die Tapezierarbeiten müssen der Modernisierung, Renovierung oder Erhaltung der Immobilie oder der Wohnung dienen.
  2. Die für die Tapezierarbeiten entstehenden Kosten müssen bereits bezahlt worden sein. Nur dann kann die Rechnungssumme auch steuerlich geltend gemacht werden. Eine Barzahlung wird vom Finanzamt meist nicht anerkannt. Es muss der Nachweis der Überweisung geführt werden. Selbst wenn für eine Barzahlung eine Quittung ausgestellt wurde, verweigert das Finanzamt häufig die Anerkennung der Kosten. Auch eine Bestätigung durch den Tapezierer reicht für das Finanzamt nicht. Einzig der Nachweis der Überweisung führt zu einer Anerkennung.
  3. Sollten die Tapezierarbeiten durch staatliche Fördergelder bereits bezuschusst worden sein, entfällt der Steuerbonus von 20 Prozent. Das gilt sowohl für ein staatlich gefördertes Darlehen als auch für steuerfreie Zuschüsse. Hier sollte man im Vorhinein gut planen.
  4. Der Auftrag zum Tapezieren muss von einer Privatperson erteilt worden sein und nicht von einem Unternehmen. Darüber hinaus muss es sich bei der Immobilie um eine selbst genutzte Wohnung, Haus oder Grundstück handeln. Die Privatperson muss also zu der Immobilie gehören, in der die Tapezierarbeiten ausgeführt werden.

Fazit
Die Kosten für Tapezierarbeiten sind von Region zu Region unterschiedlich und hängen auch von der Qualifikation des Tapezierers ab.

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