Vinylparkett – eine günstige Alternative zum Parkettboden

Der Vinylparkettboden ist eine strapazierfähige und pflegeleichte Variante zum Echtholzparkett, dem er  in Farbe und Oberflächenstruktur täuschend ähnlich ist. Er eignet  sich in besonderem Maße für stark frequentierte Bereiche und Gewerbeflächen. Im Gegensatz zu Echtholz neigt er weder zum Quellen noch zum Schwinden, die Oberfläche ist feuchtigkeitsabweisend und unempfindlich. Auch Schwankungen im Raumklima können ihm nichts anhaben. So zeigt er sich ideal auch für Küchen, Feuchträume und Badezimmer.

Robustes Vinylparkett durch den Aufbau in Schichten

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Eine Auswahl an verschiedenen Farben die an die Holzoptik angelehnt sind.

Vinylparkett zeigt einen schichtweisen Aufbau. Die oberste Schicht, die Nutzschicht, besteht aus Holzpressstoff, der mit Vinyl laminiert wird. Die Hersteller achten dabei streng darauf, dass keine gesundheitsschädlichen Weichmacher im Boden enthalten sind. Die Kontrollvorschriften sind innerhalb der EU besonders streng.

Die entstandene Nutzschicht ist stärker als bei Laminat, die Stärke beginnt bei 2,5 mm. Die ohnehin unempfindliche Oberfläche kann noch zusätzlich nach dem Verlegen mit Polyurethanlack versiegelt werden, speziell bei Flächen mit großer Beanspruchung.

Trittschalldämmung und Wärmedämmung

Die unter der Nutzschicht liegende Tragschicht besteht bei geringerer Aufbauhöhe aus Kork und dient gleichzeitig zur Trittschall- und Wärmedämmung. Bei den stärkeren Vinylböden wird als Trägerschicht eine hochdichte Faserplatte zusätzlich zum Kork verwendet.  Die Verlegung ist einfach und erfolgt durch Verklebung oder mittels Klicksystem. Bei Vinylparkett muss nicht vollflächig verklebt werden.  Wichtig ist, dass der Untergrund vollkommen eben ist.  Im Handel ist Vinylparkett üblicherweise in Höhen um 5 mm und um 9,5 mm erhältlich. Die höhere Variante wird auch als Designervinyl bezeichnet.

Große Auswahl an verschiedenen Holzoptiken – Nuss, Eiche oder Lärche

Vinylparkett wird in verschiedenen Optiken hergestellt. Bei den Ausführungen in Holzoptik finden sind die gängigsten Holzarten. Der Boden ist nur schwer von Echtholz zu unterscheiden. Lärche, Nuss, Eiche, grau, weißlich, in Braun- und Rottönen steht der künstliche Parkettboden seinem natürlichen Bruder um nichts nach. Doch auch in Steinoptik täuscht er den Betrachter, kein Fliesenboden, sondern Vinylparkett. Das Chamäleon unter den Fußböden kann jedoch noch mehr.

In Webeoptik vermittelt er das Bild eines textilen Teppichbodens. So wandelbar, so vielfältig in seiner Erscheinung ist er universell einsetzbar, vom Schlafzimmer bis ins Wohnzimmer und im Bad, ideal für stark beanspruchte Gewerbeflächen und öffentliche Räume. Widerstandsfähig und pflegeleicht behält er als Fußboden sein Aussehen über viele Jahre hinweg, täuschend ähnlich dem Bruder aus Holz, Gewebe oder Stein.