Küche modernisieren – mit einfachen Tricks zum neuen Look

Das Wichtigste in Kürze
  • Um die Küche zu modernisieren, gibt es verschiedene Möglichkeiten.
  • Auch für den kleinen Geldbeutel ist eine Küchenmodernisierung möglich.
  • Der Kern der Küche bleibt in der Regel erhalten.

Eigentlich ist die alte Küche noch gut in Schuss, aber das Dekor, Design und die Farbe passen einfach nicht mehr zum Rest der Wohnungseinrichtung. Die Einbaugeräte sind auch noch voll funktionsfähig, verbrauchen aber einfach zu viel Energie. Was jetzt hilft, ist, die Küche zu modernisieren.

Warum die Küche modernisieren

Auch wenn das Küchenmobiliar und die Einbaugeräte noch gut erhalten sind, benötigen sie doch nach einiger Zeit eine Verjüngungskur. Auch die Einbaugeräte, inzwischen technisch veraltet, sind unansehnlich und darüber hinaus sind sie auch noch zu Stromfressern geworden. Neugeräte benötigen um ein Vielfaches weniger an Strom.

Küche modernisieren

Küchen- und Gerätehersteller haben in den vergangenen Jahren völlig neue Materialien auf den Markt gebracht und die Einbaugeräte sind sehr flexibel. Die Küche ist dadurch leichter zu handhaben und eine Modernisierung macht ja nun mal nicht viel Schmutz. Also gönnt man der Küche eine Verjüngungskur.

Meist ist der Kern der Küche noch wirklich gut, obwohl die Küche bereits in die Jahre gekommen ist. Es reichen also kleiner Modernisierungen aus, um die Küche wieder ansehnlich aussehen zu lassen. Die komplette Küchenzeile oder Einbauküche muss meist nicht getauscht werden. Es geht auch kostengünstiger, in dem man

  • die Fronten
  • die Arbeitsplatte
  • oder die Griffe austauscht.

So lässt sich das Gesicht der Küche im Nu verändern.

Die Küchenfronten austauschen

Das Erste, was man sieht, wenn man eine Küche betritt, sind die Küchenfronten. Sie prägen dominant den Anblick der Küche. Umso gravierender ist es, wenn man die Küchenfronten austauscht. Nicht nur die Farbe, auch das Material stechen dem Besucher sofort ins Auge. Der erste Eindruck zählt.

Mit modernen Küchenfronten lässt sich eine alte Küche schnell in ein modernes Highlight verwandeln. Das unter anderem deshalb, weil die Einbauküchen genormt sind. So ist der Austausch kein Problem. Die Normteile der Einbauküchen haben in der Regel eine Grundfläche von 60 x 60 Zentimetern beim Korpus. Die Breite der Küchenfronten beträgt deshalb 60 Zentimeter.

Achtung: die Höhen der Küchenfronten können von Küche zu Küche variieren.

Doch der Blick auf den Katalog oder die Website des Herstellers verraten nicht nur die genauen Maße. Oft genug gibt es dort auch Küchenfronten, die auch mit schon in die Jahre gekommenen Küchen kombiniert werden können. Meist passen sie sogar auf den Korpus einer völlig anderen Küche.

Hier findet man mehr als 30 Vorher-Nachher Beispiele zur Inspiration.

Die Maßanfertigung vom Fachmann

Wer von den herkömmlichen vorproduzierten Küchenfronten weg möchte, der kann als Alternative eine Maßanfertigung bei einem Fachmann bestellen. Der Experte ist übrigens meist ein Schreiner. Hat man individuelle oder sogar extravagante Wünsche, setzt er sie um. So erhält man seine persönliche Wunschküche, die nicht mehr gewöhnlich aussieht, sondern zu einem echten Hingucker wird.

Wendet man sich an ein Unternehmen, welches sich auf den Austausch von Küchenfronten spezialisiert hat, kann man sicher sein, dass man die Fronten in den verschiedensten Materialien, Maßen und Oberflächen erhält. So sind in der Regel

  • Furnier
  • Echtholz
  • Kunststoff-Folien
  • Melaminharzbeschichtung
  • Schichtstoff
  • Farblack (glänzend, matt)

im Angebot.

