Terrassendielen ölen

Terrassendielen sind ständig verschiedenen Wetterbedingungen ausgesetzt. Um sie attraktiv zu halten, ist eine regelmäßige Pflege mit Öl erforderlich.

Terrassendielen ölen – Holzböden benötigen periodisch eine Ölkonditionierung

Bodenbeläge gibt es in verschiedenen Holzarten. Um die Bretter über viele Jahre gepflegt, witterungsbeständig und achtungswürdig zu halten, ist die Ölung eine sinnvolle und vor allem wichtige Maßnahme. Pflegebedürftige Hölzer wie Douglasie oder Lärche sowie exotische Holzarten wie Teak, Merante oder Bangkirai sollten Sie regelmäßig ölen.

Reinigen Sie die Oberfläche gründlich, bevor Sie die Terrassendielen oelen.

Um den besten Öleffekt zu erzielen, müssen Sie die Terrassendielen zuerst akribisch säubern. Die wichtigste Voraussetzung für den gesamten Prozess: ist gutes Wetter! Die gereinigten Bretter sollten möglichst mehrere Tage vollständig trocknen. Auf der offenen Terrasse sollte es also nicht regnen.

Reinigen Sie die Dielen mit Wasser, einem neutralen Reinigungsmittel und einem Schaber oder einer Bürste. Wenn auf den Terrassenbrettern Moos wächst, sollten Sie sie mit einem speziellen Moosentferner bearbeiten. Graue Terrassen werden dagegen mit einem Entschleimungsmittel behandelt.

Terrassendielen schleifen

Das Schleifen einer Holzterrasse ist bei diesem Projekt wichtig, da zuvor aufgebrachte und verwitterte Glasuren vor der Ölbehandlung vollständig entfernt werden müssen. Aber wie und vor allem mit was können solche Holzdielen geschliffen werden? Die Bretter sind teilweise verformt und nicht mehr zu 100 % gerade, deswegen schleifen sie die Terrassendielen in Längsrichtung mit jeder herkömmlichen Schleifmaschine.

Zum Glück gibt es ein passendes Produkt: die sogenannte Mahlwalze, die geeignet erscheint. Ausgestattet mit einer geeigneten Schleifscheibe der Körnung 80 wird nun die gesamte Terrasse in Teilen geschmirgelt. Die Seitenstege der Bretter werden mit einer Lamellenwalze und die Innenrillen mit einer flexiblen Schleifwalze geschliffen.

Aber Sie brauchen Geduld. Bis sich auf der Terrasse wieder eine schöne Holzstruktur zeigt, ist die Arbeit keineswegs ein Vergnügen. Nach ein paar Stunden ist dieser Arbeitsabschnitt erledigt und das Schleifen der Holzterrasse ist abgeschlossen.

Reinigung – Säubern Sie Holzterrassenbretter mit einem Besen

Wenn ein Staubsauger nicht verfügbar ist, kann der Schleifstaub auch mit einer Bürste entfernt werden. Das ist der beste Weg … Bevor Sie jedoch anfangen, die Terrassendielen zu oelen, muss der gesamte Schleifstaub entfernt werden. Wenn es keinen Industriestaubsauger gibt, fegen Sie mit einem Besen. Hierfür eignet sich besonders die Borstenbürste. Die Terrasse sollte auf jeden Fall zweimal vorsichtig abgekehrt werden. Um die Terrassenfläche von Schleifresten zu befreien, wird die Terrassenfläche gründlich mit einem Gartenschlauch gewaschen. Nach dem Trocknen können Sie endlich anfangen, die Terrassendielen zu oelen.

Entfernen Sie mit Stahlwolle kleine Fragmente.

Mit Stahlwolle entfernen Sie alle kleinen Bruchstücke, die durch die Benutzung entstanden sind, und bearbeiten damit die Holzfasern. Welche Art von Öl Sie benötigen, hängt ganz von der Holzart ab.

Auf der Gebrauchsanweisung finden Sie Tipps, welche Holzart für die Pflege geeignet ist – einige speziell für tropische Arten, andere für Nadelbäume. Letztere sind beispielsweise anfälliger für Pilzinfektionen und müssen daher besonders mit einem Fäulnismittel behandelt werden. Wichtig ist auch, dass Sie Terrassenöl kaufen, da herkömmliche Holzschutzmittel nicht tief genug eindringen und sich daher leicht wieder auswaschen lassen. Ölpflege ist mit einem Pinsel oder einer Rolle aufzutragen. Stellen Sie sicher, dass Sie das Produkt gleichmäßig verteilen – eine dünne Schicht reicht aus. Dann überschüssiges Öl mit einem Tuch entfernen.

Maßnahmen zur Erhaltung oder Wiederherstellung der ursprünglichen Holzfarbe.

Wenn Sie die ursprüngliche bräunlich-gelbe Farbe des Holzes bevorzugen, gibt es einige wirksamere Handlungen, die das Vergrauen verzögern oder den natürlichen Farbton erheblich wiederherstellen können. Da die graue Farbe, wie oben erwähnt, hauptsächlich durch ultraviolette Strahlung verursacht wird, steht der Schutz von Holz vor ultravioletter Wirkung im Vordergrund. Im Innenhof werden Dielen traditionell mit speziellen Terrassenölen behandelt.

