Heizkosten sparen: diese Tipps helfen wirklich

Das Wichtigste in Kürze
  • Auf die richtige Raumtemperatur zu achten, bringt ein Höchstmaß an Kostenersparnis.
  • Die Dämmung der Fassade hält im Winter die Kälte draußen und die Räume schön warm.
  • Türen und Fenster können mit einfachen Methoden abgedichtet werden.

Der Blick auf die Heizkostenabrechnung erzeugt bei vielen Menschen ein Unbehagen. Falsches Heizen kann nämlich sehr teuer werden. Dabei kann man mit kleinen Investitionen und wenig Aufwand viel an Heizkosten sparen. Diese Tipps helfen dabei.

heizkosten sparen

Die richtige Raumtemperatur

Wer Heizkosten sparen will, muss auf die richtige Raumtemperatur achten. Pro Jahr gehen etwa ein Viertel des Energieverbrauchs auf das Konto der Heizung. Deshalb sollte man die Heizung einmal etwas genauer unter die Lupe nehmen.

Jeder Raum in der Wohnung oder im Haus braucht die ideale Raumtemperatur. Wohnräume sollten stets 20 Grad haben. Das wäre beim Thermostat die Stufe drei. Das Bad darf angenehme 22 bis 23 Grad haben. Dafür muss der Thermostat zwischen der Stufe 3 und 4 stehen. Die gleiche Temperatur sollte im Kinderzimmer herrschen.

Das Schlafzimmer darf angenehm kühl sein. Hier reicht eine Raumtemperatur von 15 bis 16 Grad Celsius. Das Gleiche gilt für die Küche. Am Thermostat entspricht das der Stufe 2. Räume, die nicht genutzt werden oder aber auf dem Flur darf der Thermostat gern auf der Stufe 1 stehen.

Generell gilt, dass jedes Grad welches eingespart wird, etwa sechs Prozent der Heizkosten spart.

Am falschen Ende sparen

Wer am falschen Ende spart, tut sich am Ende keinen Gefallen. Lässt man die Raumtemperatur unter zwölf Grad sinken, braucht es sehr lange, bis der Raum wieder erwärmt ist. Außerdem droht Schimmelgefahr, wenn die Räume nie wirklich beheizt werden und dauerhaft kalt sind. An kalten Wänden kann die Feuchtigkeit kondensieren und so zu Schimmel führen. Die Temperatur muss deshalb bei mindestens 15 Grad liegen.

Zu viel heizen ist allerdings auch nicht gut, denn dann sinkt die Luftfeuchtigkeit ab. Man bekommt aufgrund der trockenen Heizungsluft schnell Erkältungen und Erkrankungen der oberen Luftwege.

Tür schließen bitte

Räume, die wenig oder gar nicht beheizt werden, sollten nicht offen sein. Ein Wohnraum, der warm bleiben soll, kühlt so schnell aus. Der Raum, welcher kühl bleiben soll, wird zwar erwärmt, aber völlig unnötig. Dazu kommt die Möglichkeit, dass sich Kondenswasser an der Außenwand des kühleren Zimmers bildet. Deshalb ist das Schlafzimmer stets am Morgen zu lüften. Feuchtigkeit, die über Nacht entsteht, kann so nach außen transportiert werden.

Im Urlaub Heizkosten sparen

Muss man, wenn man im Urlaub ist, tatsächlich heizen? Wer in den Urlaub fahren will, sollte darauf verzichten, die Heizkörper komplett abzudrehen. Ein Drosseln der Temperatur reicht völlig aus. Dabei sind zwölf Grad Raumtemperatur völlig ausreichend. Urlaub macht man schließlich in einem überschaubaren Zeitrahmen. Wer nur ein oder zwei Tage verreist, dem seien 15 Grad Zimmertemperatur empfohlen.

Programmieren statt reagieren

Wer die Raumtemperatur individuell seinen Bedürfnissen anpassen will, der sollte auf programmierbare Thermostate setzen. Diese Thermostate können über eine Elektronik auf die Minute genau bestimmen, wann die Raumtemperatur sinken oder steigen darf. So kann in der Nacht die Heizung gedrosselt werden und am frühen Morgen wird sie wieder hochgefahren. Äußerst praktisch ist, dass an den einzelnen Tagen verschiedene Zeiten vorgegeben werden können. Für das Wochenende zum Beispiel ideal.

