Trends für den Sommer – Balkon und Terrasse perfekt nutzen!

 

Endlich ist der Frühling da und der Sommer ist nicht mehr weit! Jetzt ist die ideale Zeit, um Balkon und Terrasse in eine private Relax-Oase zu verwandeln. Der Trend geht hin in Richtung „erweitertes Wohnzimmer“: mit gemütlichen Lounge-Möbeln, bunten Blumen und den passenden Sonnenschutz werden Terrasse und Balkon zum idealen Freiluft-Raum für die heißen Tage. Ganz nach dem Motto „Draußen zuhause“ finden Sie folgend die schönsten Ideen und Trends 2015 im Überblick.

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Die Beschattung einer Terrasse – verschiedene Möglichkeiten für unterschiedliche Budgets

Tipps & Trends für die Terrassengestaltung

Sonnenbaden, Mittagessen, Spielen, Entspannen – die Terrasse wird im Sommer zum Lebensmittelpunkt der gesamten Familie. Voraussetzung dafür ist, dass Garten und Terrasse dementsprechend praktisch geplant und gestaltet wurden. So sollte der Außenraum nicht nur ästhetisch, sondern auch funktionell sein. Wesentliche Rolle spielen dabei die Auswahl der Möbel, der Sonnen- und Sichtschutz sowie die Gewächse. Der Trend bei der Gestaltung von Außenbereichen geht noch immer hin zu komfortablen Lounge-Möbeln, die von der Inneneinrichtung kaum mehr zu unterscheiden sind und sich immer stärker dem Wohnen im Haus anpassen.

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Terrassenmöbel – ob aus Rattan oder Holz – machen die Terrasse zu einem Ort der Entspannung und Erholung.

Die Möbel für Draußen

  • Stil wählen
    Entscheiden Sie sich für einen Stil – minimalistisch, asiatisch, mediterran, skandinavisch oder opulent – und richten Sie Möbel und Pflanzen danach aus. So wirken auch sehr große Terrassen mit Garten „geschlossen“ und harmonisch. Das Tolle: Draußen im Garten können Sie sich richtig austoben und auch einen komplett anderen Stil wählen als bei der Inneneinrichtung.
  • Natürliche Materialien
    Gartenmöbel aus Holz sorgen für eine warme Atmosphäre, müssen allerdings gut gepflegt werden. Aluminium ist hingegen pflegeleicht – zerkratzt aber leicht. Edelstahl-Möbel sind hochwertig und langlebig, aber teuer. Jedes Material für den Garten hat Vor- und Nachteile, die bedacht werden müssen. Derzeit liegen vor allem natürliche Materialien im Trend, z.B. Natursteine, Hartholz oder Bambusdielen.

    ● Farbige Akzente setzen
    Entscheiden Sie sich für zwei oder drei Farben, die in der Außenraumgestaltung immer wieder vorkommen. Wählen Sie dekorative Elemente, wie Kissen und Schalen, nach diesem Farbmuster aus. Sie können auch auf eine Farbe setzen, z.B. orange – und diese von hellen sanften Tönen bis hin zu intensiv-leuchtenden Orangetönen immer wieder variieren.
  • Nutzung bedenken
    Neben der Ästhetik ist auch die Funktionalität wichtig. Bevor Sie mit dem Einkaufen von Möbeln beginnen, gilt es zu bedenken, wofür Sie Garten und Terrasse vor allem nutzen. Sie lieben es, im Freien mit der ganzen Familie Mittag zu essen? Dann müssen ein großer Esstisch und eine Ablage her. Sie sitzen am liebsten abends mit ihren Freunden auf der Terrasse und plaudern bei einem Glas Wein? Dann sind eine gemütliche Sitzecke und komfortable Lounge-Möbel eine gute Investition.

Der Sonnenschutz

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Storen (auch Jalousien genannt) schützen die Räume vor der direkten Sonneneinstrahlung.

  • In Qualität investieren
    Der Sonnenschutz sorgt dafür, dass der Garten auch bei direkter Sonneneinstrahlung und hohen Temperaturen ein angenehmer Aufenthaltsort ist. Markisen und Storen schützen tagsüber vor starker Sonneneinstrahlung, spenden zuverlässig Schatten und fungieren ganz nebenbei noch als Sichtschutz. Ihre Storen und Markisen sind schon etwas in die Jahre gekommen? Dann ist der Frühling der ideale Zeitpunkt, um in neue Sonnenschutzprodukte zu investieren und frische Farben, aktuelle Trends und die neueste Technik miteinzubeziehen. Denn dann freut man sich die gesamte Sommersaison über die gelungene Investition! Es lohnt sich, bei diesem wichtigen Element in Qualität zu investieren.
  • Design anpassen
    Die Outdoor-Stoffe für Storen, Markisen und Sonnensegel sind inzwischen äußerst vielfältig und in unterschiedlichsten Farben, Mustern und Designs erhältlich. So kann man auch mit den Storen je nach Lust und Laune Akzente setzten!

