Der große Wohngebäudeversicherung Vergleich – darauf sollten Sie achten!

Enorme Schneefälle bringen das Dach zum Einsturz, heftige Unwetter mit Hagel demolieren die Hausfassade und die Fensterläden, ein Kabelbrand verwüstet den gesamten Keller – trotz größter Vorsichtmaßnahmen und einem soliden, erstklassigen Bau ist kein Hausbesitzer in Deutschland vor solchen Szenarien geschützt. Es kann jeden treffen. Wer für sein Eigenheim keine Wohngebäudeversicherung abschließt, handelt deshalb grob fahrlässig. Selbst kleine Schäden am Haus können viele Tausend Euro ausmachen und größere bei einer nicht vorhandenen Versicherung den finanziellen Ruin bedeuten. Verzichten Sie deshalb auf keinen Fall auf eine Wohngebäudeversicherung!

Das Abschließen einer Wohngebäudeversicherung sollte für jeden verantwortungsbewussten Gebäudeeigentümer selbstverständlich sein. Viele Hausbesitzer sind der fälschlichen Meinung, dass eine Hausratversicherung ausreicht. Doch diese schützt nur begrenzt, erst die Gebäudeversicherung deckt auch Schadensfälle, die direkt am Haus entstehen. Gemeinsam mit der Hausratversicherung gehört eine Wohngebäudeversicherung zum optimalen Schutz vor finanziellen Verlusten aufgrund von Sachschäden im und am Haus einfach dazu!

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Lassen Sie sich beraten und vergleichen Sie die Angebote.

Die Wohngebäudeversicherung – was ist versichert?

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft hat Musterbedingungen für eine Allgemeine Wohngebäudeversicherung definiert. Demnach gehören zum Versicherungsumfang dieser speziellen Gebäudeversicherung in Deutschland das Gebäude und entsprechendes Zubehör wie Türen, Terrassen, Briefkästen, Müllcontainer, Einbaumöbel wie Küchen oder Schlafzimmer und Wasser- und Abwasserrohre innerhalb des Grundstücks. Außerdem soll die Gebäudeversicherung basierend auf den Vereinbarungen zwischen Versicherer und Versichertem auch Gartenhäuser, Hundehütten, Carports, Gehwegbefestigungen usw. umfassen.

Allerdings handelt es sich bei diesem Leistungsumfang lediglich um einen Vorschlag, die Versicherungsinstitute sind nicht daran gebunden. Für Sie als Versicherungsnehmer bedeutet das, dass Sie ganz genau kontrollieren müssen, was von Ihrem Versicherungspaket abgedeckt wird und was nicht.

Welche Schadensfälle sind gedeckt?

Eine sinnvolle Wohnbauversicherung sollte ein Paket aus einer Feuerversicherung, einem Versicherungsschutz vor Blitzschlag und Überspannung, einer Sturmversicherung und einer Leitungswasserversicherung sein. Zur Ergänzung empfiehlt sich außerdem mindestens eine Hausratversicherung.

Kommt es zu einem Versicherungsfall, übernimmt der Versicherer alle Kosten für die Wiederherstellung des alten Zustandes des Gebäudes. Dazu gehören z. B. Ausgaben für Sachverständige, für Reparaturen, für Aufräumarbeiten usw. Das kann sogar soweit führen, dass der Abriss und Wiederaufbau eines Hauses von der Wohnbauversicherung finanziert wird. Sollte die Wohnfläche unbewohnbar sein, sind im Normalfall auch die Kosten für eine Ersatzwohnung bzw. eine vorübergehende Unterbringung in einer Pension oder einem Hotel gedeckt.

Das Abschließen einer Wohngebäudeversicherung in Deutschland ist nicht Pflicht, aber absolut ratsam! Wenn Sie die Investitionen für eine Schadensregulierung mit der monatlichen Prämie vergleichen, wird Ihnen die Sinnhaftigkeit schnell deutlich werden.

