Staubsauger für den Hausputz – 15 Produkteigenschaften zur bedarfsgerechten Kaufentscheidung

Ein Staubsauger ist zum Reinigen der Wohnung unverzichtbar. Statt Schmutz aufzuwirbeln, wie es bei Besen der Fall ist, nehmen die Elektrogeräte Haare, Fusseln und Co. zuverlässig in sich auf und beschleunigen den Hausputz ungemein. Voraussetzung ist allerdings, dass es sich um kraftvolle Modelle handelt, die sich praktisch bedienen lassen und mit ihrer Ausrüstung optimal zum Bedarf passen. Nachfolgend elementare Kriterien in der Übersicht.

Mit oder ohne Beutel?

Staubsauger gibt es mit und ohne Staubbeutel. Geräte ohne Beutel sammeln den eingesaugten Schmutz in einem transparenten Behälter. Dieser muss bei Erreichen der maximalen Füllmenge manuell geleert werden. Dass es dabei staubt, ist unvermeidbar, weshalb sich Hausstauballergiker gut überlegen sollten, ob diese Variante das Richtige ist.

Staubsauger mit Beutel sammeln sämtlichen Dreck in einem Beutel. Ist dieser voll, wird er inklusiv Inhalt über den Hausmüll entsorgt. Man kommt nicht mit dem Schmutz in Kontakt. Dass Beutelstaubsauger grundsätzlich an Saugkraft verlieren, wenn sich der Beutel zunehmend füllt, stimmt nicht. Bei günstigen Geräten ist das möglich, es gibt aber qualitative Alternativen, die keinen spürbaren Saugkraftverlust aufweisen. Gleichzeitig sind minderwertige Staubsauger ohne Beutel erhältlich, die an Saugkraft verlieren, wenn sich ihre Staubbox füllt.

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Folgekosten

Staubbeutel verursachen Folgekosten. Je nach Schmutzmenge müssen relativ häufig neue Beutel gekauft werden. Da auch Filter nach einer gewissen Zeit intensiver Nutzung ausgetauscht werden sollten, sind sowohl beim beutellosen Gerät als auch bei Beutelsaugern Folgekosten denkbar.

Netzabhängig oder mit Akku?

Kabelgebundene Staubsauger sind leistungsstärker als akkubetriebene, ihr Kabel wird aber als störend empfunden. Es schränkt die Mobilität ein, erfordert in großen Wohnungen mehrfaches Umstecken und stellt eine Stolperfalle dar. Akku-Staubsauger sind dahingehend klar im Vorteil. Weil zahlreiche Akkus eine kurze Betriebszeit aufweisen und vergleichsweise schwach sind, ist ein kritischer Blick auf die Produktdaten wichtig.

Viele Hersteller suggerieren in der Werbung insbesondere bei der Akku-Laufzeit geschönte Werte. „Zwar werden häufig Saugdauern von 20 bis 30 Minuten angegeben, doch wird häufig auch in einem Beisatz erwähnt, dass der Staubsauger in diesem Fall auf der niedrigsten Stufe gesaugt hat“, heißt es in einem Beitrag über akkubetriebene Modelle eines Staubsauger-Informationsportals. Diverse Handstaubsauger mit Akku finden Sie hier in der Übersicht des genannten Kaufratgebers, der empfehlenswerte Produkte arrangiert hat und über wichtige Ausstattungsmerkmale aufklärt.

Bauart

Neben der Entscheidung hinsichtlich der Antriebsform, spielt die Bauart eine entscheidende Rolle. Während Schlitten-Staubsauger, also Geräte mit Korpus zum Hinterherziehen, nahezu immer kabelgebunden sind, werden Stabstaubsauger sowohl mit als auch ohne Kabel verkauft. Stabstaubsauger, auch Stielstaubsauger genannt, werden von vielen Anwendern als handlicher empfunden. Bei diesen Modellen ist alles in einem Handteil verbaut. Sie kommen ohne Saugschlauch und Saugrohr aus. Teilweise ist ein kleiner Handsauger integriert, um neben dem Boden Möbel entstauben zu können.

Gewicht

Insbesondere bei Stielstaubsaugern ist das Gesamtgewicht ausschlaggebend. Sind diese Ausführungen zu schwer, erfordert das Staubsaugen viel Kraft. Die Hand ermüdet schnell. Beim Schlittenstaubsauger ist ein erhöhtes Gewicht unproblematisch, da der Großteil über den Boden rollt und nicht einhändig gehalten wird.

Saugkraft

Ob das Staubsaugen die gewünschten Reinigungsergebnisse bringt, hängt unmittelbar von der Saugkraft ab. Viele Verbraucher gehen davon aus, dass die Watt-Anzahl über die Leistung informiert. Das ist ein Trugschluss. Die Wattzahl verdeutlicht lediglich, wie viel Strom das Gerät verbraucht. Wie effizient Energie in Saugkraft umgewandelt wird, hängt hingegen von Faktoren wie der Konstruktion des Geräts, der Luftführung und der Bauart der Düsen ab. Bei einem clever geführten Luftstrom kann die Saugleistung eines 700-Watt-Saugers besser sein, als bei einem 2.000-Watt-Gerät.

