Passivhaus Fertighaus – Kosten und Preise

Das Wichtigste in Kürze
  • Oftmals ist es eine Zeit- und Kostenersparnis ein Fertighaus zu kaufen.
  • Durch Planung als „Passivhaus“ lassen sich ebenfalls Baukosten sparen.
  • Achtet man beim Hausbau auf umweltfreundliche Heizanlagen, eine natürliche Wassererwärmung oder die selbstständige Produktion von Energie, hält die KfW eine Vielzahl an lukrativen Fördermitteln bereit

Wer ein Grundstück gekauft hat, kann sich entscheiden, ob ein Wohngebäude komplett selbst konzipiert und gebaut werden soll, oder ob man sich für die zeitsparende und preiswerte Variante eines Fertighauses entscheidet. Gerade in den deutschen Gemeinden und Kommunen, in denen die Baupflicht herrscht, geraten Grundstücksbesitzer zunehmend unter Zugzwang.

Nicht immer ist eine sofortige Bebauung des eigenen Grundstücks aus finanziellen Gründen möglich. In diesem Fall lässt sich eine Enteignung durch den Staat galant umgehen, indem vorübergehende „fliegende Bauten“ auf dem eigenen Grundstück errichtet werden. Das können zum Beispiel Systemcontainer sein, die einfach angemietet und alle sechs Monate an einer anderen Stelle auf dem eigenen Bauland aufgestellt werden. Wer sich für diese Methode zur Umgehung der Bebauungspflicht interessiert, sollte sich ausführlich mit den örtlichen Bauvorschriften auseinandersetzen. Vor allem die Verordnung zu einem einheitlichen Erscheinungsbild der Wohnsiedlung sind dabei maßgeblich für eine Bebauung des eigenen Grundstücks mit „fliegenden Bauten“. Die Containerbauweise ist eine sehr preiswerte Option, die auch Grundbesitzern mit geringem Budget dabei hilft, das eigene Stück Land im Besitz zu halten.

Was kostet es, ein Haus selbst zu bauen?

Wer sein Grundstück vollkommen nach den eigenen Wünschen und Vorstellungen bebauen möchte, benötigt eine Vielzahl an Fachfirmen und Gewerken. Schon beim Einreichen der Bebauungspläne kann ein Notar hilfreich sein, damit die Baugenehmigung zügig erteilt wird und nicht erst monatelang mit der regionalen Baubehörde diskutiert werden muss. Notare und Anwälte dürfen ebenso wie Mediziner in Deutschland keine aktiven Werbemaßnahmen ergreifen.

Einen guten Fachanwalt für Ihren Hausbau finden Sie zum Beispiel online über den neuen Vermittlungsservice der Gelben Seiten. In dem bekannten Branchenbuch sind ebenfalls alle weiteren Handwerksbetriebe, Fachfirmen und Gewerke zu finden, die Sie für den Bau Ihres Traumhauses benötigen.

Neben einer relativ hohen Summe kostet ein Eigenheim in Eigenregie also auch jede Menge Zeit und intensive Arbeit in der Planung und Konstruktionsphase. Wesentlich schneller und dabei meist auch preisgünstiger ist es, ein Fertighaus zu kaufen.

Fertighaus_Passivhaus

Ein Fertighaus bauen, dass die Umwelt nachhaltig schont

Fertighäuser sind bereits zu einem Preis von 300.000 Euro zu haben und erfüllen auf Wunsch alle Anforderungen der KfW-Energieeffizienzklassen. Für alle Häuser gilt die EnEv, welche einen maximalen Wert an Energieverlust beschreibt, der für den eigenen Haushalt zulässig ist.

Jede Menge Baukosten lassen sich sparen, wenn das Fertighaus als Passivhaus konzipiert wird. Dabei wird nicht nur durch Maßnahmen der Wärmerückgewinnung ein Minimum an Energieverlust erzielt, zusätzlich helfen eine Photovoltaikanlage und andere Installationen dabei, selbst Energie zu produzieren.

Der Begriff „Null-Energie-Haus“ ist in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern ein eingetragenes Markenzeichen und darf nur dann benutzt werden, wenn von der eigenen Immobilie eine positive Energiebilanz erzeugt wird. Der überschüssige, nicht benötigte Strom, kann dann gewinnbringend in das lokale Stromnetz eingespeist werden. Oder schenken Sie Ihrem neuen Nachbarn doch einfach die nächste Ladung seines Elektroautos!

Wer ein Fertighaus mit Kellergeschoss oder eine Tiefgarage bauen lassen möchte, muss mit zusätzlichen Baukosten von rund 50.000 Euro rechnen. Die genaue Höhe richtet sich zum einen nach der Grundfläche in Quadratmetern, aber auch die Beschaffenheit des Grund und Bodens ist ausschlaggebend für die Kalkulation der Kosten für einen Keller. Steht das Grundwasser bei Ihnen nämlich sehr hoch, werden spezielle Wände benötigt, die jahrelang einem erhöhten Grundwasserstand widerstehen, ohne dass es dabei zu Schäden an der Bausubstanz kommt.

Kostengünstig bauen: Passivhaus kaufen!

Auch für Menschen, die mit Umweltschutz nicht so viel am Hut haben, lohnt sich der Kauf eines Passivhauses als Fertighaus oder Eigenbau. Die KfW hält nämlich für alle Bauherren, die auf umweltfreundliche Heizanlagen, eine natürliche Wassererwärmung oder die selbstständige Produktion von Energie beim Hausbau achten, eine Vielzahl an lukrativen Fördermitteln bereit.

Diese können bei einem Baudarlehen angerechnet werden, sodass der Hausbau erschwinglicher und der Kredit schneller bewilligt wird. Die Höhe der Fördergelder hängt davon ab, nach welcher Energieklasse das neue Haus gebaut werden soll. Aber auch, ob Kinder oder pflegebedürftige Familienangehörige im neuen Traumhaus leben sollen, hat einen Einfluss auf die Höhe der möglichen Förderung vom Staat zum Hausbau. Es ist dabei unerheblich, ob das Haus selbst konstruiert oder ein Fertighaus gekauft wird. Wichtig für die Bewilligung der KfW Zuschüsse ist vielmehr, in welchem Maß die Richtlinien der EnEv beim Hausbau umgesetzt werden.

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