Achtung! Hat die Versicherungsgesellschaft sich dazu bereit erklärt die Schadensbehebung zu übernehmen, müssen Sie schnell handeln. Eine Neuwerterstattung, d. h. ein Beheben des Schadens zum aktuell gültigen Preis, wird nur dann gewährt, wenn der Wiederaufbau innerhalb von drei Jahren erfolgt. Vor allem dann, wenn das Haus komplett abgebrannt ist, kann das den Versicherten unter Zeitdruck setzen. Trotzdem sollte er alles dafür tun, um fristgerecht eine neue Bleibe zu errichten. Auch die Kosten für den Architekten und die Planung werden vom Versicherungsinstitut übernommen.

Die Feuerversicherung:

Bei der Feuerversicherung werden die Schäden, die durch Brände entstanden sind, versichert. Die Voraussetzung für eine Deckung ist allerdings, dass die Brandursache identifiziert werden kann. Außerdem schützt sie vor Explosionen und Implosionen.

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Durch ein Feuer kann ein Haus komplett zerstört werden.

Achtung! Seit 2012 gilt in vielen Bundesländern in Deutschland die Pflicht, Rauchmelder in geschlossenen Räumen zu installieren. Kann nachgewiesen werden, dass kein Feuermelder vorhanden war, gilt das als Fahrlässigkeit des Versicherungsnehmers und der Versicherer kann aussteigen. (Quelle: bild.de)

Die Blitzschlagversicherung

Der Blitzschlag ist oftmals ein Bestandteil der Brandschutzversicherung. Sie schließt für gewöhnlich neben dem Blitzschlag auch Überspannungen, die infolge eines Blitzschlags entstehen, mit ein. (Quelle: focus.de)

Die Sturmversicherung

Die Sturmversicherung umfasst auch Mängel, die durch Hagel entstanden sind. Als Sturm werden alle Winde mit einer Mindestgeschwindigkeit von 63 Km/h bzw. einer Windstärke von 8 und mehr definiert. Wenn Sie Ihrem Versicherungspartner einen Sturmschaden melden, ist es deshalb im Zweifelsfall ratsam, auch gleich den Nachweis für die Sturmgeschwindigkeit vorzuweisen. Diesen bekommen Sie bei Wetterwarten in Ihrer Umgebung und im Internet über die Webseite des Wetterdienstes. (quelle: gabler.de)

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Ein umgestürzter Baum kann das Dach beschädigen

Die Leitungswasserversicherung

Der Sachschaden, den austretendes Wasser anrichten kann, wird gerne unterschätzt. Doch steht einmal ein Wohnraum unter Wasser und wölbt sich schon der Parkettboden, sieht so manch einer die teuer investierten Euros dahinschwimmen. Die Leitungswasserversicherung deckt Schadensfälle ab, die durch das nicht-planmäßige Austreten von Wasser im Gebäude entstanden sind. Das können z. B. defekte Wasserrohre, Heizungsrohre, Waschmaschinenanschlüsse, Spülmaschinenanschlüsse usw. sein. Zur Leitungswasserversicherung zählt in Deutschland auch ein Schutz vor Frost und Bruchschäden. (Quelle: gdv.de)

Und was sagt der Vertrag?

Beim Abschluss einer Wohngebäudeversicherung in Deutschland müssen Sie im Vertrag unbedingt das Kleingedruckte lesen! Verlassen Sie sich nicht auf die Aussagen des Versicherungsvertreters, sondern studieren Sie den Vertrag sorgfältig. Auch wenn diese Arbeit zugegeben sehr mühsam ist, dürfen Sie hier nicht der Bequemlichkeit nachgeben. Schon wenige Worte können im Schadenfall über Zahlen und Nicht-Zahlen entscheiden.

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Die richtigen Versicherungen – achten Sie auf de Verträge

Markieren Sie die versicherten und nicht versicherten Leistungen in jeweils unterschiedlichen Farben. Sehr hilfreich kann es sein, sich diese separat zu notieren und dann verschiedene Angebote an Wohnbauversicherungen miteinander zu vergleichen. Unklare Klauseln sollten Sie sich in jedem Fall erklären lassen. Am besten wenden Sie sich dazu an den Verbraucherschutz, der Ihnen in solchen Fällen gerne hilft, oder Sie stellen die Frage in einem thematisch passenden Forum im Internet.