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Dem Heizkörper eine Chance geben

Durch das Zustellen der Heizkörper hat er keine Chance, seine Wärme optimal abgeben zu können. Möbel sollten also nie direkt vor dem Heizkörper stehen und auch als Abstellfläche ist der Platz vor der Heizung eher nicht geeignet. Selbst Gardinen oder feste Vorhänge behindern die Wärmeabstrahlung. Der Heizkörper sollte stets frei von Behinderungen jedweder Art sein.

Heizkörper entlüften

Fängt die Heizung an zu gluckern, kann sie nicht mehr richtig heizen, denn Luft befindet sich in ihm. Daher sollten Heizkörper regelmäßig entlüftet werden, um Heizkosten zu sparen. Einmal jährlich muss der Heizkörper entlüftet werden. Dazu benötigt man einen speziellen Schlüssel, der in Baumärkten erhältlich ist. Der beste Zeitpunkt ist direkt vor der Heizperiode. Damit kann man seine Heizkosten um maximal 15 Prozent senken.

Die Räume täglich lüften

Das tägliche Lüften ist eine wichtige Maßnahme, damit die Feuchtigkeit aus den Räumen zieht. Sind vier Personen im Haushalt, so produzieren diese täglich ungefähr zehn Liter Wasser. Diese Feuchtigkeit muss aus den Räumen geleitet werden, um Schimmelbildung zu vermeiden.

Zwei mal am Tag für zehn Minuten, auch im Winter, müssen sein.

Dafür öffnet man die Fenster ganz. Ideal ist es, wenn zwei gegenüberliegende Fenster geöffnet werden. Dann entsteht ein Durchzug und die Feuchtigkeit zieht rasch ab. Die Thermostate an den Heizungen dreht man während des Lüftens herunter.

Gekippte Fenster

Wer seine Fenster den ganzen Tag gekippt offen hat, hat viel frische Luft in den Wohnräumen, verschwendet aber gleichzeitig viel Energie. Ungefähr 1 ½ Stunden sind notwendig, um einen ausgekühlten Raum wieder warm zu bekommen. Mit gekippten Fenstern sind die Räume deutlich kühler als nach dem Stoßlüften. Die Wände kühlen gleich mit aus und die Schimmelgefahr steigt.

In der Nacht die Wärme halten

Auch in der Nacht sollte die Wärme im Haus gehalten werden. Deshalb sind die Fenster geschlossen zu halten. Das trifft auch für Roll- und Fensterläden zu. Am Morgen heißt es dann gut lüften.

Die Dämmung

Heizkosten können gespart werden, wenn das Haus gut gedämmt ist. Die hält im Winter die Kälte draußen und sorgt im Sommer dafür, dass die Hitze nicht eindringt. Wurde die Dämmung gleichmäßig vorgenommen, wird die Wärme in den Wohnräumen gespeichert. Gleichzeitig bleiben die Wände trocken. Man kann Räume auch von innen dämmen, indem man das Dämmmaterial an den Zimmerwänden anbringt.

Eine Ummantelung aus Schaumstoff sorgt dafür, dass Heizungsrohre isoliert sind. Wichtig ist das besonders an Orten, wo nicht geheizt wird wie im Keller. Die Ersparnis kann bis zu acht Prozent ausmachen.

Fenster und Türen abdichten

Durch Fenster und Türen darf keine Zugluft dringen. Ist der Rahmen undicht, kann kalte Luft hereinströmen. Isolierbänder, die man aufkleben kann, schaffen schnell Abhilfe. Völlig dichte Fenster bringen eine Ersparnis von etwa 30 Prozent.

Für die Türen nutzt man Schaumstoffstreifen, die aufgeklebt werden. Zieht unter an der Tür Luft durch, können Bürstendichtungen angebracht werden. Auch ein Zugluftstopper schafft Abhilfe und hält die kalte Luft draußen.

Mit wenig Aufwand und ein paar Handgriffen lassen sich Heizkosten sparen.

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