Die Wasseraufbereitung – warum sie so wichtig ist

Das Wichtigste in Kürze
  • Die Wasseraufbereitung ist wichtig, um sauberes Trinkwasser in guter Qualität im Haus zu haben.
  • Die Trinkwasserverordnung enthält alle Anforderungen für Wasser in höchster Qualität.
  • Kalkablagerungen können durch eine Wasseraufbereitung verhindert und die Energiekosten gesenkt werden.

Sich einen Kaffee oder Tee ohne sauberes Wasser zu kochen, ist schlichtweg unmöglich. Jeder braucht in seinem Haushalt sauberes Wasser, ob nun zum Kochen, Waschen oder zur Körperpflege. Heute braucht niemand mehr auf sauberes Wasser zu verzichten. Moderne Wasseraufbereitung macht es möglich. Sauberes Wasser schafft eine hohe Lebensqualität. Das gilt es zu nutzen.

Die Wasseraufbereitung – warum ist sie sinnvoll?

Die moderne Wasseraufbereitung hat viele Vorteile. Sie schützt die Rohre, alle Haushaltsgeräte und den Menschen. Durch die Wasseraufbereitung wird die Qualität des Wassers zielgerichtet verändert. Schädliche Stoffe wie:

  • Salze
  • Mangan
  • Blei
  • Kalk
  • Keime
  • Mikroorganismen

werden aus dem Wasser entfernt. Seit dem 19. Jahrhundert wurde nach Möglichkeiten gesucht, um die Wasserqualität zu verbessern. Zunächst wurden Sandfilter zur Reinigung des Wassers eingesetzt. Dann experimentierte man mit Chlor. Jeder kennt den starken Chlorgeruch noch aus Schwimmbädern. Wasser aufzubereiten und nachhaltig zu verbessern, hat also eine lange Tradition.

Heute wird die Wasseraufbereitung mittels moderner Technik durchgeführt. Die genauen Anforderungen für die Qualität des Wassers sind in der Trinkwasserverordnung hinterlegt.

Das Richtige für die Umwelt tun

Mit den neuesten Technologien zur Wasseraufbereitung werden die individuellen Bedürfnisse der Menschen befriedigt. Dazu zählen der Erhalt des Wertes von Anlagen, die Steigerung der Lebensqualität und der Erhalt der Gesundheit. Dabei müssen moderne Wasseraufbereitungsanlagen auch noch von hoher Qualität und Effizienz sein.

Damit wird es sehr einfach, das Richtige für die Umwelt zu tun. Jeder, der Tag für Tag Wasser zum Kochen, Putzen oder zur Körperpflege benutzt, kann darauf vertrauen, dass das Wasser den Ansprüchen von Hygiene und Sicherheit genügt.

Die Wasseraufbereitung heute hat viele Facetten. Die eine Lösung gibt es nicht. Das Wasser wird desinfiziert, enthärtet, gefiltert und nützliche Zusatzstoffe beigegeben. Produkte für die Wasseraufbereitung gibt es für kleine Haushalte, aber auch für Unternehmen.

Wann braucht es eine Wasseraufbereitung?

Wer ohne Bedenken den Wasserhahn aufdrehen will, also Sicherheit will, der sollte eine Wasseraufbereitung nutzen. Sauberes Wasser von hoher Qualität ist nicht durch Rost rötlich gefärbt. Es ist auch nicht durch Keime belastet. Der Wasserversorger nutzt generell eine Wasseraufbereitung, um biologisch, chemisch und hygienisch einwandfreies Trinkwasser zu liefern.

Im Haushalt braucht es nur dann eine Wasseraufbereitung, wenn das Trinkwasser im Haus alte Rohrleitungen durchläuft, bevor es aus dem Wasserhahn kommt. Dann kann nämlich Schmutz und Rost in das Trinkwasser gelangen. Auch Mikroorganismen werden so herausgefiltert.

Wasser transportiert auch Stoffe wie Magnesium, Salz, Kalk oder Eisen. Einige Zusatzstoffe sind erwünscht, bei anderen besteht kein Gesundheitsrisiko. Deshalb kann man es bedenkenlos trinken. Doch ist das Wasser zu hart, greift es Geräte und Rohre an. Doch es gibt Filter- und Enthärtungsanlagen, die die Kalkablagerungen verhindern und den Geräten ein langes Leben schenken.