Bei einer Wohnbauversicherung ist die Frage, was versichert ist, genauso wichtig wie die Frage, was nicht versichert ist. Vor allem jene Leistungen, die unter Elementarschäden fallen, sind in den meisten Fällen nicht automatisch ein Bestandteil der Leistungspakete. Überlegen Sie sich genau, ob es sich nicht doch lohnt, ein paar Euro pro Monat mehr zu bezahlen und dafür auch vor Naturkatastrophen verschiedenster Art geschützt zu sein.

Unterzeichen Sie keinen Vertrag, den Sie nicht verstehen oder der Ihrer Meinung nach Leistungen, die Sie für Ihre Wohnfläche benötigen, nicht deckt. Es gibt zwar fixe Bestandteile einer jeden Wohnbauversicherung, mit welchem Wert diese versichert sind, wie hoch die Deckungssumme ist und welche zusätzlichen Leistungen im Vertragsumfang enthalten sind, ist Verhandlungssache.

Verschiedene Wohngebäudeversicherungen in Deutschland

Die richtige Wohngebäudeversicherung für Ihr Zuhause zu finden, ist nicht gerade eine leichte Aufgabe. Bei der Wahl steht viel auf dem Spiel, weshalb Sie sich viel Zeit dafür nehmen sollten. Haben Sie allerdings den passenden Anbieter gefunden, können Sie umso beruhigter das Wohnen in den eigenen vier Wänden genießen. Außerdem lohnt sich der Vergleich auch in finanzieller Hinsicht. Die teuersten Anbieter müssen nämlich nicht unbedingt die besten sein, wie der direkte Leistungsvergleich zeigt. Zu den aktuell beliebtesten Anbietern von Wohngebäudeversicherungen in Deutschland zählen:

  • die VHV-Versicherungen
  • die Generali-Versicherungen
  • die Grundeigentümerversicherung Pro Domo
  • die Janitos-Versicherung.

Alle diese vier Versicherungsgesellschaften haben bei einem Test von check24 Tarifnoten zwischen 1 und 1,7 erhalten.

Die Wohngebäudeversicherungen 2014 im Vergleich

Um einen direkten Vergleich der Wohngebäudeversicherungen in Deutschland anstellen zu können, wurde als Beispiel ein 150 qm großes Einfamilienhaus in Wiesbaden mit einer Garage zu einem Neubaupreis von 1.500.000 Euro gewählt. Die Selbstbeteiligung wurde auf 250 € begrenzt und die Mindestlaufzeit mit bis 3 Jahre definiert. Das Beispiel soll dazu dienen, die Preisunterschiede im Verhältnis deutlich zu machen. Wie hoch die Prämien für Ihr Wohnprojekt sein werden, hängt von verschiedenen individuellen Gegebenheiten ab.

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Achten Sie auf Selbstbeteiligungen und Mindestlaufzeiten

Der Vergleich ist jedoch eine praktische Orientierungshilfe, um zu sehen, mit welchen Kosten man rechnen muss und wie hoch die Differenz tatsächlich sein kann. Das günstige Angebot startet in unserem Test bei 680,63 € jährlich und ist das Paket Pro Domo Kompakt von der Grundeigentümer-Versicherung. Die teuerste Wohngebäudeversicherung ist das Paket VGB Top von der Gothaer Versicherungsgesellschaft für 2.148,85 €. Die Preisdifferenz von fast 1500 macht deutlich, wie wichtig es ist die Versicherungsanbieter und deren Pakete miteinander zu vergleichen.

