Alkalisches Wasser – Oder: Was der pH Wert mit Strom zu tun hat

Das Wichtigste in Kürze
  • Es gibt unterschiedliche Arten von Wasser, die sich in ihrer qualitativen und quantitativen Zusammensetzung unterscheiden.
  • Wasser stellt dem Körper Energie bereit – zur Energiebereitstellung benötigt der Körper eine Balance zwischen saurem und basischem Milieu.
  • Alkalisches Wasser hat eine besondere Bedeutung für Sportler und Menschen, deren Ernährung aus überwiegend säurebildenden Lebensmitteln besteht
  • Eine Säure-Basen-Balance kann durch eine Trinkkur mit alkalischem Wasser wiederhergestellt werden>/li>

Eine Reihe von Wasserforschern hat sich auf die Suche gemacht, um herauszufinden, was es mit den unterschiedlichen Arten von Wasser auf sich hat. Dabei sind sie alle zwar auf unterschiedliche Eigenschaften von Wasser gestoßen, aber immer auf dasselbe Ergebnis.

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Die Erforschung des Wassers

Am Element Wasser ist mehr dran, als man der farblosen Flüssigkeit im ersten Moment zugestehen möchte. Einige Wasser- und Naturforscher haben ihre unterschiedlichen Entdeckungen mit der Welt geteilt – nicht immer stießen sie dabei auf breite Zustimmung.

Theorie 1: „Belebtes Wasser ist von besserer Qualität“

Der österreichische Förster und Naturforscher Viktor Schauberger widmete sein Leben der Erforschung des Wassers. Besondere Beachtung schenkte er dabei dem „lebendigen Wasser“, das er zur Herstellung freier Energie nutzte. Nach zahlreichen Forschungen kam er zu dem Schluss, dass die Wasserqualität durch spiralförmige Bewegung, die er mittels Wasserwirbel erzeugte, verbessert werden könnte. Seine Thesen wurden in der Fachwelt niemals wirklich ernst genommen.

These 2: „Wasser hat ein Gedächtnis“

Das ist die Kernaussage des Lebenswerks von Masaru Emoto, dem Wasserforscher, der dem Wasser in Versuchen unterschiedliche Emotionen und Informationen in Form von Worten und Musik zukommen ließ. Seine Erkenntnisse veröffentlichte er in dem Buch „Die Botschaft des Wassers“. Seiner Meinung nach ist Wasser eine Art Speichermedium, das die in ihm gespeicherte Energie an Lebewesen weitergibt.

Was haben diese Thesen gemeinsam?

Schauberger, Emoto, Montagnier, Pollack und Gaupp-Berghausen – sie alle kommen im Kern auf einen Schluss: In Wasser steckt Energie, die sich der Mensch auf zahlreiche Arten und zu vielerlei Zwecken nutzbar machen kann.
So sehr man an manchen Thesen auch seine Zweifel haben möchte; eines ist uns, die wir im Informationszeitalter angekommen sind, nun weitgehend bewusst:

Es geht nicht immer nur um Kraftübertragung, die mit unseren gängigen Instrumenten gemessen werden können. Es geht viel öfter um Informationsübertragung, für die es bisher keine Messinstrumente gibt.

Und was hat das alles mit alkalischem Wasser zu tun?

Viele Ärzte und Chemiker lehnen es ab, dem alkalischen Wasser auch nur irgendeine Bedeutung für den menschlichen Körper zuzusprechen. Sportmediziner, und auch einige Biochemiker und Biotechnologen, behaupten wiederum genau das Gegenteil:

Alkalische – also basische – Ernährung kann sich auf unsere Leistungsfähigkeit auswirken. Deshalb wird des Öfteren auch die ergänzende Aufnahme von (basischem) Magnesium für Sportler empfohlen.

Wir müssen uns also, um den Nutzen von basischem Wasser zu begreifen, auf die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse von Wasserforschern einlassen. Auch, wenn ihre Thesen zugegebenermaßen oft ziemlich unorthodox erscheinen.

These 3: „Der pH-Wert spielte eine wesentliche Rolle bei der Energiegewinnung des Körpers“

Und wieder sind wir bei der Energiebereitstellung angelangt: Rasmus Gaupp-Berghausen, ein Wasserwissenschaftler aus Bregenz, gibt vielleicht Hinweise darauf, was alkalisches Wasser in unseren Zellen zu bewirken vermag. Ihm zufolge ist der Energieerhaltungssatz, den wir in der Schule lernen, nicht ausreichend, um zu erklären, warum unser Körper so viel Energie erzeugen kann. Das Frühstücksei am Morgen allein soll unserem Körper zum Denken, Wachsen, Verdauen und Arbeiten ausreichen?

