Besser schlafen mit Hausmitteln

Viele Menschen leiden zumindest zeitweise unter Schlafstörungen. Wer in der Nacht nicht schlafen kann, leidet dann häufig am Tag unter Müdigkeit und Erschöpfung. Spätestens dann sollte man etwas für einen gesunden Schlaf tun, um die Schlafstörungen zu beseitigen. Alte Hausmittel wie Tee, entspannende Bäder, Duftstäbchen oder die fast schon berühmte Milch mit Honig helfen meist schon weiter. Doch gibt es da nicht noch mehr?

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Tee als altes Hausmittel

Wer Tee vor dem Einschlafen zu sich nimmt, kann meist auch besser einschlafen. Die in den Tees enthaltenen Heilpflanzen haben in der Regel eine beruhigende Wirkung, die dem Menschen helfen, am Abend wirklich zur Ruhe zu kommen. Die wohl bekannteste Pflanze ist der Lavendel. Er hat sich als rein pflanzliches und damit natürliches Mittel bei Schlafstörungen seit Jahrhunderten bewährt, denn er beruhigt das Nervensystem.

Auch ein Tee aus Baldrian kann helfen. Aus Studien weiß man, dass ein Mangel an Magnesium zu Schlafstörungen führen kann. Hier kann ein Bananen-Zimt-Tee hilfreich sein, denn er ist reich an Magnesium. Dafür wird die abgeschälte Banane etwa zehn Minuten lang in einem Liter Wasser gekocht. Dann fügt man etwas Zimt hinzu und gießt den Sud anschließend durch ein Sieb. Zuletzt fügt man Honig nach Belieben hinzu und trinkt das Ganze vor dem Zubettgehen.

CBD als Geheimtipp

Bei Schlafproblemen gilt CBD inzwischen als Geheimtipp. Cannabidiol soll einen direkten Einfluss auf das menschliche Nervensystem haben. Darüber hinaus sagt man CBD angstlösende und beruhigende Eigenschaften nach, weshalb viele Menschen CBD bei Schlafproblemen nutzen. Mehr Tipps zum besseren Schlafen dank CBD findet man hier.

Noch immer ist nicht ganz klar, wie CBD den Schlaf gesünder und stabiler macht, aber nutzen kann man es jetzt schon. Die beruhigende Wirkung von CBD lässt die Einschlafzeit kürzer werden und die Ängste und der Stress des Tages bleiben zurück. So wird man in der Nacht auch weniger häufig wach.

Menschen, die von chronischen Schmerzen betroffen sind, können häufig in der Nacht nicht durchschlafen. Jede Nacht ist damit eine Herausforderung. Wer chronische Rückenschmerzen hat, kann meist gar nicht erst einschlafen. Aus Erfahrungen vieler Menschen weiß man, dass CBD schmerzlindernd wirkt. So kommen Schmerzgeplagte leichter in den Schlaf.

Ruhiger Schlaf mit warmen Socken

Wer nachts friert, kann häufig nicht einschlafen und schon gar nicht durchschlafen. Oft belächelt und trotzdem sehr wirksam sind daher Socken. Alternativ eignen sich auch warme Fußbäder vor dem Schlafengehen. Dem Fußbad kann man Melisse, Lavendel oder Baldrian hinzufügen, um die Wirksamkeit zu steigern. Seine Wirksamkeit entfalten Fußbäder gleich doppelt, denn zum Einen atmet man ätherische Öle über die Dämpfe ein und zum anderen werden die Füße warm. Das bedeutet doppelte Entspannung und besser schlafen.

Warum das so ist, ist leicht erklärbar. Warme Füße erweitern die Blutgefäße, die direkt unter der Haut sind. So können die Füße Wärme abgeben und die Körpertemperatur kann sinken. Jeder Mensch fühlt sich dann müde und schläfrig. So wird dem Gehirn klargemacht, dass es Zeit ist schlafenzugehen.

Das Gleiche passiert, wenn man beim Zubettgehen Socken trägt. Allerdings muss man dann auf die beruhigende Dämpfe aus dem Fußbad verzichten. Sockenträgern sagt man ein schnelleres Einschlafen nach als Barfußschläfern. Das behauptet zumindest eine Studie aus dem USA.

Gute Schlafhygiene ist wichtig

Damit Schlafstörungen gar nicht erst entstehen, ist es wichtig, mit einer guten Schlafhygiene vorzubeugen. Wer sich an einige Regeln hält, kann meist besser ein- und durchschlafen:

  • die Zimmertemperatur sollte nicht mehr als 18 Grad betragen
  • Licht und Geräusche, die stören könnten, sollten entfernt werden
  • in den Abendstunden sind Nikotin, Alkohol und Koffein zu meiden
  • der tägliche Schlafrhythmus muss regelmäßig sein
  • wird Mittagsschlaf gehalten, sollte die Zeitdauer von 30 Minuten nicht überschritten werden
  • im Schlafzimmer ist ein Fernseher nicht empfehlenswert
  • Computerspiele vor dem Zubettgehen sind nicht ratsam
  • gelingt das Einschlafen nicht, sollte man es nicht krampfhaft versuchen.

Rosenöl für schöne Träume

Bewährt hat sich auch der Einsatz von Rosenöl. Es sorgt für ein besseres Einschlafen und für schöne Träume. Die Universitätsklinik in Essen hat im Rahmen einer Studie herausgefunden, dass Menschen, die den Duft von Rosen einatmen, besonders schön Träumen. Dafür reicht es, ein oder zwei Tropfen reines Rosenöl auf das Kopfkissen oder ein Taschentuch zu tropfen. Mit dem Einatmen kann es seine Wirkung entfalten. Erhältlich in jeder Apotheke.

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