Das eigene Heim: Welche Versicherungen sind sinnvoll?

Die eigenen vier Wände sind für viele Menschen der größte Traum. Auch wenn der Kauf und der Bau in den letzten Jahren rückläufig waren, leben etwa 30 Prozent der Deutschen in einem Einfamilienhaus. Hinzukommen etwa 15 Prozent, die eine Eigentumswohnung besitzen. Ganz gleich ob vermietet oder selbst bewohnt, besteht immer ein gewisses Risiko. Mit diesen Versicherungen sind Immobilienbesitzer stets auf der sicheren Seite.

Bauherren müssen schon in der Bauphase gut versichert sein

In Deutschland gibt es mittlerweile mehr als 16 Millionen Einfamilienhäuser. Jährlich kommen viele weitere Gebäude hinzu. Wer selbst baut, benötigt schon zum Baubeginn viele verschiedene Versicherungen, die im Schadensfall schnell finanzielle Hilfe bieten. Zu verschiedenen Schäden können Wetter oder Feuer führen. Auch Unfälle durch unachtsame Bauarbeiter sind möglich. Bauherren sind daher im wahrsten Sinne des Wortes auf der sicheren Seite, wenn sie schon vor Baubeginn folgende Versicherungen abschließen:

  • Bauleistungsversicherung
  • Wohngebäudeversicherung
  • Feuerrohbauversicherung
  • Bauherrenhaftpflichtversicherung

Hat der Bauherr eine private Haftpflichtversicherung, ist das Abschließen der Bauherrenhaftpflichtversicherung eigentlich nicht nötig. Die Schäden, die an Dritten entstehen, würden auch von der privaten Haftpflichtversicherung übernommen werden. Die verschiedenen Tarife der Versicherungen mit guten Leistungen lassen sich zum Beispiel auf der Webseite von heim-und-immobilie.de einfach miteinander vergleichen. Der Angebotsvergleich ist übersichtlich und das Ausfüllen dauert nur wenige Augenblicke.

Die privaten Helfer auf der Baustelle sollten ebenfalls versichert sein

Steht der Rohbau eines Hauses, werden heutzutage immer noch viele Arbeiten in Eigenleistung ausgeführt. Die Familie, Freunde und Bekannte opfern sehr oft ihre Freizeit und stehen dem Bauherren hilfreich zur Seite. Wie aber sieht es mit dem Versicherungsschutz aus? Wer beim Verputzen der Wände, beim Estrichlegen oder Dämmen der Wände einen Unfall hat, ist über die Bauherren-Haftpflicht nicht versichert. Für diese Helfer muss der Bauherr die sogenannte Bauhelfer-Unfallversicherung abschließen. Je nach Umfang der ausgeführten Arbeiten müssen auch Abgaben an die Berufsgenossenschaft entrichtet werden. Mit dieser Bauhelfer-Unfallversicherung sind Freunde, Bekannte, Familie, Nachbarn und andere Helfer versichert. Eine Meldung an die Berufsgenossenschaft muss bis spätestens eine Woche nach Baubeginn erfolgen. Die Berechnung der gesetzlichen Versicherung wird nach den geleisteten Arbeitsstunden auf der Baustelle berechnet. Da die Leistungen der BG bei schwereren Unfällen oftmals nicht ausreichen, ist eine private Unfallversicherung zu empfehlen.

Die Wohngebäudeversicherung ist ein Muss für den Hausbesitzer

Ist das Haus fertiggestellt, sollte der Bauherr eine Wohngebäudeversicherung abschließen. Diese Versicherung ist auch für Besitzer von Eigentumswohnungen oder Bestandsimmobilien ein Muss. Bei Eigentumswohnungen läuft diese Versicherung in der Regel anteilig und wird von der Eigentümergemeinschaft abgeschlossen. Durch diese Versicherung sind Schäden durch Sturm, Hagel, Feuer oder Leitungswasser abgedeckt. Vorsicht ist geboten, wenn sich das Gebäude in einem Risikogebiet befindet. Zum Beispiel bei Häusern an den Ufern von Flüssen zahlen diese Versicherungen bei Hochwasser nicht oder nur anteilig. Ein spezieller Versicherungsschutz ist sehr teuer. Auch bei Fahrlässigkeit zahlt die Wohngebäudeversicherung nicht immer. Wer den Adventskranz brennen lässt oder bei eingeschaltetem Herd einkaufen geht, bleibt in der Regel auf seinem Schaden sitzen.

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