VHV Versicherungen Exklusiv – das beste Angebot bei den Tarifen

Im direkten Vergleich hat das Versicherungspaket Exklusiv von den VHV Versicherungen die Bestnote erhalten. Für den jährlichen Preis von 1.564,82 € ist der Kunde rundum vor Bränden, Leitungswasser und Stürmen geschützt. 24 Monate lang ist außerdem eine beitragsfreie Feuer-Rohbauversicherung eingeschlossen. Auch Aufräumarbeiten, Wasseraustritte und Schäden aufgrund von Einbrüchen sind bis zu 75.000 € versichert, ebenso wie kleine Nebengebäude wie Gartenhäuser oder Carports bis zu einem Wert von 10.000 €. Tritt ein Schaden über 5.000 € ein, während Sie im Urlaub sind, übernimmt die VHV die Rückreisekosten bis zu 5.000 €. Auch vor Vandalismus ist man mit dem Exklusiv-Paket geschützt. Im Schadensfall wird kein Selbstbehalt fällig. Einzige Ausnahme ist die zusätzliche Elementarschadenversicherung II, bei der werden 10 % Selbstbehalt bzw. mindestens 250 € und höchstens 5.000 € eingefordert.

Die Generali Versicherungen – Mindestlaufzeit 3 Jahre

Die jährlich Prämie für das Leistungspaket KomfortPlus der Generali Versicherungen beträgt 1.571,49 €. Anders als bei der VHV sind bei der Generali neben den grundlegenden Leistungen Einbruchsschäden und Vandalismus nicht gedeckt, eine beitragsfreie Sturm- und Feuer-Rohbauversicherung ist hingegen für 24 Monate enthalten. Die Generali Wohngebäudeversicherung greift auch bei grober Fahrlässigkeit seitens des Versicherten. Sollte der Wohnbau unbewohnbar werden, werden Hotelkosten bis zu 150 Tage ohne Summenbegrenzung übernommen, ebenso wie Mietausfälle bis 24 Monate. Grundsätzlich gibt es keine Selbstbeteiligung, außer bei Elementarschäden. In solchen Fällen muss der Versicherte 1.000 € beisteuern. Das KomfortPlus Paket gibt es erst ab einer Mindestlaufzeit von 3 Jahren.

Die Grundeigentümer-Versicherung Pro Domo Premium – günstig und gut

Die Grundeigentümerversicherung Pro Domo Premium ist mit einer Gebühr von 907,51 € jährlich überdurchschnittlich günstig. Es wird kein Selbstbehalt eingefordert. Der Versicherungsschutz umfasst neben Feuer, Sturm und Leitungswasser eine Feuer-Rohbauversicherung für 12 Monate, eine Deckung von 100 % bei Einbruchsschäden mit 150 Euro Selbstbeteiligung und 1 % bei Wasseraustritten. Mietausfälle werden bis zu 24 Monate übernommen, Ausgaben für Sachverständige, Schäden durch Vandalismus, Nutzwärme und Überspannung zu 100 %. Der Grundeigentümer Versicherungsschutz bietet somit ein annähernd gleiches Leistungspaket wie teurere Anbieter, allerdings sind in vielen Fällen die Obergrenzen niedriger.

Die Janitos Versicherung – 24 Monate Ersatz für Mietverluste

Die Janitos Versicherung liegt mit einer jährlichen Gebühr von 1.421,47 € im soliden Mittelfeld. Bei den Bewertungen schneidet sie mit einer Gesamtnote von 1,3 überdurchschnittlich gut ab. Auch bei Janitos wird für grundlegende Versicherungsleistungen kein Selbstbehalt eingefordert. Die Mindestlaufzeit beginnt schon bei einem Jahr. Gedeckt werden neben den Schäden durch Feuer, Sturm, Leitungswasser, Überspannung und Nutzwärmeschäden auch Gebäudeschäden durch Einbruch, böswillige Sachbeschädigungen, Mietverluste für privat und gewerblich genutzte Räume bis zu 24 Monate, Hotelkosten bis 150 Tage, Mehrkosten aufgrund von behördlichen Ausgaben usw.

Was kostet eine Wohngebäudeversicherung?

