Windkraftanlagen für Einfamilienhäuser – die private Lösung in der Energiewende?

Das Wichtigste in Kürze
  • Der Trend zur Nutzung von nachhaltigen erneuerbaren Energien ist in Deutschland ungebrochen
  • Windkraft macht auch für das Einfamilienhaus Sinn, weil so die Stromkosten langfristig reduziert werden und damit die Kosten für die Anlage wieder eingespart werden
  • Eine Dachinstallation ist nicht empfehlenswert

Windkraftanlagen für Einfamilienhäuser werden immer beliebter. Die Windkraft gilt als die umweltfreundliche nachhaltige Alternative zu den fossilen Energieversorgern wie Öl und Kohle. Überall entstehen große Windparks. Da ist doch naheliegend, auch im privaten Bereich Windkraftanlagen für Einfamilienhäuser zu bauen, um so umweltfreundlich und günstig den eigenen Strom zu erzeugen. Außerdem wird der eigene Haushalt unabhängig von den großen Energieversorgern und deren oft undurchsichtiger Preispolitik.

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Lohnt der Umstieg generell?

Windkraftanlagen für Einfamilienhäuser können grundsätzlich dazu beitragen, bald völlig unabhängig von den Zulieferungen an Strom durch den bisherigen Versorger aus dem Netz zu werden. Unter Umständen kann sogar mehr Strom erzeugt werden, als man selbst benötigt. In diesem Fall gibt es sogar die Möglichkeit, den überschüssigen Strom an den Netzversorger zu verkaufen und in das öffentliche Stromnetz abzugeben. Dann lohnt sich die Windkraftanlagen für Einfamilienhaus doppelt.

Man muss keinen teuren Strom mehr vom Stromkonzern kaufen, spart teure Strompreiserhöhungen und verhält sich durch die Nutzung von erneuerbaren Energien umweltfreundlich und klimaneutral. Dazu kommt, dass die eigenen Windkraftanlagen für das Zuhause sich durch Einsparungen auch nach einer gewissen Zeit hinsichtlich der Kosten selbst amortisieren.

Allerdings gibt es auch einige Punkte zu beachten, die man bei einer Windkraftanlage für das Haus falsch machen kann. Fehler können hierbei teuer werden und aufwendige Nachrüstungen oder Neu-Montagen nötig machen.

Montage auf dem Dach? – Nicht zu empfehlen!

Einige Anbieter für Windkraftanlagen für Einfamilienhäuser raten zu einer Montage auf dem Dach. Das erscheint vielen Interessenten zunächst auch plausibel, weil so auch Photovoltaik-Anlagen für die Nutzung von Solarenergie bei Einfamilienhäusern auf dem Dach installiert werden.

Hier wird aber übersehen, dass Solaranlagen und Windenergienutzung grundsätzlich verschieden sind, was die nötigen Voraussetzungen und Bedingungen betrifft. Windenergie soll möglichst effektiv und zuverlässig die Energieversorgung sicherstellen, da ist die Montage auf dem Dach eher abzulehnen.

Vorgebliche Vorteile für eine Dachmontage lassen sich leicht widerlegen:

  • keine Behinderung des Windes durch das Gebäude (nicht zutreffend, da gerade der Wind zum Dach hin durch das Haus negativ beeinträchtigt wird)
  • es wird kein so hoher Mast benötigt, weil das Gebäude quasi „mitzählt“ (auch das ist so nicht richtig – gerade ein langer Mast mit solidem Bodenfundament kann am besten Windenergie aufnehmen)
  • optische Gründe (auch nicht zutreffend – ein Windrad auf dem Dach muss auch sehr groß dimensioniert sein und stellt somit keinen harmonischen Abschluss der Architektur und Silhouette des Hauses da)

Generell muss geprüft werden, ob Windkraftanlagen für Einfamilienhäuser in geschlossenen Wohngebieten überhaupt sinnvoll sind. Es kann durch die Bebauung zu ungünstigen und nicht permanent verfügbaren und kalkulierbaren Windströmen kommen, die die effiziente Nutzung der Windenergie bei den Wwindkraftanlagen für Einfamilienhäuser nicht möglich machen.

