Wie man sich bettet, liegt man – So findet man sein perfektes Bett

Studien zeigen, dass rund 25% der Deutschen mit Schlafstörungen zu kämpfen haben. Ein erholsamer Schlaf ist für den Körper notwendig, um sich von den Strapazen des Alltags zu erholen, Eindrücke zu verarbeiten und seine Energiereserven wieder aufzuladen. Schlafstörungen und der damit verbundene Mangel an Schlaf können den Gesundheitszustand sowie die Psyche eines Menschen erheblich beeinflussen. Der Grund für Konzentrationsstörungen, Kreislaufprobleme und Depressionen liegt nicht selten in einem unzureichenden Ausmaß von Schlafphasen. 

Diverse Hausmittelchen, wie beispielsweise Milch mit Honig, sollen ein schnelleres Einschlafen ermöglichen und längeres Durchschlafen fördern. Auch Tees und entspannende Bäder können einen positiven Effekt erzielen. Diese verschiedenen Tipps sind zwar hilfreich, oftmals liegt jedoch das Problem tatsächlich im Auge des Betrachters: das Bett entspricht nicht den individuellen Bedürfnissen. Professionelle Beratung kann hier beispielsweise in Hinblick auf die Wahl und den Kauf von Betten in Gütersloh in Anspruch genommen werden. 

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Ein Bett, das auf die individuellen Bedürfnisse angepasst ist, kann die Schlafqualität erheblich verbessern. Bildquelle: pixabay.com.

 

Folgende Tipps sollen unbedingt beim Bettenkauf berücksichtigt werden:

  • Die räumlichen Gegebenheiten genauer unter die Lupe nehmen

Bevor die Fahrt zum Möbelhaus bevorsteht, sollte man sich unbedingt über die aktuelle Ist-Situation im Klaren sein: Welche Länge, Breite und Höhe soll das Bett mindestens oder maximal aufweisen? Wo soll es stehen? Können Türen und Schränke problemlos geöffnet und geschlossen werden, wenn das Bett in diesen Maßen gekauft wird? 

Breite: Grundsätzlich gilt, dass ein Einzelbett mindestens 100 Zentimeter und ein Doppelbett mindestens 180 Zentimeter Breite aufweisen sollte, um einen guten Schlafkomfort zu gewährleisten. 

Länge: Die durchschnittliche Liegefläche für eine erwachsene Person misst 200 Zentimeter. Hierbei kann es jedoch je nach Kopf- und Endteil zu Unterschieden bei der Bettlänge kommen. Für Menschen, die besonders hoch gewachsen sind, empfiehlt es sich, eine Überlänge in Anspruch zu nehmen.

Höhe: Während früher vor allem Senioren in den Genuss von höheren Betten gekommen sind, entwickelt sich dies zunehmend aufgrund der Bequemlichkeit zu einem Trend. Eine Höhe ab 50 Zentimeter bietet einen gewissen Komfort beim Zubettgehen und Aufstehen. Vor allem ältere Personen und/oder jene, für die das Aufstehen und Hinlegen mit körperlichen Anstrengungen verbunden ist, sollten beim Bettenkauf auf eine angemessene Höhe achten.

  • Ein stabiler Bettrahmen

Bettrahmen können in unterschiedlichen Materialien, wie beispielsweise Metall oder Holz, und verschiedensten Farben erworben werden. Während hierbei nach individuellen Vorlieben gewählt werden kann, trifft das bei der Stärke des Rahmens nicht zu, denn diese muss mindestens 25 Millimeter betragen, um die notwendige Stabilität aufzuweisen. Auch sollte ein Augenmerk darauf gelegt werden, ob Verbindungsschläge nachgezogen werden können, da dies ebenfalls zur Stabilität des Rahmens beiträgt. 

  • Lattenrost – Ein Muss, das bei Boxspringbetten entfällt

Es gibt verschiedene Arten von Lattenrosten – für alle gilt jedoch, dass die Elastizität eines der zentralen Qualitätsmerkmale darstellt. Dem Lattenrost kommen mehrere wichtige Funktionen zu, denn er sorgt einerseits für eine Luftzirkulation und damit für die Reduktion von Feuchtigkeit und andererseits trägt er durch seine Federung dazu bei, Verspannungen, Krämpfen und Rücken- sowie Nackenschmerzen entgegenzuwirken. 

Beim Kauf eines Lattenrosts sollte bei gesteigertem Körpergewicht auf seine Gewichtseignung geachtet werden. Die durchschnittliche Maximalbelastung eines Lattenrosts liegt zwischen 140 und 200 Kilogramm. Lattenroste für Menschen mit Mehrgewicht weisen eine erhöhte Stabilität auf, um eine Entlastung der Wirbelsäule zu ermöglichen.

Boxspringbetten greifen auf ein anderes System zurück, bei dem auf einen Lattenrost verzichtet wird. Der Unterbau von Boxspringbetten enthält einen Federkern. Auch die darauf befindliche Matratze ist mit solch einem Federkern ausgestattet. Durch das Zusammenspielen beider Komponenten kann der Körper bestmöglich beim Schlaf unterstützt werden. 

  • Matratzen – Unbedingt regelmäßig erneuern

Matratzen weisen eine Lebensdauer von zirka sieben Jahren auf, danach sollten diese unbedingt getauscht werden. Matratzen sind in unterschiedlichen Härtegraden erhältlich, die je nach Körpergröße und -gewicht variieren. Obwohl diesbezüglich bestimmte Grafiken im Internet zur Verfügung gestellt werden, sollte eine Matratze unbedingt vor Ort probegelegen werden. Auch die Schlafposition, die meist gewählt wird, kann sich hierbei auf die Kaufentscheidung in Hinblick auf den Härtegrad auswirken. 

Um möglichst lange von dem Komfort der Matratze profitieren zu können, empfiehlt es sich, diese vier Mal im Jahr zu wenden, sodass eine gleichmäßige Belastung erzielt wird.

Fazit

Bei dem Kauf eines Bettes müssen verschiedene Komponenten genauer unter die Lupe genommen werden. Um das für seine Bedürfnisse geeignete Bett zu finden, sollte auf die Unterstützung einer professionellen Beratung vor Ort zurückgegriffen werden. Durchschnittlich werden Betten erst nach 22 Jahren erneuert und auch Matratzen bleiben rund 14 Jahre im Einsatz. Da der Mensch rund ein Drittel seines Lebens im Bett verbringt, sollte jedoch regelmäßig überprüft werden, ob die Lebenszeit der verschiedenen Bettteile bereits erreicht ist. 

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