Klare oder pigmentierte farbige Öle sind im Einzelhandel erhältlich. Je dicker und pigmentierter die Schutzschicht auf Ölbasis ist, desto weniger UV-Strahlung kann das Holz durchdringen. Farbige Öle bieten daher einen viel besseren Schutz gegen die Grauheit von Holz als transparente Öle. Farbpigmente gleichen auch Farbunterschiede aus und verleihen der natürlichen Erscheinungsweise eine noch größere Tiefe. Je nach Holzart und Geschmack können Sie aus verschiedenen pigmentierten Ölen wählen, beispielsweise in den Farben Bangkirai, Lärche, Teak, Walnuss, Olive, Schwarz oder Grau. Öle können auch verwendet werden, um die Terrasse zu „färben“. Beispielsweise behandeln Sie Ihre helle Lärchenterrasse mit Walnussöl, wenn Sie einen eher dunklen Farbton bevorzugen.

Wichtig: Die Ölbehandlung sollte ein bis zweimal im Jahr wiederholt werden, um das Holzschutzmittel aufzufrischen. Ansonsten blättert die Ölschicht witterungsbedingt mit der Zeit.

Eine Anleitung – Gehen Sie beim Terrassendielen-Oelen immer in Kornrichtung vor

Holzöl mit der gewünschten Pigmentierung wird sehr dünn mit einem Pinsel auf das Holz aufgetragen. Befolgen Sie die Anweisungen des Herstellers zur Pflege der Holzdielen in der Gebrauchsanweisung. Gehen Sie beim Terrassendielen oelen vorsichtig vor und überspringen Sie keine Bereiche. Überschüssiges Öl auf jeden Fall mit einem Tuch entfernen.

Tragen Sie immer wieder Handschuhe und eine Schutzbrille, da Pigmente auch Ihre Haut beflecken und kein Öl in Ihre Augen gelangen darf. Sie können für diese Arbeit ebenso Leinöl verwenden, das keine Pigmente enthält – es beinhaltet keine weiteren Zusätze und ist völlig natürlich. Seine Eigenschaften haben sich in der Holzpflege bewährt. Vor dem nächsten Arbeitsgang gut trocknen lassen. In den Gebrauchsanweisungen sind 12 Stunden angegeben. Je nach Ergebnis sollte nach dem ersten Ölen erneut geschliffen, gekehrt oder gestaubsaugt oder gründlich mit klarem Wasser abgespült werden – danach ein weiteres Mal austrocknen lassen. Mindestens einen Tag trocknen lassen und dann ein zweites Mal auf die gleiche Weise die Terrassendielen oelen. Lassen Sie die Ölschicht wieder trocknen, bevor Deckmöbel, Töpfe und Dekoration endlich aufgestellt werden.

Wie oft sollten Sie die Terrassendielen ölen?

Holzölproduzenten geben zweimal im Jahr an. Tatsächlich reicht in den meisten Fällen ein Anstrich pro Jahr oder sogar alle zwei bis drei Jahre aus. Je nachdem, wie stark das Holz den Witterungsbedingungen ausgesetzt ist. Aber das ist Geschmackssache und ein grauer Holzton kann seinen eigenen Reiz haben.

Wichtiger Hinweis zur Pflege von Terrassendielen

Konstruktiver Holzschutz ist durch nichts zu ersetzen. Dazu gehört, dass alles vermieden wird, was zu längerer Feuchtigkeit führt oder ein leichtes Austrocknen verhindert. Holz sollte niemals direkt auf dem Boden liegen. Holzdielen brauchen immer ein gutes Fundament, das für ausreichende Belüftung sorgt. Vor dem Lackieren müssen Sie den Holzboden gründlich reinigen und vorbehandeln. Wie das geht, haben wir oben beschrieben. Der Boden muss vor dem Ölen vollständig trocken sein. Gutes Wetter ist erforderlich – aber direkte Sonneneinstrahlung oder besonders starke Hitze vermeiden. Und diese Materialien benötigen Sie, um Ihre Terrassendielen richtig zu pflegen:

  • Dielenöl
  • Bodenstreichbürste
  • Pinsel

Die jährliche Erfrischung mit Holzschutzmitteln macht das Holz Ihrer Terrasse langlebig und schön – und das ohne großen Aufwand!

Terrassenöl ist in folgenden Farben erhältlich: Natur, Weiß, Teak, Grau, Anthrazit, Walnuss, Bangkirai, Lärche, Russet, Silber, Oliv und Schwarz. Jede Version enthält einen UV-Filter, der das Holz vor Sonnenlicht schützt. Eine Übersicht über die verschiedenen Farbtöne und deren Wirkung auf unterschiedlichen Holzdielenarten finden Sie auf einem Farbschema im Einzelhandel.

Grundsätzlich können Sie das Terrassenöl für alle Holzarten verwenden – sofern das Holz nicht imprägniert ist. Bitte beachten Sie, dass das resultierende Farbergebnis stark von der natürlichen Farbe des Holzes abhängt. Abbildungen und Farbkarten können nur als erste unverbindliche Orientierung dienen. Wir empfehlen, mit dem ausgewählten Öl eine kleine Probenoberfläche zu ölen.

Haben Sie Ihre Terrasse zu stark geölt?

Entfernen Sie überschüssiges Öl mit einem fusselfreien Tuch. Wenn dies unmöglich erscheint, schmirgeln Sie die Terrasseoberfläche komplett ab und applizieren dann eine sehr dünne Schicht neues Pflegeöl auf.

Öl auf der Terrasse: wie lange trocknen?

Es ist wichtig, dass das Öl in das Holz gelangt und nicht darauf verbleibt. Lassen Sie die Terrasse vor der erneuten Ölung gut ruhen. Treten Sie 8-10 Stunden lang nicht auf das Holz, um sicherzustellen, dass Terrassenöl imprägniert. Dann können Sie die Terrasse wie gewohnt nutzen und die Zeit dort genießen.

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