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Qualität

Stabile Kunststoffelemente, robuste Saugrohre und gummierte Räder zeichnen hochwertige Staubsauger aus. Ihre Bauteile reagieren unempfindlich auf Stöße, verbiegen sich auf Druck nicht und gewährleisten Langlebigkeit. Ein Muss ist Strapazierfähigkeit bei Elementen, die regelmäßig benutzt werden wie zum Beispiel Verbindungsteile zum Fixieren von Saugaufsätzen, Teleskopstangen, Halterungen für die Parkposition oder die Staubbehälter bei beutellosen Gerätschaften.

Aktionsradius

Bei Geräten mit Kabel ist der Aktionsradius wichtig. Er ergibt sich aus der Länge von Kabel, Saugrohr und Saugschlauch. Für große Wohnungen wäre ein Aktionsradius von mindestens acht Meter komfortabel.

Bodendüsen

Viele Angebote umfassen ausschließlich eine Bodendüse. Nicht selten handelt es sich um Kombidüsen für Hartböden und Teppiche. Darüber hinaus gibt es spezielle Parkettdüsen und Turbodüsen für Teppiche mit rotierenden Borsten. Müssen empfindliche Hartböden oder viele textile Oberflächen gereinigt werden, sollte der Lieferumfang entsprechende Extras umfassen.

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Zubehör

Zubehör wie Polster- oder Fugendüsen sind nicht zwingend nötig, im Alltag aber überaus praktisch. Gleiches gilt für Möbelbürsten, die im Saugrohr integriert und mit einem Handgriff einsatzbereit sind. Im Idealfall ist der Staubsauger mit Universaldüsen kompatibel. Das spart Geld und bringt zusätzlich Flexibilität.

Regulierbarkeit

Die Saugkraft sollte sich an verschiedene Untergründe anpassen lassen. Besonders bequem gelingt die Einstellung mit Schiebereglern am Handgriff.

Pflege

Das Reinigen des Staubsaugers muss leicht von der Hand gehen. Komplizierte Systeme zum Entnehmen von Beuteln beziehungsweise Auffangbehältern sind im Alltag nervenaufreibend. Klicksysteme für schnelles Leeren und waschbare Filtersysteme sind vorteilhaft. Moderne Staubboxen beutelloser Staubsauger leeren sich auf Knopfdruck und erfordern kein Entnehmen von Einzelteilen mehr.

Luftauslass

Ob Akku-Sauger oder mit Kabel: Die Stelle, an der die Abluft aus dem Haushaltsgerät strömt, ist nicht bei allen Systemen gut durchdacht. Teilweise gibt es Schlitten-Staubsauger, dessen Abluft nicht hinten austritt, sondern vorne. Muss man sich Bücken, um beispielsweise Hundebetten abzusaugen oder Bodenleisten, wird man direkt angeblasen. Das ist unangenehm. Auch bei einigen Akku-Geräten ist der Luftauslass ungünstig platziert, wodurch der Nutzer die Abluft direkt einatmet. Fehlt ein HEPA-Filter, gelangen damit ungewollt Partikel in die Atemwege.

Gut zu wissen: Der Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V. empfiehlt Allergikern Staubsauger mit HEPA-Filter und verweist in einem Beitrag über Allergene in der Wohnung auf die verschiedenen Filterklassen: „Am effektivsten sind Filter der Klasse 13, die eine Filterleistung von 99,95 Prozent aufweisen, so dass die durchschnittliche Staubkonzentration von 0,05 Milligramm Partikel pro Kubikmeter Luft nicht erhöht wird.“

Ergonomie

Nur, weil ein Hersteller einen Handgriff als ergonomisch optimiert beschreibt, heißt das nicht, dass man damit zurechtkommt. Schließlich empfindet jeder individuell. Zwar gibt es Aspekte der Ergonomie, von dem der Großteil der Gesellschaft profitiert, auf sämtliche Elemente trifft das aber nicht zu. Einen authentischen Eindruck von der Handhabung eines Staubsaugers, dessen Gewicht und Mobilität gewährt ein Test mehrerer Geräte im Elektronikfachhandel.

Besser 2 Parkpositionen

Leider verfügen viele Staubsauger lediglich über eine Parkposition. Ärgerlich ist das vorwiegend bei der Schlitten-Bauart, wenn das Handteil inklusive Bodendüse ausschließlich in der gewohnten Position des Geräts daran fixiert werden kann. Im Idealfall gibt es eine zusätzliche Halterung auf der Unterseite, um den Staubsauger aufstellen und platzsparend verstauen zu können.

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