Fenster streifenfrei putzen – Tricks & Tipps für streifenfreien Glanz

Das Wichtigste in Kürze
  • Verschiedene Techniken führen ans Ziel
  • Die ökologische Variante: Mit Wasser und Mikrofasertuch
  • Reinigungsmittel ist in der Regel nicht notwendig
  • Glasreiniger sparsam benutzen!
  • Viele schwören nach wie vor auf die Zeitungspapier-Technik

Es ist wieder soweit! Die Fenster gehören geputzt. Also dann: Nichts wie ran an die Gläser! Mit welchen Tricks es gelingt, die Fenster auf einfachste Weise streifenfrei zu bekommen, erklären wir in diesem Artikel.

Trick Nr. 1: Fenster mit Zeitungspapier putzen

Das wird benötigt:

  • Zeitungspapier
  • Glasreiniger
  • Einige Tücher
  • Reinigungsmittel
  • Wasser

Die Technik: Ein Trick aus Omas Zeiten. In der Zeit vor dem Internet hatte so gut wie jeder Haushalt zumindest eine Zeitung im Haus. Keine Hochglanzmagazine, sondern die klassische Tageszeitung aus Zeitungsdruckpapier. Oma nahm dann noch Wasser, Seife, ein Tuch und etwas Spiritus dazu, und putzte mit diesem Werkzeug bewaffnet die Fenster im Nu streifenfrei. Dazu muss nicht einmal in eine gleichbleibende Richtung geputzt werden. Das Fenster wird auch bei „chaotischer Wischtechnik“ blitzeblank.

Der Ablauf:

  1. Grobe Verschmutzungen im ersten Schritt mit einem kleinen Handbesen entfernen.
  2. Bevor das Fenster mit der Zeitung streifenfrei geputzt wird, muss es anständig gereinigt werden. Das funktioniert am besten mit etwas Wasser.
  3. Mit einem befeuchteten Tuch die Scheibe vom Schmutz befreien. Am besten arbeitet man dabei ohne Reinigungsmittel. Warum das so ist, erklären wir etwas später.
  4. Auch Rahmen und Fensterbrett in diesem Arbeitsschritt gleich mit erledigen.
  5. Erst im letzten Schritt wird das Fenster mit etwas Glasreiniger besprüht und mit dem Zeitungspapier trockengewischt.

Warum es funktioniert: Streifen entstehen auf Glas durch ölige und fettige Rückstände, die sich oft auch noch mit Schmutzresten vermischen. Diese Streifen hat man grundsätzlich nicht nur auf dem Fenster, sind jedoch gerade auf glänzenden Flächen und Glas besonders sichtbar. Dazu gilt die Regel, dass auf Glas umso weniger Streifen entstehen, je schneller es wieder getrocknet wird. Ausschlaggebend für eine schnelle Trocknung ist in diesem Fall das stark saugende Zeitungspapier, das ähnlich wirkt wie Löschpapier: Es saugt die Feuchtigkeit schneller ab als herkömmliche Tücher. Ebenso ausschlaggebend ist der Glasreiniger, welcher klassischerweise aus Spiritus, also fettlösendem Alkohol, hergestellt wird.

Auch der Druckerschwärze wird eine gewisse Reinigungswirkung zugeschrieben. Erklärt wird dies mit dem Umstand, dass die Druckerschwärze selbst unter Zuhilfenahme gewisser alkoholhaltiger Bestandteile, wie beispielsweise Lösungsmittel, hergestellt wird.

Der Nachteil: Durch das harte Papier entstehen mikrofeine Kratzer im Glas. Oftmaliges Putzen mit Zeitungspapier kann dazu beitragen, dass das Glas matt erscheint.

Foto: bigstockphoto.com / Stockfoto-ID: 254994730, Copyright: VadimGuzhva

Trick Nr. 2: Fenster mit Mikrofasertuch putzen

Das wird benötigt:

  • Tuch
  • Mikrofasertuch
  • Wasser

Die Technik: Ein Mikrofasertuch reinigt das Fenster mithilfe innovativer Mikro-Technologie. Manche Hersteller arbeiten in ihre Hightech-Mikrofaser sogar Silber-Ionen ein. Diese Tücher besitzen zusätzlich eine gewisse desinfizierende Wirkung. Auch, wenn der Unterschied oft nicht im ersten Moment sichtbar ist entscheidet man sich bestenfalls für ein qualitativ hochwertiges Mikrofasertuch.