Gaupp-Berghausen ist davon überzeugt: Da steckt noch mehr dahinter. Um diese Frage beantworten zu können, studierte Gaupp-Berghausen jahrzehntelang die Eigenschaften des Wassers. Sein Schwerpunkt lag dabei auf der Erforschung des pH-Wertes. Danach war für ihn klar: Der pH-Wert spielt eine wesentliche Rolle bei der Energiegewinnung des Körpers.

Was ist der pH-Wert?

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Wer über alkalisches Wasser spricht, der spricht eigentlich über basisches Wasser. Im Gegensatz zu herkömmlichem Trinkwasser weist alkalisches Wasser einen höheren pH-Wert auf.

  • pH-Wert von herkömmlichem Trinkwasser: ca. 6,7 – 7,0
  • pH-Wert von alkalischem Wasser: ca. 8 – 9

Zum Vergleich: Saures Regenwasser hat meist einen niedrigeren pH Wert als herkömmliches Trinkwasser und bewegt sich bei rund 5,5 bis 6,0. Regenwasser ist frei von Mineralstoffen: Daher wird ein niedriger pH-Wert auch immer mit einem Mineralstoffmangel in Verbindung gebracht. Der Orthomolekularmediziner Dr. med. Hans Alfred Nieper ging einen Schritt weiter und behauptete, dass mineralstofffreies Wasser keine „Ladung“ enthielt.

„Ladung“? Wie sind wir jetzt vom pH-Wert bei Strom gelandet?

Wie versprochen wird es nun etwas unorthodox, aber dafür umso spannender.

Nach Rasmus Gaupp-Berghausen ist der pH-Wert mit elektrischer Spannung verschränkt.

Wie auch Strom positive und negative Ladungsträger besitzt, besitzt die menschliche Zelle zwei unterschiedliche pH-Gradienten:

  • Die Zellmembran hat mehr negative (also alkalische)
  • das Innere der Zelle mehr positive (also saure) Ladungsträger.

Eine Balance aus beiden pH-Gradienten führt dazu, dass dem Körper mehr Energie bereitgestellt werden kann.

Das kann alkalisches Wasser für den Körper tun

Laut der basischen Ernährungstheorie führt der Verzehr von zu viel Fleisch, Milch, Käse und Eier zu einer Übersäuerung im Körper. Um eine Säure-Basen-Balance herzustellen sollte bei Übersäuerung der Speiseplan mit alkalischen (basischen) Nahrungsmitteln wie Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten aufgewertet werden. Ebenso kann der Ausgleich mit dem Genuss von alkalischem Wasser hergestellt werden.

Die Zufuhr von alkalischem Wasser sollte jedoch auf eine bestimmte Zeit beschränkt werden. Bestenfalls nimmt man alkalisches Wasser im Rahmen einer 30-Tage-Kur zu sich. Die Kur eignet sich besonders für Sportler und für Menschen mit hohem Fleisch-, Milch- und Käsekonsum.

Wie kann eine Übersäuerung des Körpers festgestellt werden?

Symptome, die eindeutig auf eine Übersäuerung zurückzuführen sind, gibt es nicht. Sehr wohl jedoch eine Auflistung zahlreicher Symptome durch zweifelhafte Quellen.

Wer es genau wissen will, kann den pH-Wert seines Körpers bestimmen lassen. Eine aussagekräftige Messung kann jedoch nur in speziellen Laboren durchgeführt werden. Die Messmethoden können sich dabei unterscheiden. Einige Labore messen den pH-Wert im Urin, andere im Blut. Beide Methoden haben nichts mit einer Teststreifen-Messung gemeinsam.

Alkalisches Wasser: Vielgelobt und oft belächelt. Während die Medizin um Argumente ringt, die dem basischen Wasser alle positiven Eigenschaften absprechen, haben Wasserwissenschaftler möglicherweise eine Erklärung dafür gefunden, warum alkalisches Wasser – richtig eingesetzt – dem Körper von großem Nutzen sein kann. Dabei zeigt sich, dass alle Forscher im Kern auf eine wichtige Eigenschaft von Wasser stoßen: Es schenkt Energie.

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