Körperschall berücksichtigen

Auch die Auswirkungen von auftretendem Körperschall müssen gerade in Wohngebieten berücksichtigt werden. Wenn die Rotoren der Windräder vibrieren, können diese Vibrationen bei einer Dachmontage auf das gesamte Gebäude übergreifen. Diese Körperschall Emissionen sind dann in Form eines lästigen Dauer-Brummens im ganzen Haus wahrnehmbar.

Solche Auswirkungen hat man weniger, wenn die Windkraftanlage nicht auf dem Dach, sondern mit einem Bodenfundament montiert ist. Allerdings sollte beachtet werden, inwieweit die Nachbargrundstücke durch Körperschall und Infraschall Geräusche durch die Windkraftanlagen für Häuser beeinträchtigt werden.

Hier sind auch umfangreiche bau- und umweltrechtliche Auflagen zu beachten, bei deren Nichtbeachtung der Bau einer Windkraftanlagen für Einfamilienhäuser rechtswidrig sein kann und auch die Nachbarn gegen die Windkraftanlagen für Einfamilienhäuser klagen könnten. Von manchen Anbietern werden Systeme und technische Lösungen gegen Körperschall angeboten, die aber in vielen Fällen nicht wirksam helfen können, dass dieses Problem auftritt.

Auch die Dachstatik ist zu beachten

Sollte doch eine Windkraftanlage für Einfamilienhäuser auf dem Dach installiert werden, muss auch untersucht werden inwieweit die Dachstatik welche Größen von Anlagen überhaupt tragen kann. Dieses Feststellungen und Berechnungen kann nur ein professioneller Statiker machen.

Ab 1 kw Leistungsvermögen von Windkraftanlagen für Einfamilienhäuser gilt die Statik als gefährdet und sollte von einem Experten geprüft werden. Wenn die Leistung aufgrund der statischen Einschränkungen reduziert werden muss, kann die Installation von Windkraftanlagen für Einfamilienhäuser auf dem Dach unrentabel werden. Außerdem können bei der Montage zu starker Anlagen auch Beschädigungen an der Bausubstanz des Hauses auftreten, wenn starke Windkräfte zum Tragen kommen. Hier lohnt sich auf jede Fall die Investition in einen Statiker. Ein Windrad im Garten kann kaum Schäden verursachen.

Anbieter genau prüfen

Viele Anbieter mit Dachmontage sind unseriös. In jedem Fall sollten Windkraftanlagen für Einfamilienhäuser im Gartenbereich als Alternative geprüft werden. Aber auch diese können wegen der Bebauung im Wohngebiet nicht rentabel und empfehlenswert sein.

Was leisten solche Anlagen?

Windkraftanlagen für Einfamilienhäuser können durchschnittlich 5 kw Strom erzeugen. Das lohnt zwar auch bei staatlicher Förderung nicht zum Verkauf des Stromes und Einspeisung in das öffentliche Netz. Aber es ist eine gute Lösung, um den eigenen Strombedarf günstig und unabhängig von großen Konzernen sicherzustellen. Und dabei sind die Kosten für die Anlage schnell wieder neutralisiert.

Windkraftanlagen für Einfamilienhäuser haben eine sehr große Spannbreite an Vorteilen, wenn man wichtige Punkte beachtet. Eine Montage auf dem Dach sollte vermieden werden und auch dubiose Anbieter sollten bei der Auswahl umgangen werden. Mit der Windenergie hat man eine effiziente und nachhaltige Energieversorgung für das eigene Haus und wird unabhängig von Strompreiserhöhungen. Allerdings müssen die baulichen und klimatischen Verhältnisse vor Ort genauso beachtet werden, wie die baurechtlichen Vorschriften, die von Ort zu Ort variieren. Diese ganzen Fragen müssen natürlich vor einer Planung genau geprüft werden, um beurteilen zu können, ob sich die Umrüstung für den eigenen Haushalt lohnt. Dazu gehört auch, dass man von der Nutzung und der Sinnhaftigkeit einer nachhaltigen Energieversorgung mit Windkraft überzeugt ist.

Weitere Informationen sind auch unter dem Link https://www.welt.de/wirtschaft/article2339293/So-viel-bringt-das-eigene-Windrad-im-Vorgarten.html oder https://www.energie-fachberater.de/grundstueck-garage/ein-windrad-im-garten-lohnt-sich-das.php zu finden.

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