Fertighaus bauen: Das muss man wissen!

Das Fertighaus ist mittlerweile eine beliebte Alternative zum Massivbau geworden und wird immer häufiger von Bauherren und ihren Architekten genutzt. Da es Fertighaus Anbieter wie Sand am Meer gibt, ist es hilfreich, sich von Experten bei der Auswahl der richtigen Firma beraten zu lassen. Die Erfahrung beim Bau von Fertighäusern hilft Ihnen auch, bares Geld zu sparen und Baumängel zu vermeiden.

Ein hochwertiges Fertighaus ist eine durchaus sehenswerte und vor allem schneller zu realisierende Alternative zum klassischen Hausbau und voll im Trend. Worauf es dabei maßgeblich ankommt und welche Umstände Sie beachten und berücksichtigen müssen, verraten wir Ihnen jetzt.

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Quelle: https://unsplash.com/photos/rgJ1J8SDEAY

 

Definition Fertighaus: Was ist das überhaupt?

Wenn Sie noch nie etwas von Fertighäusern gehört haben, stellen Sie sich möglicherweise die Frage, was das eigentlich ist. Beim Kauf eines Gartenhauses kennen Sie es, die fertige kleine Blockhütte wird einfach im Garten aufgestellt. Ein ganzes Haus können Sie nach diesem System natürlich nicht auf Ihr Grundstück stellen. Das Fertighaus ist also ein Hausmodell, was aus Einzelteilen besteht, die bereits im Werk vorgefertigt wurden. Die Endmontage erfolgt an der Baustelle und ist bedeutend einfacher als der Hausbau von der Pieke auf.

Seit den 1960-er Jahren gibt es einen regelrechten Fertighaus-Boom in Deutschland, in Baden-Württemberg betrug der Anteil an Fertighäusern beim Neubau in 2021 rund 39,1 Prozent. Der Unterschied zum herkömmlichen Haus besteht darin, dass es sich beim Fertighaus fast immer um Leichtbauten handelt, die Teile werden in Holzbauweise angefertigt. Es gibt für den Bauherren einerseits die Möglichkeit, Individualität mit einfließen zu lassen, Fertighäuser können aber auch als Typenhäuser gekauft werden, sodass das fertige Modell zuvor bereits beim Anbieter angeschaut werden kann.

 

Die Vor- und Nachteile des Fertighauses im Überblick

Fertighäuser haben viele Vorteile, ganz besonders die Arbeitsersparnis steht dabei im Fokus. Der Hausbau ist ein komplexes Unterfangen, was je nach Planung mehrere Jahre in Anspruch nehmen kann. Der Fertighausbau ist weniger komplex und fordert entsprechend weniger Energie, Zeit und Geld. Nachfolgend ein Überblick über alle Vorteile, die sich beim Bau eines Fertighauses für Sie ergeben können:

  • Alles aus einer Hand: Sie können sich Stress mit Handwerksbetrieben und Baustellenleitern sparen, denn bei einem Fertighausbau ist der gut gewählte Anbieter Ihr Hauptansprechpartner. So lässt sich die Kommunikation verbessern, was den Bau erleichtert.
  • Typenhäuser erleichtern die Wahl: Wenn Sie sich für ein Typenhaus entscheiden, können Sie Ihr künftiges Zuhause vorab bereits bei einer Musterhausausstellung bewundern. Natürlich haben Sie auch die Möglichkeit zur Individualität und können gewisse Änderungen und Personalisierungen vornehmen lassen.
  • Weniger Kosten beim Bau: Der Fertighausbau ist bedeutend günstiger als der Bau eines Massivhauses. Das trifft einerseits auf die Personalkosten zu, aber auch auf die Gesamtkosten, da die Bauphase schneller realisiert werden kann.
  • Nachhaltiges Bauen: Dank der Holzbauweise verfügen Fertighäuser über eine sehr gute Ökobilanz. Das gibt Ihnen die Möglichkeit, staatliche Fördermittel zu nutzen.
  • Individualität geht nicht verloren: Beim Fertighausbau können Sie selbst entscheiden, ob Sie nur die Hülle des Gebäudes errichten lassen oder ob Sie ein komplett beziehbares Fertighaus errichten möchten. Entscheiden Sie sich für die Hülle, können Sie den Innenausbau selbst vornehmen.