Die Pflanzen

  • Große Pflanzenbehälter
    Gleich am Geländer oder neben der Tür machen sich die großen Pflanzenkübel für hohe und markante Gewächse, z.B. für Fuchsia und Coleus, aber auch für Oliven- und Zitronenbäumchen besonders gut. Für einen Garten mit mediterranem Flair sorgen große Pflanzenkübel aus Terrakotta.
  • Hängende Blumenkörbe
    Ein toller Hingucker sind hängende Blumenkörbe. Sie machen sich in den überdachten Bereichen besonders gut und lockern die „strengen“ Balken etwas auf. Im Herbst werden die Blumenkörbe einfach in die Wohnung gehängt oder mit winterharten Gewächsen bepflanzt. 

Die besten Tipps für den Nord-, West-, Ost- und Südbalkon

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Ein Balkon ist eine Oase für die Bewohner einer Wohnung.

Nicht jeder hat das Glück, dass sein Balkon bzw. der Garten in Richtung Süden ausgerichtet ist. Doch auch ein Nord- oder ein Ostbalkon lassen sich als Freizeitrevier nutzen!

Der Ostbalkon

Schöner kann man nicht frühstücken! Von der Sonne geweckt, geht es mit dem duftenden Kaffee in der einen und den Croissants in der anderen Hand direkt auf den Balkon.

  • Möbel
    Warum das Morgenland nicht wörtlich nehmen? Um Fernweh zu heilen, kann der Balkon im orientalischen Stil eingerichtet werden. Toll machen sich dunkle Teakholztische, die genügend Platz für ein ausladendes Frühstück lassen, bunte Kissen mit Paisley-Mustern und intensive Rot-, Türkis- oder Gelbtöne. Da kommt bestimmt gute Laune auf!
  • Pflanzen
    Auf dem Balkon, der gen Osten schaut, fühlen sich Halbschattengewächse besonders wohl. Auch Frühjahrsblumen, wie z.B. Narzissen und Krokusse, die sich im Übrigen den orientalischen „Look“ perfekt ergänzen, wachsen auf dem Ostbalkon besonders gut.

Der Westbalkon

Wenn im Westen die Sonne versinkt, dann ist – Feierabend! Der Westbalkon verwandelt sich bei Sonnenuntergang in ein lauschig-romantisches Plätzchen. Nach der Arbeit gilt es dort noch etwas Restsonne zu tanken und sich auf einen herrlich entspannten Abend einzustellen.

  • Möbel
    Ideal für den Westbalkon ist ein kleines Tischchen, auf dem mindestens zwei Gläser Wein und einige Häppchen Platz haben. Auf möglichst bequemen, gepolsterten Stühlen lässt sich der Feierabend perfekt genießen. Die ideale Ergänzung dazu ist ein kleiner Fußhocker, der untertags auch als Sitzgelegenheit genutzt werden kann.
  • Pflanzen
    Was wäre ein Sommer ohne Blumen! Vor allem Rosen schätzen den Westbalkon – sie mögen die Nachmittagssonne. Besonders schön kommen rote oder rosa Rosen zur Geltung, wenn diese mit anderen zarten, weißen Blumen kombiniert werden – beispielsweise mit Wolfsmilch oder Ehrenpreis.

Der Südbalkon

Sie verfügen über einen nach Süden ausgerichteten Balkon? Perfekt – nirgends lassen sich Dolce Vita und die angenehmen Temperaturen schöner genießen.

  • Möbel
    Das Mittelmeer lässt grüßen! Für mediterranes Flair sorgen schmiedeeiserne Tische und Stühle mit hellen Pölstern. Um den Südbalkon auch tagsüber genießen zu können, sollten unbedingt Markisen und Storen gegen die starke Sonnenstrahlung angebracht werden.
  • Pflanzen
    Wer das Glück hat, in einer sonnigen Region zu wohnen, kann auf dem Südbalkon die aus dem Urlaub bekannten Gewächse anpflanzen: Hängepetunien und Oleander, Kapkörbchen oder Zitronenbäumchen, die wunderschönen Drillingsblumen oder Margeriten. Auch Lorbeer und Lavendel sorgen mit ihrem intensiven Duft für Mittelmeer-Stimmung.

Der Nordbalkon

Er ist der beste Zufluchtsort für drückende Sommerhitze: Der Nordbalkon. Mit „warmen“ Accessoires und den passenden Blumen wirkt auch der schattige Balkon alles andere als „kalt“.

  • Möbel
    Rattan- und Holzmöbel mit kuscheligen Pölstern verwandeln den Nordbalkon in eine Wohlfühloase. Auch Flechtkörbe und Strandkörbe machen sich hier besonders gut.
  • Pflanzen
    Nicht alle Blumen verlangen nach Sonne – einige kommen durchaus mit wenig aus. So z.B. die Schneeflockenblume, Hortensien, Buchsbäumchen oder Begonien. Tipp: Viele Schattenpflanzen brauchen viel Wasser – auch wenn sie vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt sind.