Saunasalz selber machen – Wir zeigen wie es funktioniert

Salzpeelings haben einen wohltuenden und entspannenden Effekt auf die Haut. Dies kommt der Haut nicht nur vor einem Saunagang zugute, sondern kann auch sehr gut vor einem Bad oder der Dusche angewendet werden. Die Haut fühlt sich nach der Behandlung mit Saunasalz sauber, aber auch elastisch und weich an. Darüber hinaus wird die Durchblutung positiv beeinflusst. Im Handel sind etliche verschiedene Salzpeelings oder Saunasalze erhältlich. Ein Peeling können Sie aber auch ganz simpel und ohne großen Zeitaufwand zu Hause selbst herstellen und dabei bares Geld sparen. Nachfolgend finden Sie wertvolle Tipps, wie Sie Saunasalz selber machen können.

 

Welche Zutaten werden benötigt?

Um eigenes Saunasalz herzustellen, benötigen Sie als Grundlage zunächst Meersalz. Herkömmliches Kochsalz eignet sich nicht so gut und sollte daher nicht verwendet werden. Es ist zwar etwas günstiger, aber auch Meersalz bekommen Sie zu recht moderaten Preisen in fast jeder Drogerie, verschiedenen Supermärkten oder in Online-Shops. Auf jeden Fall ist selbstgemachtes Peeling- oder Saunasalz immer günstiger als gekauftes. Sie sparen also immer, wenn Sie Saunasalz selber herstellen.

Wenn Sie Saunasalz selber machen, müssen Sie dem Meersalz selbstverständlich noch weitere Zusätze beifügen, um es mit pflegenden und duftenden Eigenschaften anzureichern. Natürliche Inhaltsstoffe wie beispielsweise Honig, Milch, Jojobaöl sowie verschiedene Pflanzen- und Fruchtextrakte eignen sich besonders gut und sind je nach persönlichem Geschmack beizumischen. Auch eine Mischung mit Arganöl zusammen mit dem Abrieb von Bioorangen oder Biozitronen ergeben eine fein duftende Kombination für ein individuelles Saunasalz.

Honig als Wundermittel

Honig hat einen besonders pflegenden Effekt auf gestresste und überempfindliche Haut. Daher eignet er sich auch ideal als Zugabe, wenn Sie Saunasalz selber machen möchten. Honig und Meersalz wirken zusammen entspannend auf die Haut und entfalten sogar eine pflegende Wirkung. Im Honig finden sich viele Nährstoffe wieder wie Eisen, Magnesium und verschiedene Vitamine. Salz- und Honig-Peelings reinigen die Haut und verhelfen ihr zu einem erfrischten, jugendlichen Aussehen.

Wie Saunasalz selber machen gelingt

Am Beispiel des Honig-Salz-Peelings ist darauf zu achten, dass es im Verhältnis 2:1, also zwei Teile Salz und ein Teil Honig, gemischt wird. Der Honig sollte zunächst auf dem Herd erwärmt werden. Im zweiten Schritt fügen Sie das Salz hinzu und verrühren alles gut miteinander. Die daraus entstehende zähflüssige Masse ist schon das fertige Peeling. Des Weiteren kann dieser Rezeptur noch etwas Milch hinzugefügt werden, denn diese steigert die pflegenden Eigenschaften Ihres Saunasalzes zusätzlich. Das selbstgemachte Saunasalz kann vor einem Sauna-Aufguss, aber auch vor dem Baden oder Duschen aufgetragen werden. Das Saunasalz wirkt wohltuend und entfaltet seine positiven Eigenschaften auch sehr gut, wenn es vor einem Dampfbad angewendet wird. Der Wasserdampf sorgt hier bei wohligen Temperaturen für eine zarte und erfrischte Haut. Das Saunasalz kann am ganzen Körper angewendet werden, allerdings sollten Sie darauf achten, dass das Salzpeeling nicht in die Augen gelangt. Dies führt sonst zu Irritationen wie Brennen und tränenden Augen.

 

Wie wird selbstgemachtes Saunasalz haltbar gemacht?

Ihr selbstgemachtes Saunasalz ist natürlich perfekt auch als Geschenk für Freunde oder Familienmitglieder geeignet. Wenn Sie Saunasalz selber hergestellt haben und es verschenken möchten, sollte es daher auch möglichst lange haltbar sein. Dafür ist es wichtig, die Salzpaste kühl und trocken zu lagern. Es kann vorkommen, dass das Saunasalz mit Honig nach einer gewissen Zeit kristallisiert. In diesem Fall muss es einfach nur gut durchgerührt werden und ist dann wieder gebrauchsfähig. Manchmal ist das Peelingsalz so hart geworden, dass es sich nicht mehr rühren lässt. Dennoch muss es nicht in die Mülltonne wandern. Wird die Paste bei etwa 40 Grad erwärmt, wie etwa bei einem Wasserbad, lösen sich die Kristalle auf und das Peeling verflüssigt sich wieder.

 

Zarte Haut und feiner Duft mit Kokos und Zitrone

Mit einem selbstgemachten Salzpeeling wird Ihr nächster Saunagang zum wohltuenden Erlebnis für Ihre Haut, besonders dann, wenn das Peeling mit Kokosöl angereichert wurde. Kokosöl ist besonders reichhaltig und wirkt entzündungshemmend. Es kann daher auch gut bei sensibler Haut verwendet werden. Bei dieser Rezeptur sind je 2 Esslöffel Kokosöl mit Meersalz zu vermischen. Das Öl sollte möglichst Zimmertemperatur haben, sonst ist es zu fest. Das Saunasalz hält sich in einem Schraubglas im Kühlschrank recht gut und kann daher auch noch einige Tage nach der Herstellung verwendet werden.

Auch der Saft und der Abrieb von Biozitronen sind ideale Entzündungshemmer auch bei empfindlicher Haut und geben ihr darüber hinaus ein erfrischtes, sauberes Gefühl. Dafür sollten der Saft und der Zitronenabrieb einer Biozitrone mit zwei Esslöffeln Meersalz vermischt werden. Diese Paste gleicht unreine oder fettige Haut aus. Es empfiehlt sich, nach der Behandlung eine reichhaltige Creme aufzutragen, um die Haut zusätzlich zu pflegen. Nach der Behandlung mit Saunasalz nimmt die Haut die Inhaltsstoffe pflegender Cremes besonders gut auf.

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