Geschmacklich unterscheidet sich aufbereitetes Wasser nicht von nicht aufbereitetem Wasser. Doch Wasser aus dem Hahn erspart lästiges Kistenschleppen.

Die private und industrielle Wasseraufbereitung

Wasser ist nicht gleich Wasser. Wird in einem Privathaushalt von Trinkwasser gesprochen, ist es in der Industrie Prozesswasser. Dem Trinkwasser werden Stoffe entzogen und hinzugefügt. Das Prozesswasser wird im Hinblick auf seine Eigenschaften aufbereitet. Wird das Wasser zur Analyse verwendet, muss es eine geringe Leitfähigkeit haben.

Energiekosten senken

Mit einer hohen Wasserqualität kann man die Energiekosten senken. Ist die Aufbereitung des Wassers effizient, so schont sie nicht nur Rohre und Geräte, sondern auch den privaten Geldbeutel.

Ist die Wand aus Kalk an einem Kessel zum Beispiel ein Millimeter dick, werden zehn Prozent mehr Energie verbraucht. Ist eine Enthärtungsanlage angeschafft worden, so reduzieren sich die Energiekosten enorm. Auch die Kosten für die Wartung der Wasch- und Spülmaschine sinken.

Weiches Wasser – was ist das?

Weiches Wasser hat viele Vorteile. Bei weichem Wasser handelt es sich um kalkarmes Wasser. Das ist gut für die eigene Haut, die Haushaltsgeräte, Rohrleitungen und natürlich Armaturen. Weiches Wasser ist sanft. Enthärtungsanlagen nehmen dem Wasser seine Härte. Das geschieht, in dem alle Stoffe, die nicht erwünscht sind, entfernt werden. Dazu zählt Kalk, also Kalzium und Magnesium. So werden Ablagerungen, die schaden können, verhindert und man spart Energie. Dazu kommt beim Waschen ein angenehmes Hautgefühl.

Ohne Rost und Schmutz geht es auch

Wasser soll klar sein. Es braucht also zukunftsweisende Ideen, um das zu garantieren. Fremdstoffe wie Rost, Kalk und Schmutz müssen schnell beseitigt werden. Übrig bleibt eine hohe Wasserqualität. Natürlich tut man auch dem Leitungssystem etwas Gutes. Doch wer sind die kleinen Übeltäter:

  • Rost: Hat das Wasser einen bräunlich roten Ton, so enthält es Rost. Rost hat einen starken Einfluss auf den Geschmack des Wassers. Darüber hinaus lagert er sich in Rohre ab, verursacht eine weitere Rostbildung und frisst Löcher in die Rohre. Durch Wasserfilter kann der Rost entfernt werden. Die Leitungen werden durchgespült und der Rost hat keine Chance mehr, sich abzusetzen. Manche Produkte zur Wasseraufbereitung beugen Rost sogar vor.
  • Schmutz: Alle Bakterien und Viren lieben Schmutz und vor allem im Wasser. Für sie ist das der ideale Brut- und Schutzraum. Der Schmutz wird aus dem Wasser herausgefiltert. Gleichzeitig wird das Wasser desinfiziert. Der Filter sorgt dafür, dass das Wasser kein Gesundheitsrisiko in sich trägt. Filter für das Trinkwasser müssen Metall- und Kupferrohre haben. Auch bei Kunststoffrohren wird ein Wasserfilter empfohlen.
  • Kalk: Ist zu viel Kalzium und Magnesium im Wasser, ist das Wasser hart. Wasser sollte aber stets weich sein. Das hat gute Gründe. Wird Wasser erwärmt, reagieren das Kalzium und das Magnesium. Es entstehen die gefürchteten Kalkablagerungen. Diese lagern sich in den Rohren ab. So wird das Erwärmen des Wassers teuer und die Rohrleitungen werden geschädigt. Um dem vorzubeugen, muss Wasser enthärtet werden. Meist wird der Kalk herausgefiltert und andere Wirkstoffe hinzugegeben. Zu entsteht bestes Trinkwasser. Das Wasser bleibt dann kalkfrei.

Die Wasseraufbereitung ist deshalb so wichtig, weil sie gut für die Umwelt und den Menschen ist. Dabei werden alle schädlichen Stoffe aus dem Wasser entfernt. Kalkablagerungen werden so vermieden und Geräte und Rohre geschont. Gleichzeitig sinken die Energiekosten um ein Vielfaches. Die Anschaffung einer Wasseraufbereitungsanlage lohnt sich auch für den kleinen Haushalt.

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