Die Dekorfolien

Noch rascher lässt sich das Aussehen der Küche mit Dekorfolien verändern. Es handelt sich dabei um selbstklebende Folien, die direkt auf die Vorderseite der Küchenfronten angeklebt wird. Dabei sind die Folien selbstklebend. Schnell hat die alte Küche so ein völlig neues Gesicht. Ebenso ist das Streichen mit Kreidefarben eine gute Möglichkeit zur optischen Veränderung.

Echtholz-Fronten modernisieren

Für Echtholz-Fronten bietet sich an, die Fronten entweder selbst oder von einem Experten zu erneuern, indem man sie abschleift und neu lackiert. Die Alternative ist eine neue Lasur.

Die Arbeitsplatte austauschen

Auch die Arbeitsflächen in Gestalt der Arbeitsplatten lassen sich in kürzester Zeit austauschen. Der Effekt dabei ist riesengroß, denn die Küche sieht wie neu aus. Ob mit den eigenen Händen oder mit der Hilfe eines Fachmanns ist dabei völlig egal, die Küche hat am Ende ein völlig neues Outfit. Vor der Modernisierung muss man sich jedoch für eine Arbeitsplatte entscheiden, was bei der Riesenauswahl an Möglichkeiten manchmal schwerfällt. Hier sollte man auf eine gute Qualität und Material mit Bestand achten, denn schließlich wird die Arbeitsplatte stark beansprucht.

Oft werden Arbeitsplatten aus Schichtstoff verwendet. Diese sind auch in Baumärkten zu bekommen. Bei Schichtstoff handelt es sich um Laminat, welches einen Kern aus Spanplatten oder Multiplex umschließt. Das Laminat ist in verschiedenen Dekoren erhältlich. Sie sind günstig im Preis, einigermaßen strapazierfähig und pflegeleicht. Doch Vorsicht, wirklich hohen Temperaturen halten sie nicht stand.

Nur wenig teurer sind Arbeitsplatten aus Massivholz. Massivholz lässt die Küche gemütlich wirken. Diese Arbeitsplatten sind jedoch sehr pflegeaufwendig und ab und zu müssen sie abgeschliffen werden oder mit Öl behandelt.

Die Profiköche bevorzugen Arbeitsplatten aus Edelstahl. Edelstahl ist leicht zu pflegen, hitzebeständig und sie bieten Viren und Bakterien wenig Raum. Direkt mit der Arbeitsplatte verschweißt werden können die Armaturen und das Spülbecken aus Edelstahl. So setzt sich nirgends Schmutz ab.

Auch Arbeitsplatten aus Stein lassen sich schnell auswechseln. Hoch im Kurs stehen auch Arbeitsplatten aus Beton. Dabei handelt es sich um Maßanfertigungen. Keramik, Kunst- und Acrylstein sind eine weitere Variante.

Ganz edel wirkt übrigens eine Arbeitsplatte aus Granit. Diese kann man entweder im Küchenfachhandel kaufen oder von einem Steinmetz maßanfertigen lassen. Da der Granit sehr hart ist, ist er unempfindlich gegenüber Kratzern und absolut hitzebeständig.

Marmor eignet sich ebenfalls hervorragend als Arbeitsplatte. Marmor hat die Eigenschaft, jede Flüssigkeit schnell aufzusaugen, da er sehr weich ist. Seine Anfälligkeit zeigt sich dadurch, dass es zu Fleckenbildungen kommen kann.

Neue Griffe tun es auch

Das Austauschen der Griffe ist mit Abstand die einfachste Methode, um eine Küche zu modernisieren. Die alten Griffe werden einfach abgeschraubt und durch neue ersetzt. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Die Auswahl ist riesig in Form, Farbe, Material und Stil. Wichtig ist nur, dass sie zur Einrichtung passen sollten.

Und die Kosten ?

Die richten sich nach der Auswahl der Materialien, dem Umfang der Modernisierung und den eigenen Ansprüchen.

Eine Küche zu modernisieren ist gar nicht so schwer und lässt sich auch von einem Laien problemlos bewältigen. Wichtig ist, sich bereits im Vorfeld darüber im Klaren zu sein, in welchem Umfang und mit welchen Materialien die Modernisierung vorgenommen werden soll.

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