Glühbirne kaputt – was tun?

Das Wichtigste in Kürze
  • Besser zu Energiesparlampen ohne Quecksilber greifen
  • Schwangere, Kranke, Kinder und Tiere: Besondere Vorsicht!
  • LED-Leuchtmittel sind eine gute Alternative
  • Gesunde Erwachsene müssen sich nicht übertrieben fürchten
  • Energiesparlampen immer bei der Sammelstelle abgeben

Was tun, wenn die Glühbirne kaputt ist? Geht die allerletzte klassische Glühbirne im Haushalt kaputt, dann einfach ab in den Restmüll damit. Anders ist es jedoch bei Bruch einer Energiesparlampe. Hier bedarf es in manchen Fällen einer speziellen Handlungsweise.

Gluehbirne-kaputt
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Glühbirne kaputt: Worauf muss man achten?

Eine der wichtigsten Unterscheidungen ist jene zwischen LED-Lampe und Energiesparlampe. Daneben gibt es zwar noch weitere Leuchtmittel – Arten. Die spielen nur noch eine untergeordnete Rolle. Dazu weiter unten im Text.

Warum ist diese Unterscheidung so wichtig?

Die Abgrenzung Energiesparlampe von LED-Lampe ist deshalb so wichtig, da eine dieser Glühbirnen eine giftige Substanz enthält, und damit für bestimmte Gruppen gesundheitsgefährdend sein kann.

Energiesparlampen enthalten giftiges Quecksilber

Quecksilber ist ein giftiges Schwermetall, das bei Raumtemperatur schnell verdampft. Die Dämpfe wirken beim Einatmen toxisch. Daher gehören bei Zerbrechen einer Energiesparlampe bestimmte Vorkehrungen getroffen.

Nicht übertreiben!
Dennoch bitte nicht übertreiben: Die weiter unten im Text vorgestellte, sehr sichere Handlungsempfehlung empfiehlt sich vor allem für folgende Personengruppen:

  • Kinder
  • Kranke
  • Schwangere

Auch bei Tieren im Haushalt gilt es, bei Bruch der Energiesparlampe vorsichtig zu sein. Gesunde Erwachsene müssen sich vor einer gesundheitsschädigenden Wirkung nicht fürchten. Warum das so ist, erklären wir weiter unten im Text.

Die richtige Vorgehensweise bei kaputter Energiesparlampe

Kinder, Kranke und Schwangere verlassen den Raum
Bevor man weitere Maßnahmen ergreift, verlassen Kinder, Kranke und Schwangere sicherheitshalber den Raum. Auch alle Tiere bringt man aus der Gefahrenzone.

Fenster öffnen – Türe schließen
Mit dem Durchlüften des Raumes verschwinden die giftigen Dämpfe zum größten Teil aus der Luft. Dazu Fenster öffnen und Türe schließen. Für mindestens 15 Minuten außerhalb des Raumes aufhalten.
Sollte die Energiesparlampe im Bad oder im WC kaputt gegangen sein, betätigt man den Abzugslüfter. Zerbricht die Energiesparlampe im Keller oder in anderen Räumen ohne Fenster beginnt man als gesunder Erwachsener sofort mit dem Aufkehren der Scherben.
Keine Angst: Die Menge an Quecksilber ist so gering, dass man sich als gesunder Erwachsener nicht zu große Sorgen über eine gesundheitsschädigende Wirkung machen sollte. Mindestens 15 Minuten durchlüften.

Scherben in ein verschließbares Glas
Bestenfalls befindet sich ein verschließbares Glas in der Wohnung. Wenn nicht, die Energiesparlampe einfach in einen anderen Behälter, wie beispielsweise einem Tuppergeschirr, unterbringen. Dabei bleibt das Fenster bestenfalls weiterhin geöffnet. Wichtig! Handschuhe anziehen!

ACHTUNG! NIEMALS DEN STAUBSAUGER BENUTZEN! Das gilt auch dann, wenn sich die Splitter der Glühbirne auf einem Teppich befinden. In diesem Fall verwendet man ein Klebeband oder einen Kleiderroller, um die Glassplitter aufzusammeln.

Nachdem die Splitter entfernt sind, übrigen Glasstaub mit feuchtem Küchenpapier entfernen. Alle Materialien, die mit der Energiesparlampe in Kontakt gekommen sind, ebenfalls in das verschließbare Glas oder das Tuppergeschirr geben. Erst nach der groben Reinigung kann der Teppich mit dem Staubsauger abgesaugt werden. Staubsaugerbeutel und Staubfilter danach sofort wechseln. Staubsaugerbeutel und Staubfilter sofort entsorgen!