Der Ablauf:

  1. Zunächst reinigt man Glas, Rahmen und Fensterbrett mit einem feuchten Tuch.
  2. Erst im nächsten Schritt kommt das Mikrofasertuch zum Einsatz. Nämlich dann, wenn es darum geht, das vom Schmutz befreite Fenster vollkommen sauber – und vor allem streifenfrei – zu bekommen.
  3. Hierzu darauf achten, mit dem Tuch immer in eine Richtung zu putzen.

Warum es funktioniert: Mikrofaser ist eine sehr feine Faser. Durch das feine Gewebe ist ein Mikrofasertuch weniger anfällig für Fusseln. Manche Mikrofasertücher besitzen mikrofeine Lamellen, die nur unter dem Mikroskop sichtbar sind. Diese Lamellen entfernen – wie eine Miko-Raspel – sogar den allerfeinsten Schmutz.

Der Nachteil: Ein hochqualitatives Mikrofasertuch ist etwas kostspieliger als herkömmliche Tücher.

Trick Nr. 3: Fenster mit Küchenrolle putzen

Das wird benötigt:

  • Küchenrolle
  • Wasser
  • Glasreiniger

Die Technik: Wie das Zeitungspapier ist auch die Küchenrolle sehr saugfähig. Ebenso wird sie auch benutzt. Im ersten Schritt wird das Fenster gereinigt, erst danach sorgt man mit Glasreiniger und Küchenrolle für Streifenfreiheit. Auch bei dieser Technik muss nicht auf gleichmäßiges Wischen in eine Richtung geachtet werden.

Der Ablauf:

  1. Glas, Rahmen und Fensterbrett mit einem feuchten Tuch vom Schmutz befreien.
  2. Sollten die einzelnen Elemente stark verschmutzt sein, lohnt es sich, zunächst mit dem Handbesen über die Teile zu gehen.
  3. Der letzte Schritt ist das streifenfreie Glanzprogramm mittels Küchenrolle: Etwas Glasreiniger auf das Fenster – mit Küchenrolle trockenwischen. Fertig!

Warum es funktioniert: Auch hier spielt – wie auch bei der Zeitungspapier-Variante – vor allem die Saugfähigkeit eine Rolle. Das Glas wird durch die saugfähige Küchenrolle sehr schnell trocken – Streifen haben keine Chance. Der Glasreiniger sorgt dafür, dass sich Fett vom Fensterglas löst.

Der Nachteil: Diese Technik gehört zu den nicht besonders umweltfreundlichen Varianten.

Trick Nr. 4: Fenster mit Abzieher trocknen

Das wird benötigt:

  • Tücher
  • Wasser
  • Abzieher

Die Technik: Bei dieser Technik spart man sich – mit etwas Glück – einen „Säuberungsgang“. Man putzt das Glas lediglich ein Mal, gegebenenfalls mit frischem Wasser nachspülen, um alle Schmutzreste vom Fenster zu bekommen.

Der Ablauf:

Glas, Rahmen und Fensterbrett zunächst mit einem Handbesen vom groben Schmutz befreien.

Danach mit einem feuchten Tuch säubern, mit frischem Wasser nachgehen.

Im letzten Schritt Glas mit dem Abzieher trocknen.Tipp: Besser zu qualitativ hochwertigen Abziehern greifen. Damit erhöht man seine Chancen, mit dem Ergebnis zufrieden zu sein.

Warum es funktioniert: Der Abzieher drückt das Wasser von der Scheibe nach unten.

Der Nachteil: Diese Technik hinterlässt in vielen Fällen Schlieren in den Kanten zwischen Glas und Rahmen. Hausfrauen und -männer klagen oftmals darüber, dass man die Fenster mit der Abzieher-Technik nicht streifenfrei hinbekommt. Sie sehen sich gezwungen, nach der Behandlung mit dem Abzieher noch eine Extra Runde mit Küchenrolle oder dem Zeitungspapier einzulegen.

Meine Lieblings-Methode

Ich selbst reinige meine Fenster nach wie vor mit der Zeitungspapier-Methode. Es kann an einer lieb gewonnenen Gewohnheit liegen – mit dieser Technik werden meine Fenster am schnellsten und am zuverlässigsten sauber. Nämlich auch dann, wenn gerade die Sonne scheint. Ich gehöre aber auch zu dem aussterbenden Typ Mensch, der echte Zeitungen liest. Somit habe ich auch immer eine im Haus.

Die beste Variante, um Fenster streifenfrei zu bekommen? Die gibt es nicht! Es gibt nur verschiedene gute Varianten. Mit welcher es gelingt, probiert man am besten selbst aus. Man bleibt dann einfach bei jener Technik, die passt.

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