Und die Nachteile? Auch die gibt es, daher sollten Sie sich genau überlegen, welche Bauweise für Sie infrage kommt. Der größte Nachteil ist der geringere Schallschutz, verglichen mit einem Massivhaus. Grund hierfür ist die Leichtbauweise. Je nach Region ist das aber zu vernachlässigen, denn trotz Holzbauweise sind die Wände Ihres Fertighauses solide. Ein weiterer Nachteil ist der Wertverlust, der nach einigen Jahren möglich ist. Darüber sollten Sie sich beim Kauf und Bau des Fertighauses im Klaren sein.

 

Was muss bei der Errichtung des Fertighauses beachtet werden?

Zunächst einmal stellt sich die Frage, ob oder ob nicht. Defacto ist das Kaufen einer Immobilie immer teurer geworden, der Hausbau kann für Sie also eine Kostenersparnis mitbringen. Entscheiden Sie sich für ein Fertighaus, lassen sich die Kosten noch einmal reduzieren. Doch auch hierbei müssen einige Punkte beachtet werden, damit Sie sich hinterher in Ihrem neuen Zuhause auch wirklich wohlfühlen.

Es beginnt beim Grundriss, schon hier ist Flexibilität wichtig. Manchmal verändern sich die familiären Verhältnisse, ein neues Familienmitglied wird geboren oder zieht bei Ihnen ins Haus ein. Da ist es vorteilhaft, wenn der Grundriss variabel und abwandelbar ist. Das wird dann möglich, wenn so wenige tragende Wände wie möglich integriert werden. Vor allem Trockenbauwände können jederzeit eingerissen und neu aufgebaut werden, da sie die Statik des Hauses nicht beeinflussen.

Bevor es losgehen kann, brauchen Sie das passende Grundstück. Beim Bauamt können Sie herausfinden, welches Grundstück für Sie in Betracht kommt. Werfen Sie schon jetzt einen Blick auf den Bebauungsplan, denn auf diesen kommt es maßgeblich an. Informieren Sie sich über die Lage des Grundstücks, die Art der erlaubten Bebauung und die endgültige Größe. Wenn Sie wissen, wo Sie nicht bauen dürfen und welche Dachformen gestattet sind, können Sie sich anschließend mit Ihrem Fertighausunternehmen zusammensetzen.

 

Eigenleistungen: ja oder nein? Auch darauf kommt es an!

Wenn Sie sich für ein Fertighaus entschieden haben, können Sie die Ausbaustufe selbst entscheiden. Wenn Sie mit dem Bau selbst überhaupt keine Arbeit haben möchten, übernehmen Sie das Haus schlüsselfertig und können direkt einziehen. Diese Möglichkeit ist vor allem dann geeignet, wenn Sie kein Interesse haben, auf der Baustelle aktiv zu sein und wenn Sie einfach mit dem Umzugswagen ins neue Zuhause einrücken möchten.

Wenn Sie hingegen den Innenausbau selbst übernehmen möchten und das nötige Know-How mitbringen, ist ein Ausbauhaus gut geeignet. Es wird Ihnen die Außenhülle des Gebäudes zur Verfügung gestellt, um alles andere müssen Sie sich selbst kümmern. Hier lohnt es sich, einen guten Architekten an der Seite zu haben, um ein perfektes Resultat zu erzielen.

Je niedriger die Ausbaustufe, desto geringer der Preis für Ihr Haus. Allerdings müssen Sie bedenken, dass eine niedrige Ausbaustufe für Sie auch mehr Arbeit bedeutet. Wenn Sie den Ausbau selbst nicht übernehmen möchten, müssen Sie Handwerker engagieren, die wiederum Geld kosten. Bevor Sie also aus Kostengründen lieber nur die Hülle des Hauses kaufen, dann aber mehr Geld in Personal investieren, sollten Sie genau vergleichen. Für manche Bauherren ist der Kauf eines Kompletthauses inklusive Innenausbau die bessere Lösung.

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