Die tatsächliche Höhe der Prämien für eine Versicherung hängt davon ab, in welchem Bundesland das Wohnhaus steht, wie die Immobilie gebaut ist, welche Bestandteile die Versicherung miteinschließen soll, wie der Wohnbau genutzt wird, wie alt das Gebäude ist usw.

Die Höhe der Prämien für eine Wohngebäudeversicherung hängt außerdem noch von dem sogenannten Wert 1914 vom Gebäude und dem Neuwert laut Baupreisindex ab. Der Wert 1914 wird mit dem Neuwert multipliziert und daraus ergibt sich die Versicherungsstufe. Beim Wert 1914 handelt es sich um einen festen Indexwert, der Neuwert wird von einem Sachverständigen ermittelt. Einflussgrößen dabei sind die Anzahl der m², die als Wohnfläche genutzt werden, die Gesamtfläche des Gebäudes, die Bauartklasse, der Gebäudetyp, die Anzahl der Kubikmeter, die Anschaffungskosten usw.

Entscheidend ist darüber hinaus, welche Zusatzleistungen im Rahmen Ihrer Wohngebäudeversicherung in Anspruch genommen werden. Viele Versicherungen bieten spezielle Tarife für Anlagen für erneuerbare Energien und umweltschonenden Strom und Gas an, die nicht in der Grundversicherung enthalten sind. Dafür würd der Abschluss mehrerer Versicherungen beim gleichen Anbieter belohnt. Hat man bereits eine Versicherung, werden die Tarife für jede weitere günstiger oder zu einem Paket gebündelt. Sollten Sie bereits bei einem Versicherungsinstitut irgendeine Form von Versicherung haben, wie z. B. eine Haftpflichtversicherung, eine KFZ-Versicherung oder eine Risikolebensversicherung, ist es ratsam, zuerst bei diesem Anbieter nach einem weiteren Versicherungspaket inklusive der möglichen Vergünstigungen bei den Prämien zu fragen.

Die Elementarschadenversicherung als wichtige Erweiterung

Bei dem Vergleich der Versicherungsprodukte wurde deutlich, dass viele Anbieter keine Elementarschadenversicherung in die Wohnbauversicherung einschließen. Diese ist allerdings sehr zu empfehlen und sollte mit der Versicherungsgesellschaft ausverhandelt bzw. dazugekauft werden.

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Hochwasser kann enorme Schäden verursachen

Die Elementarschadenversicherung schützt vor Schäden, die durch Naturgewalten entstanden sind. Dazu zählen:

  • Starkregen
  • Überschwemmung
  • Hochwasser
  • Schneedruck
  • Erdrutsch bzw. Lawinen
  • Erdsenkung
  • Erdbeben

Nur etwa ein Drittel der Häuser in Deutschland sind gegenüber solchen Szenarien finanziell abgesichert. Dabei haben die Wetterentwicklungen und häufigen Naturkatastrophen der letzten Jahre gezeigt, wie wichtig eine Elementarschadenversicherung wäre.

Nicht vergessen: Die Versicherung aktualisieren!

Ein häufiger Fehler bei Wohnbauversicherungen ist, dass die Versicherten sie nicht auf den neuesten Stand bringen und keinen Vergleich machen. Eine Wohnbauversicherung gilt, sofern sie nicht gekündigt wird oder die Vertragskonditionen anders lauten, zwar ein Leben lang, aber in vielen Fällen trifft das nicht auf den Gegenstand der Gebäudeversicherung zu. Ausbauten, Neuanschaffungen, der Bau einer Garage oder eines Carports usw. müssen der Versicherungsgesellschaft zeitnah gemeldet werden. Die neue Wohnsituation bzw. die zusätzlichen Bestandteile des Hauses müssen vertraglich in der Gebäudeversicherung registriert werden und der Vertrag eventuell neu gestaltet werden. Zu beachten ist die sogenannte Gefahrerhöhung. Diese tritt ein, wenn der Wohnraum z. B. für längere Zeit nicht bewohnt und damit unbeaufsichtigt ist oder wenn ein Gewerbe in das Gebäude einzieht. (Quelle: wohngebaeudeversicherung.info)

