Die Notfallliste für den Katastrophenschutz

Das Wichtigste in Kürze
  • Für einen ausreichenden Vorrat für zehn Tage sollte gesorgt sein.
  • Es ist jedoch die persönliche Entscheidung jedes Einzelnen, ob und inwieweit er vorsorgt.
  • Alle Gegenstände sollten stets griffbereit und sicher verwahrt sein.
Ein Orkan, Hochwasser oder ein Stromausfall sind nur einige Katastrophen, die jeden Menschen treffen können und ihn aus seinem gewohnten Alltag reißen. Die Notfallliste Katastrophenschutz sorgt für eine gute Vorbereitung.

Rechtzeitig vorbereiten

Eine Katastrophe kommt meist unerwartet und deshalb sollte man für sie gerüstet sein. Rechtzeitig Vorkehrungen zu treffen, sorgt für Sicherheit im Notfall. Eine Notfallliste für den Katastrophenschutz hilft dabei sich einen Überblick über die wichtigsten Dinge die benötigt werden zu verschaffen. Darüber hinaus sollte Folgendes mit der Familie besprochen werden:
  • Wo steht das Gepäck für den Notfall? Wo lagern die Dokumente und die Vorräte? Ist ein Feuerlöscher griffbereit?
  • Welche Fluchtwege können genutzt werden? Wo trifft sich die Familie, wenn bei Eintritt der Katastrophe nicht alle anwesend sind? Wie können die einzelnen Familienmitglieder schnell erreicht werden?
Notfallliste Katastrophenschutz

Für den Ernstfall

Die Notfallliste für den Katastrophenschutz muss natürlich über den Lebensmittelvorrat hinaus noch andere Dinge beinhalten. Diese sollten stets griffbereit an einem sicheren Ort liegen. Dazu zählen:
  1. Eine Taschenlampe zuzüglich Ersatzbatterien. Darüber hinaus eine ausreichende Anzahl an Kerzen und Zündhölzern.
  2. Ein Radio, welches batteriebetrieben ist und Ersatzbatterien.
  3. Medikamente, die verschrieben wurden.
  4. Ein Erste-Hilfe-Kasten, der regelmäßig auf Vollständigkeit untersucht werden sollte.
  5. Alle wichtigen Dokumente, die in einer Tasche oder Mappe zusammengefasst sind.
  6. Hygieneartikel und Körperpflegeprodukte
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Hinweis
Ganz wichtig ist, zu wissen, wo der Hauptschalter für Strom und Gas im Haus ist.
Auch die Notrufnummern sollten stets parat sein:

Für Österreich sind das folgende Telefonnummern:

Feuerwehr: 122 Polizei: 133 Rettung: 144 Euro-Notruf: 112 Ärzte-Notdienst: 141 Gasgebrechen-Notruf: 128 Bergrettungsdienst: 140 Landeswarnzentrale der jeweiligen Bundesländer: 130 (nicht in allen Bundesländern eingerichtet) Vergiftungszentrale: 01 406 43 43

Für Deutschland gelten diese Telefonnummern:

Polizei: 110 Rettungsdienst und Feuerwehr (Euro-Notruf): 112 Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116117 Vergiftungszentralen: Baden-Württemberg (Telefon: 0761 19240), Bayern (Telefon: 089 19240), Berlin, Brandenburg (Telefon: 030 19240), Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen (Telefon: 0551 192 40), Hessen, Rheinland-Pfalz (Telefon: 06131 192 40), Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen (Telefon: 0361 730730), Nordrhein-Westfalen (Telefon: 0228 19240), Saarland (Telefon: 06841 19240)

Die Notfallliste Katastrophenschutz im Einzelnen

  1. Ein Notfallradio ist für jeden Haushalt, wie gesagt, Pflicht. Damit es auch funktioniert, sollte es mit Batterien betrieben werden. Die staatlichen Radiosender sind im Notfall verpflichtet, die Weisungen der Behörden zu publizieren. [asa2]B075QFD9KM[/asa2]
  2. Als Notbeleuchtung eignet sich eine Taschenlampe. Hier werden Batterien benötigt. Alternativ kann auch ein Dynamobetrieb in Betracht gezogen werden. Es gibt inzwischen auch Notfallradios, die eine Lampe integriert haben. Eine ausreichende Anzahl an Kerzen, Zündhölzern und Feuerzeuge sind ebenfalls empfehlenswert.
  3. Ein wenig Bargeld zu Hause zu haben ist empfehlenswert. 500 Euro in kleinen Scheinen reichen jedoch völlig aus.
  4. Die persönliche Hygiene ist im Katastrophenfall sehr wichtig. Deshalb sollte Seife, Shampoo, Toilettenpapier, Zahnpasta und Bürste, Haarbürste, Tampons und Binden, Waschmittel, Müllbeutel und Putzmittel vorrätig sein.
  5. Der Verbandskasten sollte vollständig sein. Es reicht jedoch auch der, welcher sich im Auto befindet. Die wichtigsten Arzneimittel müssen vorrätig sein. Das ist gerade bei Patienten mit Dauermedikation sehr wichtig.
  6. Ist der Strom weg, fällt meist auch der Herd aus. Eine Ersatzkochgelegenheit muss her. Dafür eignet sich ein Camping- oder Fonduekocher. Auch Grillgeräte eignen sich hervorragend als Ersatzkochgelegenheit im Freien.
  7. In einem Rucksack sollten die wichtigsten Dinge eingepackt werden, um bei einer Evakuierung die ersten Tage zu überstehen.
  8. Zu den wichtigsten Dokumenten, die griffbereit liegen sollten, gehören: die Geburtsurkunde, der Reisepass, die Heiratsurkunde, Versicherungsunterlagen, eine Auflistung aller Wertgegenstände einschließlich Fotos und andere wichtige persönliche Dokumente.
  9. Faltbare Wasserkanister eignen sich hervorragend um einen Wasservorrat anzulegen. [asa2]B07RVDVTKR[/asa2]
  10. Für die kalten Tage braucht es eine alternative Heizmöglichkeit. Dafür eignen sich Heizgeräte, welche mit Gasflaschen und Petroleum betrieben werden. [asa2]B01MPX0AXE[/asa2]
  11. Wer bereits über ein Notstromaggregat verfügt, ist für einen Stromausfall gerüstet. Für die anderen gilt, sich von einem Fachbetrieb diesbezüglich beraten zu lassen, da bauliche Veränderungen notwendig werden können.
Fazit Die Notfallliste Katastrophenschutz hilft im Ernstfall rasch und überlegt zu handeln. Die persönlichen Bedürfnisse spielen dabei eine entscheidende Rolle.

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