Bei der nächsten Sammelstelle abgeben
Die zerbrochene Glühbirne bei der nächsten Sammelstelle für Sondermüll abgeben. Bestenfalls das geschlossene Glas oder die Tupperdose beschriften, um unnötiges Öffnen zu vermeiden.

Info: Energiesparlampen generell immer bei einer Sammelstelle abgeben!

Wie giftig sind Energiesparlampen?

Die Meinungen zur Toxizität von Energiesparlampen gehen auseinander. Während die einen, wie beispielsweise die Freie Universität Berlin, von Hysterie sprechen, sind andere davon überzeugt, dass schon die geringe Menge des in einer Energiesparlampe enthaltenen Quecksilbers zu gesundheitlichen Problemen führen kann.
Fest steht, dass hohe Mengen an Quecksilber gesundheitsschädigend auf Gehirn und Nerven wirken. Allerdings ist die Quecksilber-Konzentration in Energiesparlampen heute schon so gering, dass man sich als gesunder Erwachsener auch bei Zerbrechen der Lampe keine allzu großen Sorgen um seine Gesundheit machen muss. Außerdem gibt es heutzutage schon eine riesige Auswahl an Energiesparlampen ohne Quecksilber.

Energiesparlampe
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Arten von Glühbirnen

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen vier Leuchtmitteln:

  • Energiesparlampe
  • LED-Lampe
  • Halogenlampe
  • Klassische Glühbirne
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Zwei der hier genannten Leuchtmittel sind bereits verboten. Und zwar die klassische Glühlampe und die Halogenlampe. Mit der EU-Lampenverordnung, die eine Reduktion des Energieverbrauchs zum Ziel hat, verschwanden ab September 2018 die Hochvolt-Halogenlampen aus dem Handel.

Schon beim Kauf auf den Quecksilber-Gehalt achten

Heute gibt es eine Vielzahl von Energiesparlampen ohne Quecksilber. Es reicht, in Google „Energiesparlampe ohne Quecksilber“ einzugeben, um ein riesiges Angebot an ebensolchen Leuchtmitteln zu erhalten. Wer auf diese Lampen zurückgreift, braucht sich keine Gedanken um die richtige Vorgehensweise bei Bruch der Energiesparlampe zu machen.

Alternativen zur Energiesparlampe

Mit dem Verbot der klassischen Glühlampe und der Halogenlampe bleibt dem Verbraucher, der nicht zur Energiesparlampe greifen will, nur noch die LED-Lampe als Alternative.
Der Griff zur LED-Lampe bietet jedoch ohnehin mehrere Vorteile. Mit dem Kauf einer LED-Lampe erspart sich der Verbraucher nicht nur die Angst vor dem Bruch der Energiesparlampe. LED Lampen geben ein schönes, warmes Licht, sind sehr langlebig und senken zudem auch noch den Stromverbrauch.
Heute gibt es im Handel bereits leuchtstarke und dimmbare LED-Birnen in verschiedenen Bauformen, die sich für alle gängigen europäischen Edison-Gewinde eignen.

Wo bekommt man neue Glühbirnen?

Neue Leuchtmittel bekommt man in jedem Haushaltsgeschäft und in jedem Supermarkt. Wer es bevorzugt, seine Glühlampen online einzukaufen, der schaut einfach einmal bei Amazon, Conrad, Obi, Saturn oder MediaMarkt vorbei. Muss ja nicht immer Amazon sein. Auch andere Online-Shops bieten Glühlampen zu attraktiven Preisen an.

Basteln mit kaputten Glühbirnen

Bastel-Begeisterte, die noch alte, kaputte Glühbirnen in der klassischen Version zu Hause haben, können alte klassische Glühlampen recyceln. Dazu am Besten im Netz schlau machen, was so alles aus Glühbirnen gemacht werden kann. Vielleicht kommt man ja beim Schmökern auf eine ganz eigene, neue Idee, wie man die Glühbirne verwerten kann. Einen riesigen Überblick für Kreative bietet hier beispielsweise Pinterest an. Hier findet man unter anderem Ideen, um aus der kaputten Glühbirne eine Vase oder ein Mini-Terrarium zu machen.

Energiesparlampen mit Quecksilber? Heute nicht mehr notwendig. Im Handel gibt es unzählige Energiesparlampen ohne das toxische Schwermetall. Als Alternative kommen auch LED-Glühbirnen infrage. Die Weiterentwicklung der LED-Lampe hat dafür gesorgt, dass dieses Leuchtmittel in vielen Fällen ohnehin die bessere Alternative ist.

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