Mit großer Wahrscheinlichkeit wird mit einer Erweiterung des Versicherungsumfangs die monatliche Prämie steigen. Allerdings handelt es sich dabei meist nur um geringe Summen, die Sie auf jeden Fall in Kauf nehmen sollten. Nicht nur, um sich vor finanziellen Folgeschäden zu schützen, sondern auch, um sich den Ärger mit der Versicherung bei der Klärung der Haftung zu ersparen. Schaffen Sie klare Verhältnisse!

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So ist Ihr Haus gut geschützt!

So ist Ihr Zuhause rundum gut versichert

Die große Bedeutung einer Wohnraumversicherung ist nicht von der Hand zu weisen. Sie sollte selbstverständlich sein. Auch der Abschluss einer Hausratversicherung ist unbedingt zu empfehlen. Wer sein Heim rundum versichern möchte, sollte außerdem folgende Versicherungen abschließen;

  • eine Elementarschadenversicherung
  • eine Gewässerschadenversicherung
  • eine Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung
  • eine private Haftpflichtversicherung
  • eine Rechtsschutzversicherung

All diese Versicherungsarten müssen für gewöhnlich nicht im Einzelnen abgeschlossen werden, sondern werden von vielen Versicherungsgesellschaften als kostengünstige Pakete angeboten. Trotzdem müssen Sie auch hier vergleichen und kontrollieren, welche Versicherungsfälle durch welchen Versicherungsschutz abgedeckt sind und wo die Versicherungspakete Leistungslücken aufweisen.

Gut vorbereitet zur Beratung

Damit eine Wohngebäudeversicherung alle Anforderungen des Versicherten erfüllt, muss sie individuell verhandelt werden. Zu verhandeln sind die Erweiterungen, die Deckungssumme, die Zahlungen im Schadensfall und vieles mehr. Je besser Sie dabei über die auf dem Markt üblichen Statuten und die Angebote der Konkurrenz informiert sind, umso besser können Sie argumentieren. Ziehen Sie zur Information einen der umfangreichen Ratgeber, wie sie auch vom Verbraucherschutz ausgegeben werden, zu Rate. Ein Kunde, der sich mit dem gewünschten Produkt bereits auskennt, wird vom Verkäufer, d. h. vom Versicherungsvertreter, entsprechend anders behandelt. Ihr erworbenes Wissen schützt Sie davor, auf leere Versprechungen hereinzufallen und hilft Ihnen dabei, Lücken im Vertrag zu erkennen.

Eine günstige Wohngebäudeversicherung für Ihr Haus

Auf der Suche nach einer Wohngebäudeversicherung sollten Sie stets kritisch sein und sich nicht davon blenden lassen, was alles gedeckt ist, sondern stattdessen nach den Lücken in den Verträgen suchen. Sie können im Schadensfall von den Versicherungsunternehmen als Schlupflöcher zum Ausstieg genutzt werden. Außerdem sollten Sie sich bei der Errechnung des Wertes Ihres Wohnbaus nicht nur auf das Gutachten der Versicherung verlassen, sondern einen eigenen, unabhängigen Gutachter damit beauftragen. Der mag vielleicht etwas teuer sein, in Bezug auf die Gestaltung der Prämien ist es aber ein sinnvoll investiertes Geld.

Haben Sie eine Basis geschaffen und wissen Sie, was Ihr Haus wert ist und welche Bestandteile die Gebäudeversicherung unbedingt enthalten soll, geht es an den Vergleich. Die Höhe der Prämien sagt dabei nicht immer etwas über den Leistungsumfang und die Qualität der Versicherung aus. Nehmen Sie sich viel Zeit und studieren Sie die Verträge genau, um eine Wohngebäudeversicherung zu finden, die auch wirklich hält, was sie verspricht. Sparen Sie hier nicht an der falschen Stelle!

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